Wärmedämmung mit Holzverschalung an West-u. Nordwand




Unser Haus wurde ca. 1870 gebaut. Das Fachwerk musste leider komplett entfernt werden. Erdetage und Westgiebelseite sind in Natursteinbauweise ausgeführt worden. Wir wollen jetzt die Außenfassade mit einer Holzschalung verkleiden, um Wind und Nässe fernzuhalten. Außerdem versprechen wir uns dadurch auch einen Effekt der Wärmedämmung. Wir sind uns nicht schlüssig, ob wir zusätzlich mit einer Steinwolle die Fassade dämmen sollen. Besitz dieser Aufwand wirklich Vorzüge?



Erfahrung:



meine Bruchsteinwände und Ziegelwände/Betonsteinwände waren im harten Winter um die 5°C, max hatten wir 12°C. Entsprechend weit standen Couch und Sessel von der Wand ab. Trotz noch warmen Kachelofen waren früh nur noch 16°C im Zimmer. Nach Einbau WDVS haben wir Wandtemp. um die 18-20°C, keine Schimmelflecken (waren im Fußbodenbereich, vor allem hinter Möbel und in den Zimmerecken). Und obwohl der Ofen schon am Abend abkühlt (wir heizen nur noch 1 bis 2x kurz mit Holz statt dauernd mit Kohle), sind früh immer über 20°C. An Feuchteschäden konnte ich bisher (nach 9 Jahren) nichts feststellen.





Hallo Olaf, wir bedanken uns für die Antwort. Sie war überzeugend und hat uns bei der Entscheidung geholfen. Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

(Prima dass es Internet und dieses Forum gibt.)



Trotz



der schnellen Entscheidung dafür sollten ein paar Grundregeln beachtet und das ganze sinnvoll geplant werden. Entsprechende Details wurden hier schon oft besprochen. Melde Dich an und Du kanst mitels eigener Bilder weitere Ratschläge abfragen. Kostet nichts und tut nicht weh, kann aber mal schnell vor großen Schäden bewahren.