Nasse Bruchsteinwand

05.04.2006 karinfly



Unser Fachwerkhaus ist 211 Jahre alt. Keller ist aus Bruchsteinen, keine Drainage, keine Noppenfolie, nur Bruchsteine und Erde. Seit einiger Zeit läuft an einer Wand Wasser in den Keller, Schimmel- oder Pilzbefall ist schon da und auch die Holzdecke hat bereits Schaden genommen.
Wir möchten die nasse Wand von außen aufgraben sanieren. Wie gehen wir am besten vor? Soll eine Drainage eingebaut werden? Soll Lehmboden vor die Wand? Wer kann mir Tips dazu geben?



Wie weit ist wohl das nächste Regenrohr entfernt?



Ich tippe wegen des lokal begrenzbaren Feuchteschadens auf lediglich stauende Nässe durch undichte Leitungen. Videobefahrung der Grundleitungen schafft Klarheit. Übertriebene und unwirksame Dichtverfahren/Drainagen können so evtl. entfallen. Andere Feuchteursachen dekliniere ich auf der Homepage durch, das will ich hier nicht ins Blaue hinein wiederholen.

Viel Glück!

Konrad Fischer



Oberflächenversiegelungen...



...können ebenfalls eine von vielen Ursachen dieser Schadensentwicklung sein.
Wenn bis an den Baukörper heran ein geschlossener Oberflächenbelag erstellt wurde, so kann an der Wandfuge Feuchtigkeit eindringen und durch die Bruchsteinwand sickern.
Gefällesituation untersuchen.
Oder defekte Fallrohre, anderweitige Leitungen oder gestiegener Grundwasserpegel können Ursachen darstellen.
Desweiteren sind Lüftungsprobleme mit der Nutzung zu prüfen.
Genauere Darstellung der Umgebungssituation wäre da sinnvoll oder vielleicht auch Foto's.

Grüße Udo





Hallo zusammen

An dieser Stelle möchte ich auf den faserarmierten BCT Spezialputz aufmerksam machen. Infos unter www.Spezialputz.de.
Grüsse auch an Hr. Konrad Fischer (lange nichts mehr voneinander gehört!)
Ich hoffe eine kleine Hilfestellung geben zu können,
Grüsse T.Bauer