Wasserschaden in Lehmdecke

12.05.2019 JJJJ Lehmmichel



Hallo liebe Leute,
Am letzten Montag ist der Flexschlauch von der Klemmringverschraubung abgesprungen und es sind ca 5 bis 6000 Liter Wasser durch die Lehmdecke geflossen.Der Trockentechniker meinte,der Lehm sei nicht zu trocknen,müsste alles ausgebaut werden..
Der Aufbau ist folgender .von oben fertigparkett,trittschalldämmung,osb Platte lackiert!holzfaserplatte 10mm,Perlitteschüttung2 bis 6 vllt8cm, Lehmschlag 2 bis 8cm,,Bretter,2,5 bis 5 cm dick.Alles in einer Holzbalkendecke.Die Lehmschicht variiert sehr stark,auch wegen der gekrümmten Bretter.Untere Decke dann Holzleisten von 2x2 cm mit sehr faserreichem Lehm verputzt.
Da ich nicht gegen Leitungswasser Schäden versichert bin,muss ich alles selber machen.
Jetzt möcht ich die Bretter von unten anbohren,um Luft an denLehm kommen zu lassen.
Wie stark kann ich in die Statik eingreifen?
Wieviel Löcher kann ich bohren? Ach ja,die Lehmleistendecke ist zum Teil natürlich schon ausgebaut.
Ich hab hier schon ein wenig imForum gelesen,auch über die Gefahren dass ein Schwamm kommen könnte.
Ob mein Versuch von Erfolg gekrönt sein wird.?Nach oben ist es ja so gut wie dampfdicht abgeschossen.
Oder muss ich doch alles abfackeln,weil ich ja gegen Feuer gut verdichert bin???
Wer gibt mir Hilfe?



Autsch..



erstmal mein Beileid...
Foto wäre gut...
so auf anhieb würd ich sagen das einzige was man da wirklich gut trocknen kann ist der Lehm...
also ich würde alles bis auf den Lehm freilegen,den Einschub aus Holzbrettern so belassen,also Osb, HWF,Perliteusw Ausbauen und nach Trocknung wieder einbauen...

die "Pliesterdecke"wird wohl auch zu trocknen sein(die Brettchendecke mit dem Faserigen Lehm)

und so ne Trocknung braucht auch gar nicht so lange wenn man denn einen Ofen in der Nähe des Wasserschadens hat,heizen und Lüften ist auf jeden fall nun angesagt..
gutes Gelingen wünscht Flakes..