Alte Giebelwand sinnvoll verputzen

29.01.2012



Hallo zusammen,
von unserer alten Giebelwand (gebrannte Ziegel - ca.40 cm dick) haben wir den alten Innenputz komplett runterschlagen müssen. Es ist irgendwann einmal eine Art Bitumen-Wellpappe eingezogen worden (stinkt selbst nach Jahrzenhnten noch). Nun hatte man ca. 8 bis 10 cm Putz darauf gemacht (in Jahrzehnten immer wieder augebessert) und zum guten Schluss in den 80er Jahren das gute Styropor draufgeklebt. Nun ist der Putz Nass und Sandig geworden, ist einfach großflächig von der Wand gefallen, die olle Wellpappe habe ich direkt mit rausgerissen.
Fertig mit meinen bisherigen Arbeiten. Wie würdet Ihr einen sinnvollen, neuen Aufbau der Innenwand mit modernen Baustoffen machen ?
Vielleicht Sanierputz, bin mir da nicht sicher, da ich dabeinoch nichtviel gutes gelesen habe....

Kann mir jemand beim Wandaufbau einen Rat geben ?

Danke
Philipp



Hmm



40cm Wand am Giebel?
Ist das mit Luftschicht gebaut?
Aber 40 cm im Giebel wie dick sind dann die Mauern darunter, ist für mich ein wenig unverständlich.
Oder meinen Sie die Wände im Erdgeschoss?
Beschreiben Sie doch mal ein wenig genauer!



es ist im Erdgeschoss



Guten Abend,

ja, wie Sie schon richtig vermutet haben, handelt es sich um das Ergeschoss. Ob hier eine Luftschicht in der Mauer ist, habe ich bisher noch nicht geprüft.
Hier ist mir bei Renovierungsarbeiten (ablösen von Styropor auf der Wand) der gesamte Innenputz runtergefallen, war total sandig und feucht (trocknet auch grade). Eine schwarze Bitumen-Pappen habe ich auch noch entfernt. Nun schaut man auf eine handgeformte Ziegelsteinmauer...
Nun möchte ich gerne die Mauer wieder vernünftig und dennoch modern und athmungsaktiv wieder aufbauen UUUND auch meine Wunschtapete Kleben können(weiss nicht, ob dies eine Auswirkung auf die Materialauswahl hat). Es ist schwierig die vielen Hinweise im Internet und der Altbausanierer richtig zu deuten und WAS nachher die richtige Lösung sein könnte... brauche also einen Rat !
Wie muss ich also meine "neue" Innenwand aufbauen, um eine gesunde, trockene Wand zu erhalten ?

Danke
Philipp



Die Bitumenpappe



riecht verdächtig danach, dass die Wand damals feucht war. Insofern würde ich erst einmal abklären, wo die Feuchtigkeit herkam/kommt... schadhafte Dachentwässerung, anstehendes Wasser durch ungünstige Geländeformationen, Spritzwasser bei Regen, Kondensatausfall an kalten Wänden, kapillar aufsteigende Feuchte...

Ansonsten würde ich so eine Mauer prinzipiell mit Kalkputz verputzen.