Wandheizung und Dämmung der Aussenwand innen oder außen?

02.06.2020 Baui



Hallo,

wir sanieren unseren Altbau zur Zeit umfangreich. Wir haben unter anderem eine Holzfassade mit Dämmung (Holzweichfaserdämmung) geplant. Bei der Dämmstärke sind wir uns noch nicht sicher, wieviel wir integrieren sollten. Als Aussenmauer haben wir Vollziegel und an den Giebeln 24 cm und der Rest (36 cm).

Wir möchten auf Flächenheizung umrüsten und haben eigentlich Wandheizung geplant. Nun stellt sich uns die Frage, ob wir bei einer 36er Wand und einer Aussendämmung auf Grund der effektivität der WH zusätzlich eine Innendämmung (c. 40 mm Holzweichfaser) integrieren? Oder kann man diese Innendämmung hier weglassen, bei den Fall der kommenden Aussendämmung?

Den Giebel wollten wir eigentlich auf jeden Fall mit einer Innendämmung versehen. Oder muss dies auch nicht unbedingt sinn?

Ich würde mich sehr über ein paar Antworten dazu bzw. Erfahrungen dazu freuen.

LG



Außendämmung



Ihr wollt also eine Außendämmung und eine Vorhangfassade aus ( Lärchen)-Holz anbringen? Wieviel cm Gesamtaufbau ( dämmung + min. 60mm bei horizontaler Stulpschalung, bei Boden-Deckel 100mm) habt Ihr denn zur Verfügung mit Blick auf den Dachüberstand?



Dämmung und Wandheizung



Wenn ihr sehr gute Dämmwerte erreichen wollt hat die Außendämmung mit Stegträgern, Zellulosedämmung und Holzfaserplatten und/oder Holzverkleidung große Vorteile.
Dachüberstand etc muß genügen.

Wenn die Wandheizung kontinuierlich betrieben wird halte ich in dem Fall die zusätzliche Innendämmung für unnötig.
Das System ist wegen der dicken Wände träge und langsamer regelbar,
was aber bei relativ gleichbleibenden Temperaturen egal wäre.