Niedrigster Fußbodenaufbau in Bad auf gedielter Holzbalkendecke

18.10.2012



Habe ein Problem bei der Baderneuerung in einem ca. 1870 gebauten Altbau im Dachgeschoß, Dachschrägenbereich. Will oder "soll" den Fußboden für das Bad erneuern, in welches jetzt neu noch ein WC und eine Waschmaschine kommen soll, neben der bisherigen Badewannne (wobei jetzt ein größeres Modell an eine andere Stelle soll) und natürlich einem Waschbecken (s. Foto). Derzeit liegt dort auf einer mit 24mm Stärke gedielten Holzbalkendecke mit Sandeinschub unverklebt ein PVC Belag. Die Dielen haben Nut und Feder, sind noch gut, manchmal aber nicht ganz ohne bis 2mm breite Fugen, max. 20 Jahre alt, an der Tür biegen sie sich aber etwas durch (was mich nicht weiter stört). Der Raum ist 4,20 lang und 1,55 m breit, die Dielung liegt der Länge nach, der Balkenabstand ist etwa ein Meter.

Nun möchte ich, auch weil die Tür relativ niedrig ist, und damit ich in der Badewanne unter dem Dachfenster auch halbwegs stehend duschen kann, bei der Bodenhöhe möglichst nicht bzw. wenig höher kommen, weshalb ich auch mit PVC oder Linoleum leben kann, wobei hier die Dielenkonturen vielleicht ein wenig sich durchdrücken könnten, was mich nicht weiter stören würde. Auch habe ich noch neute Kork-Paneele da, 12 hoch.

Bisher sind, in den ca. 15 Jahren unter dem nichtverklebten PVC-Fußboden vielleicht 5 Wasserflecke, die Dielung hat dadurch keinen Schaden genommen. Das Bad wird eher selten genutzt.

Könnte ich vielleicht auch nur eine 5mm Weichfaserplatte auf diese Dielen legen, darauf dann neuen Linoleum - oder PVC-Belag, sollte ich diesen unbedingt verkleben oder zumindest das PVC an den Rändern (bei PVC) zur Sicherheit etwas umklappene?

(Habe einen Fußbodenleger bestellt, aber mit ist schon jetzt klar, was dabei herauskommt: Dass auf wenigstens 18er V-100 Platten, die man auf den Dielen verschraubt, erst ein Anstrich und auch Elastogum kommen soll und zuletzt vollflächig verklebtes Linoleum oder PVC (würde das bereits liegende am besten gleich noch weiter nutzen).

Grüße und in Hoffnung auf gute Antworten

Grüße von
Tobias Werner



Dass der Verzicht...



... auf ordnungsgemäße und fachgerechte Dichtebenen im Nassbereich gerade im FW-Haus fatale Folgen haben kann, ist Dir aber schon klar...

MfG,
sh



Warum nicht einfach...



den Belag entfernen und die Dielen Schleifen und ölen, alternativ eine neue Sichtdielung geölt einbauen?

Das Bad wird selten genutzt, und die Badewanne fällt nicht um. Sollte wirklich einmal ein Tropfen unter die Dielen gelangen, kann er auch wieder durch die geölte Oberfläche abdunsten. Lacke oder PVC-Bahnen würden das verhindern.

Angenehme Nebeneffekte: Geöltes Holz wirkt als Feuchtepuffer und ist fußwärmer als Kunststoffbeläge.

Grüße

Thomas





Hallo,
es ist eher ungewöhnlich, bei Höhen mit Millimetern arbeiten zu müssen. Warum wollen Sie überhaupt etwas machen ?
Warum nehmen Sie das pottenhässliche Zeugs nicht einfach weg und freuen sich am Anblick der Dielen ? Wenn es nur 4 Wasserflecken sind, dann nicmmt der Aufbau ein paar Spritzer nicht übel. Jedenfalls können Sie besser abtrocknen, als wenn sie eingeklebt wären.

Grüße



Dicht oder nicht dicht - das ist wohl kaum klar zu entscheiden



Naja, die letzten Antworten widersprechen ja doch der ersten. Ich habe da auch Probleme mit dem Sanitärinstallateur, welcher einen dichten Fußboden will, er meint, dass sonst er haften müsse, wenn wegen Undichtigkeit ein Malheur passieren würde.
Wo man die Dielen überesehen kann, mag das ja noch gehen, dort, wo die Badewanne steht, kann man, wenn man diese verkleidet und auch dämmt, aber nicht alles sehen.

Die Fußbodenleger waren sehr offen und kooperativ und meinten, ich könnte durchaus die Korkpaneele auch direkt auf diesen Dielen verlegen, sollte diese Paneele zum Schluss gut versiegeln. Darunter könnte ich auch noch ein paar Platten legen, habe z.B. noch einige (ausreichend viele) 12 mm starke Sperrholzplatten da, und mit den Dielen verschrauben, was halt auch mehr Stabilität bringt und die Oberfläche glättet. Die Abstände zwischen den Dielen sind im hinteren Bereich, den ich erst heute angesehen habe, in der Regel 2-3 mm breit, m.E. zu breit um das so zu lassen.

Sicher, ein paar Wasserflecke waren ja unter dem PVC-Belag, gleichwohl hat die Dielung darunter nicht wirklich gelitten, dieser Belag hatte aber eine noppenartige Unterseite, wo wohl auch ein klein wenig Luft durchwehen konnte.

Gut, eine neue Dielung, dafür bin ich durchaus offen, werde mir auch dies überlegen.



Ich will ja...



... gar nicht blöd rumunken, oder die Angstschiene fahren...
aber aufgrund des HKV hinten am Plattenheizkörper scheint es sich um ein Mehrfamilienhaus zu handeln... Wenn es denn da zur Havarie kommt, vor allem mir der WM, ist Streit um die Kosten angesagt...
In dem Fall wäre es allemal besser, dass man auf entsprechende "Einbaunormen" durch den Fachbetrieb verweisen kann, als auf 2cm weniger Einbauhöhe...

Richtig machen...

MfG,
sh



Jain - Mehrfamilienhaus steht noch leer



Die Waschmaschine, ja die könnte unbemerkt vielleicht am ehesten ein größeres Problem machen, danke für diesen Hinweis. Die Wohnung darunter ist noch frei und stark sanierungsbedürftig. Bin noch beim Überlegen diese zu vermieten, wegen evtl. Ärger mit Mietern, am ehesten denke ich an eine Ferienwohnung.
Warum gibt es eigentlich keine gummibasierten Wannen-Lösungen, wo man eine WM oder eine Badewanne reinstellen könnte, damit zumindest kleinere Pannen ohne größeren Schaden abgehen - oder gibt es soetwas?

Vielen Dank auch noch an alle Antwortschreiber!



Es gibt…



… im gewerblichen Bereich Kunststoffwannen für Maschinen, aus denen kritische Flüssigkeiten austreten können.

ich sage Dir: Sowas willst Du nicht in deiner Wohnung stehen haben!



Ich bin...



...seit 38 Jahren Waschmaschinenbesitzer. Mir ist noch keine ausgelaufen, selbst die sensationelle Rassel von Foron (ohne Aquastop o.ä) nicht.

So das doch 'mal passiert, gibt's eine Versicherung.

Wenn bei den "dichten" Aufbauten aber starker Wasseraustritt erfolgt, und an einer Stelle kann es doch in den "dichten" Aufbau eindringen (weil sich irgendwelche Bauteilanschlüsse gelöst haben z.B., was im bewegten Fachwerkhaus ja durchaus passieren kann), dann kommt das Wasser möglicherweise nicht mehr heraus und kann langfristig Konstruktionen schädigen. Sowas hatte ich 'mal im 2.OG mit der Konsequenz Hausschwamm.

Es hat sich gezeigt, das Versicherungen bei Wasserschäden ohne weiteres zahlen, bei den viel teueren Folgeschäden aber gern unwillig werden. Kurzum: In einem durchlässigen Aufbau ist das Schadbild leichter abgrenzbar, die Bausubstanz weniger gefährdet.

Und nicht vergessen: Das Bad wird selten genutzt. Bei 3 quicklebendigen Knaben im besten Tauch- und Spritzalter könnte man freilich auch anders gewichten.

Grüße

Thomas

P.S. Der obige Beitrag von Sebastian widerspricht keinesfalls den Forumsregeln. Bitte lasst die anonyme Wadlbeißerei.





wir haben im Bad im 1. Stock die alten Dielen Abschleifen lassen und geölt, die Fugen reichen bis 5 mm.

Es gab gleich am Anfang einen Wasserschaden: der Installateur hatte die BW Armatur nicht dicht bekommen und weil er nun schon so lange gefummelt hatte, den Ablauf der Aufangwanne nicht mehr verbunden.
Das Wasser ist durch die Decke gelaufen (Klassische Holzbalkendecke / Lehm, darunter Abhang wegen der Installation).
Es sind keinerlei Schäden zurückgeblieben (noch nicht einmal an der GK Platte, ein Wunder!).

Ich gebe aber zu, dass das ganze risikoreich ist und eine gewisse Disziplin erfordert.

Vorschlag: Dielenboden schleifen, Fugen so lassen. Dort, wo die Wanne ist, ein Wedi Fundo-Ligno Element mit Bodenablauf einbauen, und eine freistehende Wanne darauf (z.B. von hier: http://www.holzbadewanne.com/Badewannen/badewannen.html , kann ich empfehlen).
Da die Wohnung darunter frei und stark sanierungsbedürftig ist, sollte das ggw. kein Problem sein.

Den Fußboden Aufbau mit zahlreichen wasserabweisenden und wasserempfindlichen Schichten, die ich nie mehr einsehen kann, würde ich lassen. Was sagt denn Dein Fußbodenleger über die Dauerhaftigkeit der Versiegelung auf der Korkpaneele?



Schmale Seitenränder der Stahlbadewanne abflexen?



Danke nochmal für die Relativierungen und Empfehlungen. Ist mir so natürlich das Liebtste, nur noch schleifen und lasieren bzw. ölen (An den Rändern muss man das wohl mit der Hand machen(?)).
Fällte da aber nicht der Krümeldreck in die Ritzen bis diese zu sind, (und saugt dann evtl. Feuchtigkeit besonders gut auf)? Vielleicht kann man vorn auch nochmal rausnehmen und etwas enger einbauen (sind nicht durchgängig, das vordere Feld ist angestückelt).
Sehr gut auch der Hinweis mit dem Wedi-Element, was zwar erst im nächsten Jahr rauskommen soll. Da wollte ich eigentlich fertig sein. Unter die Badewanne könnte ich ja auch eine V100-Platte legen.
Die Versieglung der Kork-Paneele kann man ja jederzeit einfach erneuern, es wird diese ja nur drübergewischt.


Die Badewanne würde ich ja am liebsten an die Stirnseite stellen, die vorhandene. Sie ist 160 cm, der Raum ist mit dem beidseitigem Fliesen-Dickbett aber nur 155 cm breit. Da man sie ja schräg runterlassen müsste, und auch weil man den Kopf etwas nach hinten fallen lassen will, wäre eine stärkere Einarbeitung in die Bruchstein-Außenwand erforderlich - oder/und das Abflexen der Stirnseiten-Ränder der Stahlbadewanne um je ca. 1cm. (Es ist ja irgendwie auch etwas schade, diese ja noch gute und in jedem Fall solide Wandfliesung, auch wenn sie nicht mehr so ganz modern ist..., nun beidseits zu zerstören.

Eine Holzbadewanne, da muss ich mich nochmal genauer umhören. Dort scheint ja keine Schräglage vorgesehen zu sein. Auch sind hier, in diesem Dachgeschoß, durchaus erhebliche Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen da. Gerade im Sommer, in der Badesaison, wird sie oft über 1-2 Monate und mehr überhaupt nicht genutzt.
Hat da schon mal einer was von gehört?



Schmale Seitenränder der Stahlbadewanne abflexen?



Danke nochmal für die Relativierungen und Empfehlungen. Ist mir so natürlich das Liebste, nur noch schleifen und lasieren bzw. ölen (An den Rändern muss man das wohl mit der Hand machen(?)).
Fällt da aber nicht der Krümeldreck in die Dielenritzen bis diese zu sind, (und saugt dann evtl. Feuchtigkeit besonders gut auf)? Vielleicht kann man vorn auch nochmal rausnehmen und etwas enger einbauen (sind nicht durchgängig, das vordere Feld ist angestückelt). Immerhin sind sie um die 20 cm breit!

Sehr gut auch der Hinweis mit dem Wedi-Element, was zwar erst im nächsten Jahr rauskommen soll. (Da wollte ich eigentlich fertig sein!) Unter die Badewanne könnte ich ja wohl auch eine V100-Platte legen, sie stand auf Stahlschienen, die wollte ich, so ich bei dem bisherigen Modell bleibe, eigentlich weiternutzen.

Die Versieglung der Kork-Paneele kann man ja jederzeit einfach erneuern, es wird ein solches Mittel ja nur drübergewischt.


Die Badewanne, auch die vorhandene, würde ich ja am liebsten an die Giebelseite stellen, der Heizkörper müsste dann versetzt werden. Sie ist 160 cm breit, der Raum ist mit dem beidseitigem Fliesen-Dickbett aber nur (noch) 155 cm breit. Da man sie ja schräg runterlassen müsste, und auch weil man den Kopf etwas nach hinten hängen lassen will, wäre eine stärkere Einarbeitung in die Bruchstein-Außenwand erforderlich bzw. wünschenswert - oder -und(!) das Abflexen der Stirnseiten-Ränder der Stahlbadewanne um je ca. 1cm. (Es ist ja irgendwie auch etwas schade, diese ja noch gute und in jedem Fall solide Wandfliesung, auch wenn sie nicht mehr so ganz modern ist..., nun im Wannenrandbereich beidseits zu zerstören.
Hat jemand Erfahrungen mit dem abflexen bei Stahlemaille-Badewannen?

Eine Holzbadewanne, da muss ich mich nochmal genauer umhören - sind die nicht auch sehr teuer? Es scheint bei diesen ja auch keine Schräglage vorgesehen zu sein. Auch sind hier, in diesem Dachgeschoß, durchaus erhebliche Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen da. Gerade im Sommer, in der Badesaison, wird sie oft über 1-2 Monate und mehr überhaupt nicht genutzt. Diese Wanne sollte auch mindestens 160 cm breit sein.



An der Wanne...



würde ich nicht 'rumflexen. Emaille platzt auch gern weg, und außerdem kommt der Rost von dort. Besser 'was passendes kaufen.

Zwischen Wanne und Außenwand entsteht eine klimatisch schwierige und unbelüftete Zone. Da sollte zumindest der Zulauf des Heizkörpers unisoliert langeführt werden und eine Revisionsöffnung vorgesehen werden.

Holzbadewannen halte ich, trotz meines Mottos, für einen verzichtbaren Luxus.

Die Dielung würde ich erneuern. Die Fläche ist klein, das Schleifen entsprechend mühselig und die Fugen müssten ausgesetzt werden.

Grüße

Thomas





unter den freistehenden Badewannen gehören die Holzbadenwannen der genannten Quelle preislich ins untere Drittel (Das Modell 151/73 cm kostete in heimischer Lärche 1136 €)
Nur einfache Acrylwannen waren billiger, als ich die Preise verglichen habe. Natürlich gibt es auch sehr viel teurere, z.B. stabverleimtes, exotisches Material mit der CNC Maschine in Designer-Form gebracht.
Die Wanne ist vergleichsweise leicht, die Oberfläche ist ebenso haltbar, wie die von Sanitäracryl und kann genau so gepflegt werden.
Großer Vorteil zu allen anderen Oberflächen: sie lässt sich perfekt reparieren, die Bänder sind nachstellbar.
Das Wasser bleibt im Vergleich zu anderen freistehenden Wannen wesentlich länger warm.

Nachteil: der Boden ist eben, so dass man das letze bisschen Wasser besser mit dem Schieber entfernt, der Hersteller empfiehlt die Wanne nach dem Gebrauch auch richtig zu abzutrocken. Wenn man manchmal die Kalkränder auf dem Boden anderer älterer Wannen sieht, tätes das wohl vielen Wannen gut.

Zur Dichtigkeit kann ich jetzt nichts sagen, da sollten wir nocheinmal 2032 zusammenkommen.

Ich finde ein gut aussehndes Stück regionaler und traditioneller Handwerkskunst (Südharz) aus heimischem Material, dauerhaft, reparabel und erschwinglich, wenn auch nicht geschenkt -ungefähr so wie schöne geölte Eichendielen-
Wenn das Luxus ist, meinetwegen.

Wenn jemand zu Testen kommen möchte, müsste ich erst meine Frau fragen!

Gruß G



Bedenken



Ich habe meine Bedenken bezüglich der Dauerhaftigkeit des Ganzen. Schließlich stimmt der Preisvergleich nicht mehr, wenn alle 5 Jahre eine neue Wanne gestellt wird.

- mit "seidenmatter, transparenter Hygieneversiegelung"
Was das wohl sein mag? Wenn's ein Lack ist, wird Wasser durch Risse dringen, dessen Ablösung beschleunigen. Ein Öl hingegen wäre in den dauerfeuchten Anschlußbereichen Boden zu Wand und Ausfluss nicht angebracht.

-Schwachpunkt des Ganzen ist immer der Schutz des Hirnholzes in den genannten Problemzonen

-die konstruktiv bedingt ebene Bodenfläche ist auch nicht gerade vorteilhaft im Zusammenhang mit Holz

Ich wünsche Dir natürlich ungebremstes Badevergnügen auch über 2032 hinaus, habe aber meine Zweifel.

Mittlerweile gibt es die Möglichkeit, Hölzer mit Kunstharz bis in die Tiefe zu sättigen. Da mag das ganze klaglos funktionieren. Hier aber sehe ich schwarz(schimmel).

Grüße

Thomas





einmal hatte ich einen Riss (es ist also eine recht dicke Lackschicht), da hatte ich ein Werkzeug hineinfallen lassen.

Die Reparatur erfolgte wie man einen Steinschlag am Auto repariert. Die Stelle ist nicht mehr aufzufinden.

Warum sollte ein Lack in so kurzer Zeit reissen? Er unterliegt keinerlei mechanischer oder UV Beanspruchung.
Eine glatte lackierte Möbeloberfläche tut das auch nicht.
Vorstellbar nur, wenn das Holz schwindet.

Nun gibt der Hersteller an, das ganze würde bei minimaler Restfeuchte zusammengebaut und "versiegelt", könnte unter Gebrauchsbedingeungen also eigentlich nur quellen.
Schwund würde man erkennen, wenn sich die Spannringe lockern, das ist bisher nicht der Fall gewesen.

Ich war geneigt, diesen Argumenten zu folgen und mir die Freude zu machen. Die Wanne wird bei auch nicht so oft benutzt, der Hersteller liefert aber ähnlich gerfertigte Bottiche in Schwimmbäder und Spas von großen Hotels, wo sie im Dauerbetrieb sind. Außerdem baut er die Dinger seit fast 120 Jahren.

Später wird man schlauer sein.

Wie lange hält eigentlich so eine Acrylwanne in ansehnlichem Zustand?

Gruß G



Gleich noch eine "Neben"problem



Habe mich nun anders entschieden. Es soll noch ein zweites Dachfenster eingebaut werden, in der Mitte. Unter das eine, das bestehende, soll das Ende der Badewanne, die dann in Richtung Heizkörper steht, hinter welche aber das WC oder die Waschmaschine soll - da kann man im Sommer auch drunter duschen. Unter das andere Dachfenster soll dann das Waschbecken, damit beim Waschen und Zähneputzen der herrliche Ausblick genossen werden kann.
Damit es nun aber nicht so warm wird im Sommer und im Winter mehr Wärme drinbleibt, sollen diese Fenster nicht größer als nötig sein. Das eine ist 118x78. Das andere, im zur Türe angrenzenden Sparrenfeld, würde ich nur 55x78 oder 78x78 nehmen wollen, also eben nicht so hoch. Das alte Fenster würde ich dann am liebsten drin lassen, da es noch ganz gut ist - es ist zwar ein fast 20 Jahre altes Velux- Holzfenster (GPL 804), hat über 15 Jahre Feuchtraumbeanspruchung aber doch sehr gut überstanden, nur kleinere Lackablösungen am unteren Rahmenschenkel sind zu bemängeln.

Kann man das gut tun, oder sollte man möglichst auf zwei gleich große Fenster setzen? (Dann also zwei mal 77x98?
Die meisten gegenüberliegenden Häuser liegen ca. 800 m entfernt. Schräg unten stehen zwei Einfamilienhäuser, die Straße an der das Haus liegt wird schon auch begangen, am Wochenende vor allem von Ausflüglern.

Am besten wäre es, in den ersten drei Sparrenfeldern den Kniestock zu erhöhen, um mehr Raum zu gewinnen. Dann würde ich aber wohl nicht mehr den schönen Blick haben, fast nur noch den Himmel sehen, da man so ein Dachfenster ja wohl kaum fast direkt auf die Kniestockmauer setzen kann - oder? (Morgen kommt deshalb der Dachdecker).

Nun nochmal zum Fußboden: Könnte man, statt die alten Dielen rauszureißen, einfach auch neue Dielen (z.B. 18 mm) der Quere nach darüberlegen, diese dann ölen etc.? Sollte man diese Dielen dann rasterartig verschrauben, alle 20 cm z.B., oder nur auf den Holzbalken?
Sicher, man käme so dann höher.

Grüße an alle
von Tobias



Neue auf alte Dielen



war da nicht etwas mit der Aufbauhöhe?