Trennwand Warmraum Kaltraum

20.04.2013 lijubu


Hallo an alle, ich bin neu hier.

Ich versuche zwar mir einiges an Wissen anzulesen, hab aber das Gefühl, momentan ist InformationOverload. Und beim Übergang von Theorie zur richtig ausgeführten Praxis haperts erst recht noch. Vielen Dank also über Ratschläge zu meiner folgenden Fragestellung.

Mein Haus ist grundsätzlich in zwei 4x4m große Bereich mit Fachwerkwand dazwischen aufgeteilt:
Erdgeschoß vorn ist Küche, mit zwei Türen zum hinteren Teil des Hauses. Dieser hintere Teil ist halbiert: Hälfte Diele, Hälfte Bad.

Das Bad soll eine Tür von der Diele bekommen, und gleichzeitig soll ein kleiner Teil des Badraumes abgezweigt werden als Mini-Vorratskammer, von der Küche zu erreichen (durch die jetzige Badtür).

Das Bad soll natürlich schön kuschelig warm sein, der Vorratsraum schön kühl-kalt.

Da der vorhandene Raum ohnehin schon kapp ist, kann ich da keine dicke Trennwand hinstellen. Mein Frage ist also: Wie kann ich den Wandaufbau zwischen Bad und Vorratsraum machen, daß ich so wenig Platzverlust wie nur möglich habe, und trotzdem die Temperaturen sich nicht gegenseitig nachteilig beeinflussen.



Was Du nicht schreibst...



... sind die interessanten Fragen, ob die zu erstellende Vorratskammer an die Außenwand und/oder die Diele grenzen soll, und ob da noch ein Keller drunter ist.

Wenn der Vorratsraum allseits an warme Räume grenzt, nutzt die beste Dämmung oder auch die dickste Wand nicht viel...

Ansonsten: Prinzipiell "klassischer" Trockenbau mit Plattenmaterial nach Wahl/Wunsch/Geldbeutel auf Holz- oder Metallprofil-Ständerwerk mit innenliegender Schall-/Wärmedämmung... macht dann eine "fertige" Wand von rund 6-10cm...

MfG,
sh



Der Vorratsraum



hat:
nach Süden Außenwand (aber ganzjährig vollstädig verschattet)
nach Westen die jetzige Bad/Küchentür
nach Norden einen neuen Schornstein mit innen liegendem Schamottrohr
nach Osten, dann das Badezimmer

Und außerdem Danke für sobaldige Antwort :-)

Zur Zeit ist da Estrich, vermutlich direkt auf Mutterboden, mit Fliesen drauf. Geplant ist Aushub und ein ca. 7cm tieferer neuer Bodenaufbau (für Diele und Bad insbesondere), dann natürlich feuchtigkeitsentkoppelt.

Oben drüber ist Wohnraum. Da ich die Balkenlage neu eingezogen bekommen habe, habe ich auch hier für die Deckenfüllung zwischen Blindboden und Fußbodenlage noch freie Wahl. Füllhöhe ca. 14cm.

Meine wage Vorstellung ist Trockenbau mit Lehmbauplatten auf Holzständerkonstruktion. Was ich nicht einschätzen kann, ist z.B. welche Zuschlagstoffe besser/schlechter bzgl. meines Zieles sind.

Sollte jeder Hohlraum tatsächlich verfüllt werden, oder wäre in diesem Fall luftgefüllter Hohlraum zwischen zwei hochgezogenen Lehmplattenwänden sinnvoll?

Davon abgesehen geistert mir die Reflektorische Wirkung von Alu im Kopf rum. Würde ich Fachwerk-technisch Humbug machen, wenn im Vorratsraum Alu aufgebracht würde? Die Diffusionsoffenheit bliebe Richtung Bad erhalten. (Ich hantiere da zwar nicht in der statischen Hauskonstuktion, aber ich will ja auch nicht, daß die Holzständerkonstruktion gleich anfängt zu verrotten.)

Gruß
lijubu



Das mit...



... dem Alufolien-Krempel kannst Du mit gutem Gewissen in die Esoterikecke oder so abschieben; das bringt Dich nicht wirklich weiter...
Du brauchst ein vernünftiges Konzept zur Kühlung und Lüftung eines sehr kleinen Raumes, der von "warmen" Flächen umschlossen ist...

MfG,
sh



Kammer



Vergessen Sie das.
Selbst wenn die Dämmung der 3 Innenwände so gut ist das keine Wärmeübertragung von innen erfolgt wird jedesmal wenn die Tür geöffnet wird warme und damit Feuchte Luft einströmen. Die Kammer wird dann sehr schnell zur Schimmelhöhle mutieren.

Viele Grüße



Also kein Alu. Ok



Und Danke für die Antworten.

Gruß
lijubu