Kostengünstige Wand- und Deckengestaltung

05.01.2009



Wir planen ein seit Jahren nicht mehr genutztes Zimmer in unserem Fachwerkhaus wieder zu nutzen: Das Zimmer wurde etwa 1950 durch den Ausbau einer Scheune geschaffen, es hat zwei Außenwände,eine Fachwerk-Nordwand, wahrscheinlich mit Lehmgefachen, eine Innenwand aus Weichfaserplatten, zwei kleine einfach verglaste Fenster, darunter ein Heizkörper, drei Wände sind verputzt mit etwas, das nicht Lehm ist und eher an Zement erinnert. Ich möchte das Zimmer nun etwa 50 bis 100 Tage im Jahr nutzen, davon vielleicht 20 in der Heizperiode, das Zimmer kann mit dem Heizkörper auf angenehme Temperaturen beheizt werden. Die Nordwand fühlt sich aber kalt an.
Nun meine Frage:
Wie läßt sich kostengünstig das Zimmer wieder zurecht machen?
Wir dachten daran o,5 cm Poresta-Platten von innen an die Außenwände zu schrauben, die Wände dann zu tapezieren und zu streichen.
Gibt es noch weitere kostengünstige Varianten?



Als was



sol der Raum genutzt werden. bei einer geringfügigen Nutzung gibt es keine Vorschriften, was die Dämmung betrifft.
Für kalte wandoberflächen schlage ich eine Holzweichfaserplatte vor, die dann verputzt und gestrichen wird.





Hallo,

die von fred Heim vorgeschlagene lösung ist auf jeden Fall die wirtschaftlichere und nachhaltigere.
In 4 - 5 cm reicht dies für eine meistens komfartable Oberflächentemperatur der Wand aus.
Poresta vergessen Sie bitte so schnell, wie es ihnen eingefallen ist ! Dahinter wird es schimmeln.

Grüße vom Niederrhein



nur wenig Abstand zwischen Wand und Heizung



Vielen Dank für Ihre schnellen Antworten.
4-5 cm sind für die Ostwand wegen der Heizung, der Heizungsrohre und der Fensterrahmen zu dick. Da geht nur 1cm maximal. Für die Nordwand ist das ein sehr gute Idee.
Sonnige Grüße