Wandheizung, aber wie?

04.12.2005



Ich habe mich bei meinem Fachwerkhaus (Sichtfachwerk aus Eiche und Ziegel) für eine Innendämmung aus Schilfrohrplatten und Lehm und eine Wandheizung endschieden. Zur Wandheizung habe ich folgende Fragen:
- Im Haus sind auch normale Heizkörper vorhanden. Muß die Heizung mit zwei getrennten Mischerkreisen aufgebaut werden wegen der unterschiedlichen Temperaturen, oder reicht ein Kreis?
- Welches Material eignet sich für die Rohre der Heizschlagen der Wandheizung, wenn mann keine fertigen Produkte verwenden möchte ( Kupfer, Kupfer ummantelt, Kunststoff oder was andes) ?



Wandheizung



Guten Tag Udo Gerritz,

Ich habe in meinem Fachwerkhaus (ebenfalls ortstypisch in Eiche mit Ziegelausfachung) in der Gemeinde Neuhaus etwas ähnliches vor.
Praktisch den gleichen Wandaufbau, jedoch mit kapillar wirksamer Stohlehmdämmung innen.

Für die Heizleitungen in der Wand werde ich vermutlich simples biegsames Kupferrohr verwenden. Die Meinungen der Fachleute über das geeignete Rohrmaterial gehen sehr weit auseinader, und ich bin gespannt, welche Ratschläge hier ev. noch kommen.

Man muss aber auch die Register zur Verteilung einzelner Heizkreise vorsehen und unbedingt eine niedrigere Vorlauftemperatur fahren als für "normale Heizkörper".

Ich bin sehr an einem Erfahrungsaustauch interessiert.
Vielleicht können wir uns ja mal vor Ort treffen.

beste Grüsse,



Hallo,



die Wandheizung wird i.d.R. mit Temparaturen unter 45°C betrieben. Ist Ihr Vorlauf höher eingestellt gibt es verschiedenen Möglichkeiten wie z.B. Rücklauftemperaturbegrenzugsventile,Regelstation oder Mischventile um die Temperatur zu begrenzen. Als Rohr würde ich aus verschiedenen Gründen ein Metalverbundrohr empfehlen.



Wandheizung



@Gerd Meurer

welches Verbundrohr und aus welchen Gründen?

fragt



Wandheizung



Anbei ein Bild von dem Rohr mit dem wir arbeiten. Durch die Ummantelung lässt sich das Rohr mit allen Putzssytemen Verputzen ohne das auf Korrision geachtet werden muss.



Sehr einfach, die indirekte Wandheizung mit Heizleisten!



Mittlerweile ist es möglich, auch Heizleistenanlagen selbst zu installieren, und nur die eigenlichen Lamellen (die auf handelsübliches 22 mm Cu-Rohr geklickt werden) bzw. auch die Systemhalter von uns als Hersteller zu beziehen.

Den Rest kann man dann beim Fachhandel oder im Baumarkt nebenan kaufen und vom Lieblingsinstallateur oder dem talentierten Nachbarn zusammenbauen lassen. Wer es schon mal gemacht hat oder weiß wie es geht, kann auch die Montage selbst durchführen.

Vorteile sind außer der einfachen und sicheren Montage, auch die Möglichkeit an bereits bestehende Anlagen ohne Mischer heranzugehen.

Auch wer schon einmal eine Schraube oder einen Nagel in ein eingeputzes Rohr getrieben hat, und zusehen mußte, wie der schöne Lehmputz die Wand herunterlief, wird schnell von den auf Putz montierten Heizleisten zu überzeugen sein!

Im Übrigen ist es ein Irrtum, daß Heizleistenanlagen nicht mir Niedertemperaturanlagen kompatibel sind.

Mit den besten Grüßen von der Ostsee

Der Ingo



Hallo Ingo,



welche Energie kommt denn bei 45°C oder 35°C raus?



Die gleiche die vorn reingesteckt wird!



Ich vermute, daß sie nach einer Leistungsangabe auf den laufenden Meter unserer Heizleiste(radiatherm) gefragt haben!

200 bzw. 100 W!



Der Ingo

PS: Leider ist der Leistungsgraph nicht richtig zu erkennen!
Das Bild ist wohl ein wenig zu klein, ich schicke es Ihnen jedoch gern zu!



Ich baue mir eine Speicher-WandHeizung von LITHOTHERM@T-ONLINE.de



Ich demontiere meine Heizkörper, gehe an den vorhanden Vor- und Rücklauf und baue mir eine Speicherwandheizung aus gebrannten Tonsplitt! Das Lithothermsystem ist seit 1998 mit dem 1. Umweltpreis ausgezeichnet!
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