Wandheizung - welcher Untergrund?

30.08.2012



Hallo!

Heute beschäftigt mich eine Frage bzgl. des Untergunds für eine Wandheizung. Die Wand besteht auf der einen Seite aus Mischmauerwerk (Ziegel und Hohlblocksteine) auf der anderen Seite nur Ziegeln. Dort wo Mischmauerwerk ist, sind ca 3cm dicke Heraklithplatten vorgesetzt welche verputzt sind. Das Ziegelmauerwerk ist nur verputzt. Der Putz ist, ich nehme an, aus den 60er oder 70er Jahren - Mischung, die damals zu DDR-Zeiten üblich war (Zement und Kalk nehme ich an).

Nun zur eigentlichen Frage: Kann man die Putzoberfläche als Basis für die Wandheizung belassen oder muss alles ab, bis ich das Mauerwerk freigelegt habe?
Problem dabei: Die Ziegel, welche vermauert wurden, sind sehr brüchig. Ich nehme an, die waren vorher schon am irgendwo vermauert und sind dann aus einem Abriss verwendet worden. Ich würde die Wand ziemlich beschädigen. Ich hab's ansatzweise schon versucht abzumeiseln. Die Heraklithplatten runterzureißen wäre echt schade. Ich finde die eigentlich nicht schlecht.

Ich dank euch schon mal!



Heraklithplatten...



... funktionieren auf jeden Fall für die Wandheizung.

Ob der DDR-Putz geeignet ist, werden andere besser wissen.



Wandheizung...



... ohne irgendeine Art von Dämmung ist eher kritisch zu sehen.

Gutes Gelingen & LG,
Sebastian Hausleithner



Sanierungswand



HAllo

Können tun Sie die Platten dran lassen.
Machen würd' ich es allerdings nicht.

Ich würde die runter klopfen und einen mehrlagigen Kalkputz drauf machen.
Keine Wandheizung eher Temperierung installieren - billiger, einfacher besser - denke ich!
http://www.slow-house.de/slow-house/I-3.html
den mittleren Link als Vorabinfo!
Konzeption kann ich Ihnen erstellen.

Ohne Dämmung keine Risiken!

Florian Kurz
www.slow-house.de



Wenn



keine Schäden erkennbar sind, kann die Basis bleiben.

Wie sieht denn die oberflächenstruktur aus? Lehmputze haften mechanisch, der Untergrund entsprechend rauh sein.

Grüße