Wandaufbau // Dämmung

22.05.2014 Markus



Hallo,

wir haben ein altes Fachwerkgebäude gekauft welches bis zuletzt als Zimmermannwerkstatt genutzt wurde. Die Gefache sind mit einem Stein-Sammelsorium ausgemauert, Isolierung bislang keine vorhanden. Mein Plan ist, die Gefache mit Holzfaserdämmplatten auszukleiden und von außen zu verputzen. Von Innen möchte ich eine "Lage" Holzfaserplatten flächig- ohne Wärmebrücken montieren, um mit einer Lehmplatte gegen den Innenraum abzuschließen...
Da ich bislang keine (praktischen) Erfahrungen mit Dämmungen dieser Art habe, würde ich mich um eine entsprechende Kommentierung freuen. Ferner bin ich geistig noch nicht zu einem Ergebnis gekommen wie ich die Holzfaserplatten am Besten in den Gefachen befestige. Was zudem noch ein ungeklärtes Problem ist, ist dass man sich theoretisch mit einem Löffel in das Haus Zutritt verschaffen kann.... Auch dazu wäre eine Anregung hilfreich.

Alles in Allem- Fragen über Fragen :-)

Beste Grüße und Dank.... Markus



Dämmung von Fachwerk



Das Frauenhofer Institut hat vor Jahren schon festgestellt, dämmen über eine bestimmte Dicke bringt keinen Effekt, Kosten-Energieeinsparung, da die Einsparung ja nicht proportional ist zur Dämmstärke verläuft und gleichzeitig für das Fachwerk ein erhebliches Risiko darstellt. Der Zimmermann sagt ein Holz sollte von drei Seiten "Luft bekommen". Beim vorliegenden Bild haben wir innenseitig, Baudenkmal, mit 6 cm Pavatexplatten gedämmt und die Fenster mit einem innenliegenden Zweitfenster nachgerüstet, dazu Strahlungsheizung und alles ist topp. Die Giebel, Witterungsseite, haben wir mit einer hinterlüfteten Holzverschalung gegen Verwitterung geschützt. Wenn man die Alten Türen nicht ausbauen will, gibt es sicherlich einen geschickten Tischler, der die Türen besser sichern kann. In unserem Fall sind auch die alten Türen aufgearbeitet und wieder eingesetzt worden. auch dort haben wir Wärmepuffer, durch eine zweite Tür geschaffen.
Mit freundlichem Gruß
M. Schmidt