Wärmedämmung Heizung

08.02.2003



Ich möchte bei einem Fachwerkhaus mit ca 300m2 Wohnfläche, eine Diffusionsoffene Innendämmung die mit der Fachwerkwand homogen verbunden ist erstellen!
Die Räume sollen über eine Wandheizung die in den Innenputz eingebracht wird beheizt werden.
Nun das Problem: Da ich eine Wärmepumpe einsetzen möchte (sehr gute Erfahrungen), wird die Wandheizung mit einer sehr niedrigen Vorlauftemperatur angefahren (ca 30°C - da ist der Wirkungsgrad besser). Deswegen muß auch die Wandisolation extra stark ausgeführt werden (12 -14cm).
Frage: Wie stark kann die Isolation der Dämmelemte maximal ausgeführt werden?
Gibt es Bedenken gegen den generellen Aufbau?

Danke für alle Informationen



Dämmstärke



Guten Morgen Hr. Kreider, bin heute ebenfalls einmal sehr früh in das www. gegangen uned mußte feststellen, daß Sie dies auch tun. Nun zu Ihrer Frage. Mit Wärmepumpe ist diese Wandheizung erst einmal gut in Funktion (selbst eigene Referenzen, wo diese eingebaut und von mir dann mit Lehm verputzt wurde). Dort kam eine Holzweichfaserplatte in Lehm gebettet zum Einsatz, wo ich mir immer eine Wärmedurchgangsberechnung erstellen lasse, damit der Taupunkt im Außenbereich der Konstruktion liegt. Dies bekommt von mir jeder Bauherr in die Hand, damit dort Sicherheit vorliegt. Die Stärke hängt aber von der bestehenden Wandkonstruktion ab, doch im Groben kann ich hier sagen, daß bei einer 14 cm starken Lehmkonstruktion eine 60 mm Holzweichfaserplatte in Lehm gebettet funktioniert. Grobdiagnose, bitte nicht so verwenden!! Rückkontakt erwünscht, um weitere Fachlichkeit austauschen zu können. Frühaufstehergrüße aus der kalten Oberlausitz mit ihren wunderschönen Umgebindehäusern