Kalkputz / Salz




Hallo,

habe folgendes Problem: im Treppenhaus war im Winter an der Raufasertapete immer Schimmel dur aufsteigende Feuchtigkeit von den darunterliegenden Räumen (denk ich)also habe ich im Sommer Raufaser runter und einen Kalkputz angebracht.Jetzt sind da immer so weise Ausblühungen (Salz oder Schimmel?)
Die besagte Wand ist eine Aussenwand , die Wand ist zum Teil im Erdbereich (Hanglage).
Muss ich den Putz wieder runter nehmen oder was kann ich da tun?

Grüße



Salzausblühungen



Hallo,

Das könnten Salzausblühungen sein. Hat bei mir in einem Zimmer ebenfalls eine zur hälfte komplett nasse Aussenwand.

Reiner Kalkputz hat die Wand ausgetrocknet. Das Erdreich am Haus hab ich ein paar Zentimeter abgegraben bis ein Betonsockel zum vorschein kam. Der war total überwachsen gewesen. So konnte nun wieder das Regenwasser ablaufen.

Am Anfang hatte ich auch innnen so einen weissen Flaum an der Wand, hatte sich aber mit der Zeit gelegt.

Hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.

Hab irgendwo mal gelesen das der Putz dann mal erneuert werden sollte.... hab ich aber bis jetzt noch nicht gemacht. ist auch schon paar Jahre her.

Gruß
Armin





Hallo,

Danke für deine Antw.
Der Putz ist erst 4Monate alt.



Salz auf der Wand


Salz auf der Wand

danm ist es am besten, den weißen Belag regelmäßig abkehren, damit er bei ungünstiger Witterungslage nicht wieder von der Wand aufgenommen wird. (Ob es Salz ist - mit feuchten Finger drüberwischen und kosten) Schimmel auf Wänden ist eigentlich nicht weiß. Anbei Foto aus einer Restaurieren Kapelle in einer großen Burganlage.



hallo,



ich rate ihnen da zu einer analyse durch einen fachmann...glauben ist nicht wissen und nur durch eine genaue feststellung der ursache lässt sich eine entsprechende maßnahme erarbeiten...kalkputz halte ich im ansatz erstmal für einen guten entschluss,was natürlich ihr problem der Feuchtigkeit an der Aussenwand nicht gänzlich abstellen wird...wie auch immer,lassen sie einen spezialisten ran der sich das anschaut...kostet vielleicht eine kleinigkeit,aber dann sollten sie ruhe haben...gruß





Hallo,
habe ich da evtl. ein Fehler gemacht? Habe nähmlich in den Kalkputz ein wenig Zement beigemischt, können diese Ausblühungen vom Zement kommen? Die Wand ist ziemlich feucht (Ecke Aussenwand)also eine kalte unbeheizte Stelle.
Sollte ich da eher ein Sanierputz nehmen?Diese Ausblühungen sind nur da wo es feucht ist.



Ausblühungen



Am Zement liegt das nicht, wahrscheinlich ist das Mauerwerk mit Salz befrachtet.
Sie sollten die Feuchteursache lokalisieren. Das mit der aufsteigenden Feuchte ist zu unspezifisch. Ohne Kenntnis der Ursache kann es keine seriösen Sanierungsvorschläge geben.

Viele Grüße





Für mich sieht es aus wie Raumfeuchtigkeit wo an dieser kalter Stelle kondesiert.



Ausblühungen



Raten bringt uns nicht weiter.
Haben Sie ein Foto von der anderen Seite der Wand?





Foto von der Aussenseite?



Ausblühungen



Ja.
Und ein paar Angaben zur Wand. Dicke, Material, angrenzende Wand, Nutzung der Räume daneben...



hallo,



die ausblühungen können selbstverständlich vom Zement (meist sehr salzlastig)kommen,sehr wahrscheinlich sogar...möglich ist auch das das Mauerwerk feucht ist und dieses dann natürlich damit zusammenhängt...





Aussenwand /Innen

Bin mal wieder ein wenig verwirrt ein Experte sagt das hat nichts mit dem Zement zu tun den andere ja???

Gruß

Foto 1 Innenwand





Aussen

Foto 2 Aussenwand ( ist die Ecke der Foto 1 Innenwandecke)





Nahaufnahme

Foto 3 ist nur eine Nahaufnahme von den Ausblühungen



wenns Ihnen hilft



... geselle ich mich zu denen die behaupten das die Ausblühungen mit dem Zement nichts zu tun haben.



nun,



es ist eben wie immer bei nicht in augenscheinnahme eines problems...es kann,muss aber nicht so sein wie man anhand der beschriebenen schadensbilder vermuten sollte...eben aus diesem grund muss es genauer untersucht werden und danach kann man auch entsprechende aussagen treffen...ob es denn letztendlich durch den Zement kommt oder es sich um ein anderes problem handelt weiß man erst nach genauer Prüfung der schadstellen...

gruß



weiter



oben wird von Dir geschrieben...:
"aufsteigende Feuchtigkeit von den darunterliegenden Räumen", jetzt zeigts Du anscheinend nur das EG. Wie ist es denn nun wirklich: aus dem Keller ins EG oder vom EG ins 1.OG aufsteigend.
Es fehlt mal ein Gesamtfoto vom haus, vor allem wegen der Hanglage !!! lass Dir doch nicht alles so aus der nase ziehen !

Nach dem Innenbild vermute ich weiterhin Kondensat!
Begründung: große Auskühlfläche durch Geometrie einer Hausecke, bei aufsteigender Feuchte wäre es (theoretsich) genau andersherum - große Ausßenfläche würde eine gute Austrocknung fördern.
Der Außenputz sieht aber nicht nach Kalkputz aus, eher Kuntsharz ...?

noch eine Möglichkeit: durch Wegfestigung (Beton?) könnte Wasser verstärkts an Sockel rangeführt werden. Wie sieht es da mit Gefälle aus ?





Das Haus ist ohne Keller , das Haus ist am Berg dran gebaut.
Die Innenseite (Wand) ist ca 0,5m tiefer im Erdreich als die Aussenwand (Bild Aussenwand). Was das für ein Aussenputz ist weis ich nicht. Wie gesagt vorher war Raufaser daran da ich auch Kondeswasser vermutet habe habe ich eben den Kalkputz angebracht und dachte damit sei das Problem gelösst. Sorry wenn es hier machen so vorkommt das er mir alles aus der Nase ziehen muß nur ich bin kein Fachman. Danke



da



das Foto von der Gesamtansicht noch immer fehlt und auch die Ausblühungen noch nicht "gekostet" wurden, folgende Einschätzung von mir:
Durch den Kalkputz trocknet die Wand zwar besser aus - durch diesen Vorgang werden in der Wand befindliche Salze mit an die Oberfläche gebracht und kristallisieren dort aus. Das Grundübel aber - die kalte Außenecke und Raumfeuchte mit ungünstig liegenden Heizelementen (kein Heizörper dort in der Ecke) begünstigen nach wie vor die Kondensatbildung irgendwo in der Wand. Diese Feuchte ist natürlich schwer zu unterscheiden von möglichem Nässeeintrag durch die anstehenden Erdmassen. Aber den geringen Zementaneil als Ursache zu sehen ist aus meiner Erfahrung weit hergeholt, da es augenscheinlich auch andere bedeutendere Ursachen gibt. Zementausblühungen im Außenbereich durch dauernde Nässe sind auch konzentrierter und würden nicht salzig schmecken (Thema Kostprobe :-)).
Ansonsten dem Ratschlag von Andreas Stiwitz folgen und jemanden vor Ort holen. ich denke, die Möglichkeiten eines Forums sind hier erschöpft.





An dem Foto soll es nicht scheitern.
Kostprobe: Salzig schmeckt es nicht (mir nicht).
Foto : Hier einmal von der Ecke aus gesehen gegen den Berg


Foto 4 Berg





und jetzt von Oben.
"Experte" hatte ich schon da ausser das er mich Geld gekostett hat , hat er mir nichts gebracht. Leider is es mir Finanziell nicht möglich wieder einen "auszuprobieren" um dann wieder nichts konkretes zu erfahren.
Immer solche Sätze wie "es könnte sein! , das is kein Fachmann für mich

Foto5 : Betroffene/ Wand von Aussen ( Linkestestelle wo die Nummer drüber ist)



Feuchte Wand



Hallo Stronzo,
Das mit den neuen Fotos sind schon mal mehr Informationen, aber noch mehr Fragen. Auf dem ersten Ihrer(gesamten) Fotos ist eine Innenecke zu sehen,
Auf dem zweiten Foto ebenfalls.
Das dritte Foto von der Wand außen zeigt links eine Außenecke, die dürfte wohl nicht in Frage kommen. Dann gibt es rechts davon einen Hausvorsprung, der zur oben gezeigten Innenecke passen würde. Leider verdeckt das Treppengeländer den wirklich wichtigen Fußpunkt der Wand. Aber die Dachentwässerung ist gut sichtbar, hier vermute ich das nicht alles an Abfluß der von der Dachfläche kommt gefasst wird, speziell am Ortgang der zwei vorkragenden Ziegelreihen.
Sie sollten bei Regen mal nachsehen ob da Wasser herunterläuft. Auf den Waschbetonplatten ergäbe das Spritzwasser das die Fassade belastet und an der Ecke versickern kann.
Das führt uns zur Ausbildung des Sockelbereiches:
Ich sehe einen wahrscheinlich diffusionsdichten Anstrich am Sockel der nicht mehr ganz taufrisch ist. Wenn der infolge von Alterung schrumpft und krakeliert, kann Spritzwasser kapillar in den Putz darunter geleitet werden. Das betrifft um so mehr den Bereich unter dem Niveau des Fußweges; die ersten ca. 20-30 cm sind besonders gefährdet. Der nächste Punkt wo Wasser in die Wand gelangen kann ist die Fundamentoberkante.
Hat denn Ihr letzter Gutachter diese Möglichkeiten mal überprüft?
Gefragt aus was für Material die Wand besteht?
Ein waagerechtes Feuchteprofil der Wand erstellt?
Mal eine Gehwegplatte hochgenommen, etwas gegraben und geschaut, wie die Bettung und der Sockelbereich da beschaffen sind?
Mit einem Wasserschlauch das Dach gewässert um zu sehen ob die Dachentwässerung alles ableitet?

Das wäre eine übliche Vorgehensweise.

Wenn er das nicht gemacht hat und Sie keinen neuen Gutachter bezahlen wollen dann müssen Sie halt selber ran.

Viele Grüße



Die



Eigangsfrage war "Putz runter oder was sonst tun":
Ich denke, mit Georgs Antwort hast Du erst mal genug "zu tun", aber (Innen-)Putz muß sicherlich erst mal nicht runter.

Es muß die Ursache gefunden werden. Da ich Deine Innenfotos ebenso nicht den Außenaufnahmen zuordnen kann (1. Außenfoto nur Sockel ist definitiv nicht "zum Teil im Hangebereich" - ist diese Ecke innen auch naß ?) bleibt bei mir einige Fragen offen - und "das könnte" ist sowieso schon aus der Ferndiagnose heraus bedingt, gerade bei Feuchte am Bau, wenn man nicht gleich eine defekte Abdichtung oder kaputte Dachrinne auf den Fotos erkennen kann.
Erganzänd zu georgs Fragen: Hänge mal bitte ein Hygrometer und ein Zimmertherometer auf die betroffene Innenwand. Das wären Daten, die man auch im Forum auswerten kann.





Sorry ich weiss ist alles ein wenig verwirrend!

Habe die Fotos beschrieftet hoffe das trägt zur klarheit bei. Da wo der Dachablauf ist die falsche Ecke da ist alles Trocken! Die richtige Ecke is da wo die Hausnummer hängt. Foto 5 Aussenecke = Foto 1 Innenwandecke

Diese sachen wo Sie gennant haben wo der Gutachter hätte machen sollen sind alle nicht geschehen! Ich weiss das es von hier schwierig zu klähren ist. Kann mir jemand ein (guter) Gutachter im Raum 78617 Rottweil , habe keine lust wieder einpaar Hundert Euro für nichts auszugeben.
Danke für die Hilfe.



das



hat dann aber wenig mit der Hanglage zu tun !!!

Nebenfrage: was sind das für Bänder/Klebestreifen auf dem Fenster ? Ist das wegen Maler oder sind das neue Fenster und da soll eine WDVS angeschlossen werden ?





Hallo,
ja richtig sind neue Fenster und es soll gedämmt werden.
Hatte gemeint das durch den Hang evtl. Wasser drückt.





Warum erzählen alle hier immer nur so wenig vom Ihrem problemen ... Ich denke, bis dahin sollte noch manches Detail geklärt werden. Versuche das mit dem Hygrometer mal schnell zu organisieren !!
Mir ist immer noch nicht klar,ob ich Dich richtig verstehe. Nasse Innenecke an der Hausecke mit der Nummer - und kein Hang zu finden. Mal mal in ein Außen-Foto ein, wo die Nässe ist ! Und ein Foto vom beschriebenen Hang, in dem das Haus steckt. Dort muß ja fachgerecht eine Perimeterdämmung angebracht werden.
Und Georgs Fragen kann man zum Teil auch selber abarbeiten.
"Mal eine Gehwegplatte hochgenommen, etwas gegraben und geschaut, wie die Bettung und der Sockelbereich da beschaffen sind?
Mit einem Wasserschlauch das Dach gewässert um zu sehen ob die Dachentwässerung alles ableitet?"

MFG





Das ist aber anstregend. Foto 5 steht ja extra „von Oben“ man sieht doch die Treppe nach unten also ist für mich logisch da geht’s von oben nach unten (Hang / Berg). Die Außenwand wo du siehst von da geht es vom Boden (Gehwegplatten) nochmal ca.1m nach unten und das ist dann das Foto von der betroffene Innenwand . Also ist das Haus im Hang reingebaut. Ich habe im Foto 5 es nochmal markiert und habe von der betroffen Ecke/Wand (Markierung) den Hang fotografiert wo gegen der betroffene Außenwand drückt.
Hoffe das es jetzt klarer ist.

Hoffe das es jetzt klarer ist.





Hoffe jetzt sieht man den Hang.
Habe es von der unteste Stelle (Gehwegplatten) der Betroffen Wand fotografiert.



ich



danke Dir erst mal für die "Mitarbeit" - bekommst ein Bienchen :-).
Solche Sätze können schon irritieren: "aufsteigende Feuchtigkeit von den darunterliegenden Räumen", Du kennst Dein Haus - wir nicht !!

Ich bleibe dabei, das Problem, wenn es denn nur diese Ecke ist, hat nichts mit der Hanglage zu tun. Dort sollte es eher nach am trocknensten sein - da Niederschlagswasser dort als Stauwasser kaum gegen das Haus drücht. Also
oberflächiges Niederschlagswasser oder Kondensat. Blieben nun die Fragen/Aufgaben von Georg und mir noch abzuarbeiten - erst dann sind Ferien für Dich - Du willst ja etwas wissen.





Danke für das Bienchen :-).
aso habe ein Hygrometer hingehängt bei 16c / 80%.
Es fängt in der Ecke an und zieht/breitet sich dann an den Wänden entlang aus. Über empfehlungen von einem Gutachter im Raum 78617 Rottweil ( möchte nicht wieder an den Falschen geraten) währe ich dankbar.
Wenn das nur Kondeswasser ist /sein sollte, könnte ich da ein Sanierputz oder Kalkdämmputz anbringen?



das



einfachste wäre, die Heizung höher zu fahren und mehr zu lüften - eigentlich sollte 60% sein, denn wenn die temp. bei kommenden kalten tagen um die 10° sinkt, dürften es dann 100% werden - = Kondensat.
(Lüftungsregeln sind bekannt ?)