Hausschwamm ?????

15.10.2012



Dieses habe ich in meinem Keller gefunden, kann höchstens 2-3 Monate alt sein, solange war ich nicht bewußt im Keller, außerdem ist das Licht dort ausgefallen.
Der Keller ist feucht, Lehmboden, Gewölbekeller, was kann das sein?
Hausschwamm? Ist alles aus Stein im Keller außer die Palette die dort liegt mit Säcken und Kram drauf.
Und wenn es so wäre was kann ich tun?



Hausschwamm...



... würde ich sagen. Sport bereits. Sehen Sie mal hier im Forum nach, da gibt es eine Menge darüber.
Wenn Sie das alles gelesen haben, sind Sie ready to go.
Die Entscheidung nimmt Ihnen keiner ab, gute Sachverständigenberatung ist wichtig.



Hausschwamm ?????



So jetzt habe ich einiges gelesen, das der Hausschwamm ungiftig ist wunderte mich, wenn ich jetzt mit Schutzkleidung, gutem Mundschutz den Keller leer räumen würde, wohin mit dem Zeug, gibt es evtl. extra Tüten, Behälter und ist das dann Sondermüll, wie kann ich es entsorgen, der Boden kann abgetragen werden und dann mit einem Schwammsperrmittel behandelt werden, die erste Frage wäre hier wohin mit dem Zeug?
Weiß einer was?



Grundsätzlich !!



Hausschwamm ist in den meisten Bundesländern meldepflichtig !
zu Hausschwamm stand schon alles hier, wenn sie so schnell alles gelsen haben - Hut ab !
...dann aber auch dran halten!





gehen sie auf www.holzfragen.de . dort koennen sie einiges , gut zusammengafasst , lesen .
WICHTIGSTER PUNKT : Weswegen hat sich der HS gebildet ? Gründe abstellen !



Unterschätzen Sie nicht ...



... den Hausschwamm. Den haben Sie selbst gezüchtet, indem Sie z.B. Pappkartons im Keller lagerten.
Die Schutzsachen haben eher damit zu tun, dass sich die Sporen in der Luft verteilen und auch eingeatmet werden können. Einfach gesagt: Sie verteilen sie überall.
Der Schwamm selber ist nicht giftig, soll sogar schmecken...
giftig wird es erst nach der Chemiekeule.
Alles aus Holz und Papier, was den Keller verlässt, können Sie verbrennen.
FASSEN SIE OHNE KONZEPT UND FACHWISSEN NICHTS AN, im Keller ist der Schwamm noch isoliert, aber tragen Sie winzige Stückchen Myzel umher, wachsen die plötzlich überall!
Falls Sie nicht vorhaben Ihr Haus zu entkernen, lassen Sie sich Zeit.
Alles Gute





Hallo.
dem Hausschwam ist egal ob Stein oder Holz ist.Wärme und Feuchtigkeit braucht er.Die Mycelle müssten beim Brechen knacksen wenn sie trocken sind.Du weisst ja nochgarnicht wie tief er sitzt.Ruhig mal tiefer gehen in Wand und Fussboden und nachsehen wie weit die Mycelle gewachsen sind.Dann Ursache finden und beseitigen.Irgend welches zeug wird auch nicht groß helfen.Ich würde das ganze Zeug in Müllsäcke tun und auf so eine Deponie wo auch Asbest nimmt schaffen.wenn das wirglich meldepflichtig ist,das machen die dann schon.Gruss Harry Und übrigens echter Hausschwam stirbt nie.



Danke



Vielen Dank an alle die mir geantwortet haben, weiter Antworten brauch ich nicht mehr, hat mir sehr geholfen..



war das ernst gemeint?



"Ich würde das ganze Zeug in Müllsäcke tun und auf so eine Deponie wo auch Asbest nimmt schaffen.wenn das wirglich meldepflichtig ist,das machen die dann schon"

Eine spezielle Deponie brauchts dafür nicht und wenn es ohnehin gemeldet werden muss, wieso macht man das nicht selbst?

Die Frage ist doch nicht, was auf irgendeiner "asbest-fähigen" Deponie liegt und gemeldet werden muss, sondern ob der Bau gemeldet werden muss (nur noch in Thüringen und Sachsen, Stand 2011, http://www.holzfragen.de/seiten/recht.html#nordrhein).

Wenn man dort nicht alleine wohnt, oder das ganze jemand anderem gehört, könnte es aber schon sinnvoll sein, den Mund aufzumachen.

Nebenbei dürfte es ohne weiteres gelingen, jeden Keller, der nur ausreichend feucht ist und zellulosehaltiges Material beherbergt, mit EHS zu besiedeln. Wenn die Bedingungen richtig sind, wächst der auch. Das stellt auch kein gesundheitliches Problem dar, sondern lässt einem die Bude unwiederbringlich vergammeln!

Daher ist zu prüfen, wo der pelzig-schleimige Geselle schon überall ist, und warum es soweit kommen konnte.

Wenn man das weiß, muss man entsprechend handeln. Wie das alles geht, wissen die entsprechenden Fachleute! Ein bisschen Aufräumen hilft da nicht.

mein Mitgefühl,

Götz



DHBV



Vielleicht bekommst Du über den DHBV einen Experten oder ein Labor, die erst mal die genaue Pilzart bestimmen können um danach ein angemessenes Sanierungskonzept zu erarbeiten.



Interessant:



"dem Hausschwam ist egal ob Stein oder Holz ist."

Das ist Quatsch. Nahrungsgrundlage ist organische Substanz, und Ihre Palette schmeckt offenbar. Aufliegendes Mycel und alle organische Substanz sollten Sie umgehend in solide Säcke packen und fachgerecht entsorgen lassen. Passen Sie dabei auf, daß Sie mit Ihren Füßen nicht überallhin Sporen und Mycelteile transportieren.

Der Hausschwamm liebt ferner Feuchte und stehende Luft. Die Bodenfeuchte können Sie nicht kurzfristig abstellen, sollten aber unbedingt für eine gute und kontinuierliche Belüftung des Kellers sorgen.

Die Kosten für eine Analyse können Sie sich wohl sparen. Wenn Sie sofort handeln, hat der Pilz 2 Wochen weniger Zeit zum wachsen.

Das läuft jetzt freilich unter "Soforthilfe" und ersetzt kein Sanierungskonzept.

Grüße

Thomas



Marktplatz der Vermutungen und Gerüchte



Liebe Nanna

Also erst einmal zur Richtigstellung:

# Die Meldpflicht existiert zur Zeit nur in Sachsen und Thüringen
# Hausschwamm ist kein Sondermüll mit besonderen Überwachungsbedarf, sondern ein Lebewesen, dass nach seinem Absterben einfach als Biomüll endet. Eventuell zu entsorgende durchwachsene mineralischen Abfälle (Aushub, Mauermörtel, Steine) können in eine Bauschuttdeponie der Deponieklasse 0 nach Deponierverordnung (DepV) vom 27.4.2009 entsorgt werden. Ein Baustoffrecycling ist zu vermeiden. Eventuelles Altholz ist bei Entsorgung generell in die „Kategorie A IV“ mit dem „Abfallschlüssel 17 02 04*“, mit dem Zusatz "besonders überwachungsbedürftiger Abfall" einzustufen.
# Der Hausschwamm enthält keine Mykotoxine (Pilzgifte) oder Allergieauslösende Stoffe.
# Der Lehmboden darf nicht mit einem Schwammsperrmittel behandelt werden.
# Kollege Thomas hat recht. Der Hausschwamm braucht neben Feuchte, (die er im Keller meist hat) auch organische Substanz (Papier, Holz, Leder). Diese Nahrung kann er sich aber auch (oft nicht sofort erkennbar), das Mauerwerk durchwachsend, bei den am Keller anschließenden bzw. darüberliegenden Räumen holen.

Grundsätzlich ist zu empfehlen:
# Bei einem solchen Hausschwammbefall sollten sie ruhig und besonnen vorgehen. Holen sie sich einen wirklich seriösen Sachverständigen oder zumindest einen wirklich erfahrenen Fachmann für Holzschutz (Wie überall gibt es auch hier schwarze Schafe in Form von Blendern und Täuschern) Mit diesen Fachmann/frau können sie die Ursache, den Befallsumfang erkunden und dann gemeinsam die nächsten Schritte (auch eventuell in Eigenregie)absprechen.
# Vermeiden sie voreilige Spontanaktionen. Mir passiert es als Sachverständiger immer wieder, dass ich meine Beweisstücke bzw. Befallspuren im Container zusammensuchen muss und keine vernünftige Befallssondierung mehr möglich ist. Dies hat dann manchmal zur Konsequenz, dass der Befall an einigen Stellen unendeckt bleibt und sich später wieder weiter fortsetzt.


Nebenbemerkung:

Ich wundere mich immer wieder, wie das "Fachforum" sich in einen Marktplatz voller "Meinungen" und "Vermutungen" verwandelt. Jeder meint (aus welchen Gründen auch immer) auch bei mangelhaften Halbwissen oder gar Unkenntnis etwas beitragen zu müssen.
Auch, oder gerade wenn ich es mit einem Fragenden gut meine , würde ich als Ortsunkundiger bei der Frage nach dem Weg den Orientierungslosen nicht einfach in irgendeine und damit meist in die falsche Richtung schicken.


Mit besten Grüßen

L. Parisek





Hallo
Das es den HS egal ist wo er wächst sieht man auf den Foto.
Ich habe mal in verschiedene Holzschutzlehrgängen gelernt das die Mycele nie absterben,selbst nach 30 Jahren kann er wieder wachsen.Uns hätten die Chefs sofort endlassen hätten wir irgent was vom HS nicht ordentlich entsorgt,vonwegen Biomüll.
Aber das werden wahrscheinlich auch nur Blender und Nichtwissende gewesen sein die uns das damals gelehrt haben.
Harry



Fachmann für Schwamm!!!



Hallo!!

Erst kürzlich war ich bei Andreas Vollack und konnte da auf einer von ihm betreuten Gutachterbaustelle durch Schwammbefall einmal beiwohnen.
Ich bekam da wirklich kalte Füße!!
Ursache da?
Altes verbliebenes Holz in einer Umbauung und Bauerweiterung!!

Kontaktieren sie ihn und lassen sich begleiten und beraten.
es ist ein Plattformmitglied!!


Andreas Vollack Fachwerkzentrum
Hubenröderstraße 36 OT Ermschwerd
DE-37217 Witzenhausen

Telefon: 05542/5070060
D2: 0172/5641202
Telefax: 05542/5070069
EMail: info@Fachwerkzentrum-Vollack.de
Homepage: www.Fachwerkzentrum-Vollack.de

Viel Erfolg,
Udo Mühle



@ Harry



Na klasse, ein Holzschutzlehrgangsteilnehmer.

Sicher hat man Ihnen aber mitgeteilt, daß unabhängig davon, welche Flächen das Mycel überwächst, es dennoch auf organische Nahrung angewiesen ist. Und die ist weder in Lehm noch in Mauerwerk zu finden. Wenn es Ihrem Vorstellungsvermögen hilft: Der Wilde Wein, der jetzt allenthalben so schöne Blattfarben zeigt, überrankt zwar ganze Häuser, zieht Nahrung und Wasser aber nicht aus der Mauer.

Grüße

Thomas



nur



eine Frage am Rand - warum nur in Sachsen und Thürigen die Meldepflicht ??
vor 22 Jahren und eher mußte befallenes Holz sofort auf der Baustelle verbrannt werden und durfte nicht irendwohin tranportiert werden.
Sind die anderen BL nun nachlässiger geworden oder sind die beiden BL übervorsichtig ? Dafür muß es doch Gründe geben.



Die üblichen Gründe:



Der ganze Verwaltungsaufwand bezüglich der Meldepflicht wurde irgendwelchen Rotstiftleuten oder "Optimierern" des jeweiligen Landesrechnungshofes wahrscheinlich einfach zu teuer.

Die Idee des Verbrennens vor Ort hat allerdings nach wie vor etwas für sich, ist irgendwie gemeinschaftsbildend, so um das vernichtende und um diese Jahreszeit auch wärmende Feuer zu stehen und den Flammen beim Verschlingen des ketzerischen Gesellen zuzusehen.



Du scheinst...



... nicht kapiert zu haben, dass der blöde Schwamm ein ernstes Problem darstellt!!?

Mfg,
sh



Meinungswellen



Lieber Harry

Hier nur kurz einige Sätze zu deiner doch etwas scharfen Erwiderung:

# Ich habe in diesem Punkt über die komplexe "Entsorgungsproblematik" gesprochen und natürlich nur die bei einer Bekämpfung verschiedenen zu entsorgenden Stoffgruppen kommentiert.

# Natürlich sollten erreichbaren Pilzbestandteile entfernt werden (Aber bitte erst nach einer eingehenden Begutachtung).
Allerdings wird , entgegen dem in deinen Holzschutzlehrgängen Gelernten, die Lebensdauer abgestorbener Mycelstränge des EHS in der Fachliteratur im Schnitt mit nur einem Jahr angegeben (Theden 1972). Interessanterweise liegt die Lebendsauer von Mycelen des Weißen Porenschwamms in Trockenstarre bei ca. 9 Jahren!

Selbst Basidiosporen des EHS zeigen entgegen der ihnen zugesprochenen langen Lebenszeit in Auskeimversuchen eine Lebensdauer von ca. 4- 5 Jahren, schwieriger wird es natürlich mit Chlamydosporen und Arthrosporen.

# Übrigens können auch dickere, abgestorbene Mycelstränge des Braunen Kellerschwammes, einiger Tintlinge und des Muschel Kremplings knackend brechen.(Huckfeldt 2005)

# Ich würde und wollte deine Referenten im Holzschutzkurs nie als Blender und Nichtwissende hinstellen. Das habe ich nie so formuliert und auch nicht gemeint. Solch eine Aussage wäre auch unqualifiziert bzw. unfair, insbesonders als ich diese Personen gar nicht persönlich kenne.
Mein Satz stellt, korrekt gelesen, lediglich einen allgemeinen Hinweis dar, sich seinen Holzschutzfachmann sehr genau auszusuchen.

Zur Frage von Olaf:
Das stückweise herausnehmen der Meldepflicht aus den Landesbauordnungen hat etwas mit den vor ca. 14 Jahren eigeleiteten Initiative zu tun, die Bauwirtschaft durch Entschlackung der Bauordnungen und besonders durch Reduzierung der Bauantragspflichten zu fördern. Die Musterbauordnung hat dann zu einem langsamen Abbau der Meldepflicht in den Bundesländern geführt, was in einigen Fällen allerdings auch zu gravierenden rechtlichen Problemen führt.

Mit Grüßen

L. Parisek



@ Sebastian:



Ich habe nicht!!! empfohlen, sofort damit anzufangen, das Zeugs in Säcke zu packen, damit seriöse Spezialisten wie Lutz Parisek es sich womöglich wieder aus dem Container klauben können.

Oder woran wird sonst "mangelnder Ernst" bei dieser Sache festgemacht?

Wie dem auch sei, damit Ihr Euch mal wieder so richtig aufregen könnt:

http://www.konrad-fischer-info.de/29bau19.htm



EHS



Seltsam, was Herr Fischer da wieder publiziert.
Da wurde nach den reinen Öko- und seinen Lehren diffusionsoffen (damit das Holz "atmen" kann), ohne sperrende Folien,"zementäre Pampen" und überflüssigen Dämmstoffkram ein Fußboden aufgebaut und nun das?
Ich wette im betreffenden Haus gibt es auch einen Ofen als Strahlungsheizung.

Kann es sein das es an genau dieser Bauweise/ Materialwahl liegt und nicht an DIN- hörigen Knechten der Baustoffindustrie, unfähigen Planern, geldgierigen Handwerkern... (weitere bildhafte Ausdrücke bitte bei Herrn Fischer nachlesen)?

Viele Grüße



Solche Vorhaben...



... habe ich weder unterstellt noch behauptet... nur sollte in dieser relativen Öffentlichkeit mit Ironie & Co. etwas dezenter umgegangen werden...

Der Verweis auf einen Teil von K.F. sehr ausschweifendes und unstrukturiertes Online-Werk hilft auch nicht wirklich weiter...

MfG,
sh



Angesichts ...



... der ganzen widersprüchlichen Äußerungen von Laien und Profis allein schon in diesem Thread fiel mir nur der Eingangssatz der Fischerschen Abhandlung über den Hausschwamm ein:

"fast unendliches Glück für die beteiligten Profis, seien es Architekten, Ingenieure oder Handwerker wie Zimmerer und Maurer, seien es Firmenvertreter der Holzschutzhersteller oder deren Multiplikatoren und Pharmareferenten namens Holzschutzsachverständige.

Kaum etwas ist von mehr Mythen, Märchen, Schwindeleien, Betrug und Lügen verdeckt, als der Befall und die Beseitigung des echten Hausschwamms, mit kaum etwas - vielleicht die "Aufsteigende Feuchte", die "Wärmedämmung" und der Fensteraustausch" ausgenommen, kann man bei der Altbausanierung mehr und leichter Geld verdienen, das der arme Bauherr oft genug gar nicht hat."

(Den Rest habe ich auch nicht gelesen, dürfte verzichtbar sein)

Was das beklagen von Ironie und Humor angeht:
- Das Verbrennen des hausschwammbefallenen Holzes war bis vor kurzen gesetzliche Vorschrift, also kein Scherz, sondern hatte bestimmt gute Gründe.
- Die Tipps der selbsternannten fachübergreifenden Forumsexperten, also der gewerblichen Mitglieder, die beruflich irgendwas mit dem Bau zu tun haben, trotzdem aber zu Hausschwamm- und allen möglichen anderen Themen ihren oft einander widersprechenden Senf abgeben, sind einerseits für den ratsuchenden User oft nur Verwirrung stiftend, anderseits gleicht der Expertenstreit bisweilen einer Slapstikeinlage.

Solange es keine relevante Instanz gibt, die Blender, Quacksalber und Scharlatane unter denen, die sich Experten, Sachverständige und Fachleute nennen dürfen, herausfiltert und Berufs- und Branchenverbände je nach eigener Ansicht für gut/blöde befunden oder einfach ignoriert werden, solange es keine gemeinhin überprüfte und zertifizierte Liste zur Auswahl gibt, solange sind Tipps wie "Holen Sie sich einen Experten!" für die meisten ratsuchenden Laien relativ wertlos, zumal viele von denen zuvor bereits viel Geld für irgendwelche "Experten" ausgegeben haben.



@ De Meinweg



Was bist denn Du für einer????

Ich sage jetzt einmal, die Spreu vom Weizen zu trennen ist sicherlich für den Laien und hin und wieder auch den Fachmann schwierig, doch alle Fachhandwerker zu verteufeln ist eine ziemliche Oberflächlichkeit!!!

Muss zu meinem Wissen und meiner fachlichkeit eingestehen, dass ich bei dem Thema hausschwamm eher sehr allergisch reagiere und auch handele und daher auch mittlerweile weiß, wen ich da zu kontaktieren habe!!!!!
Habe genügend baustellen und auch Objekte gehabt, d.h., in denen ich selbst tätig war, wo plötzlich Hausschwamm zu Tage befördert wurde und ich dann meiner handwerklichen Hinweispflicht ganz einfach nachgekommen bin und Meldung machte.
In Sachsen immer noch Pflicht!!!!!!
Und weißt Du, was mir dabei fast immer geschah?
Ich wurde als Buhmann einer angeblichen Klugscheißerei hingestellt und der Planer kam dann still und heimlich mit Besen und Kehrschaufel und beseitigte mal ganz schnell die Sichtergebnisse!!!!
So läuft der Hase am Bau!!!!
Doch wenn man weiß, das der Schwamm einer der wenigsten und gefährlichsten bauteilzerstörende Pilzschädling ist, dann sind die meisten ruhig!!!!

In meinen Fällen unterstütze ich mich dann stets mit Baubiologen und Gutachtern aus diesem Schwerpunkt!!
Bisher lief dies stets zu Gunsten der zufriedenen Kunden.

Also bitte den Ball etwas flach halten und sensibler dieses Thema betrachten.



Der Beschwöhren...



... einer Pfadfinderomantik mir gemeinschaftlichem Pilzverbrennungsfeuer ist tatsächlich nicht wirklich weiterführend...
Und die Tatsache, dass irgendetwas "bis vor kurzen gesetzliche Vorschrift" war, heißt noch lange nicht, dass es die beste Lösung ist oder war... das zumindest sollte klar sein...

MfG,
sh



Warum ...



... tut Ihr Euch nicht zusammen und erarbeitet gemeinsam Vorgehensrichtlinien, z.B. bei Hausschwammbefall?

@Sebastian: Der Verbrenn-Tipp kam schon viel früher, wenn er so abwegig ist, warum wurde da nicht bereits interveniert? Und was die offensichtlich abwegige "Pfadfinderromatik" anbelangt, ist ein zünftiges Richtfest mit Spanferkel überm Feuer inzwischen auch verpönt, da dem Baufortschritt nicht dienlich?

Hier im Forum erfährt der ratsuchende User oft genug widersprüchliche Meinungen, seitens derjenigen, die es eigentlich besser wissen müssten.

Sorry, aber ich verteufle hier niemanden, aber fragt Euch doch mal selber, ob es dem Fragesteller nutzt, verschiedene, einander widersprechende Expertenratschläge zu bekommen.

Warum hat denn z.B. niemand den Rat gegeben, einen Baubiologen hinzuzuziehen oder einen konkreten Gutachter empfohlen? Statt dessen "In Säcke packen" und wahlweise auf die Sondermülldeponie oder "Fachgerecht entsorgen lassen" oder gleich verbrennen usw.

Entweder hält man als Profi den ratsuchenden User offensichtlich für komplett unmündig und dämlich dann sollte man ihm aber nicht raten "Suchen Sie sich einen Fachmann!", denn das öffnet den Blendern Tür und Tor, oder man hält ihn für gescheit, dann sollte dieser aber auch in der Lage sein, sich in ein Thema einzuarbeiten und zu wissen, wie eine Internetcommunity funktioniert, also auch die Fähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen, besitzen.

Im Übrigen sind alle Antworten nach #198908 sowieso quasi überflüssig, da nanna schon Hilfe erhalten hat und darum bat, nicht weiter zu antworten.

... und nochmals sorry, wenn sich jemand blöde angegangen gefühlt hat, es war nicht so gemeint! :-)



Vielen Dank es reicht.



Wau, welch Diskusionen, welch unterschiedliche Meinungen, Vorgehensweisen, Vorschläge, da wird einem schwindelig, dann noch die Kebbeleien untereinander, das muss doch nicht sein, bestimmt haben viele unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Ich habe mich nun aussreichend informiert, vielen Dank für alle Beiträge. Die wichtigsten Infos habe ich selber dadurch recherchiert.
Dr. Ingo Nuss
ö.b.u.v. SV u.a. für Hausschwamm und Schimmelpilze
Mintraching
seine umfassende Broschüre hat mir ebenfalls weitergeholfen.
Mir wäre lieb wenn wir damit das Thema abschließen können, denn soviele Mails kann ich nicht brauchen. Danke und alles Gute.



Verbrennen



ist in dichter verbauten Gebieten schlicht und einfach oft verboten. Punkt. Nicht überall, aber an vielen Orten.



Nun da gibt es schon noch was dazu beizutragen...



..leider schreiben halt auch einige selbsternannte Fachleute aber auch viele mit Halbwissen über den Echten Hausschwamm.
Ich empfehle ein neutrales Merkblatt der WTA e. V.
1-2-05/D "Der Echte Hausschwamm" (überarbeitete Fassung : März 2004, zur Analyse aber erst recht zu einer vernünftigen Bekämpfung und es sollte ein Fachbetrieb oder ein Sachverständiger z. B. vom DHBV siehe" www.dhbv.de eingeschaltet werden.