Porenbeton, nichttragende Wand auf Holzboden/-decke erstellen

26.10.2011



Hallo, wir haben in unserem älteren Haus im 1. Stock
eine ehemals innenliegende tragende Wand,
(jetzt neues Dach mit Brettbinder auf den Außenmauern liegend)
aus Mauerstein -ca 8 cm dick
abgetragen und wollen an gleicher Stelle neu mit Porenbetonsteinen hochmauern.
Die alte Mauer stand direkt auf den Deckenbalken. Das Gewicht sollte daher kein
Problem sein. Der Fußboden besteht aus Holzdielen, die wir
gerne behalten wollen, und die ich nach Möglichkeit nicht
demontieren will, da vernagelt.

Dort wo die Mauer stand waren die Dielen relativ unregelmäßig gekürzt, man sieht jetzt also
einen ca 8 cm breiten Spalt. Die Porenbetonsteine
sind 11,5 cm tief, liegen daher also nicht direkt auf den Deckenbalken auf, weil der Spalt zu klein ist. Das Zurechtschneiden der Steine dürfte problematisch sein.

Stelle mir daher vor, mit Mörtel o.ä. diesen ca. 8 cm breiten Spalt "aufzufüllen" und Unebenheiten auszugleichen, (Holzdielen sind ca 2 cm dick) bis er leicht - in der Höhe über die Fußbodendielen ragt, und dann die erste Schicht Porenbetonstein in Waage auszurichten. Zwischen Mörtel und den Holzdielen müsste vmtl Dehnfuge o.ä. da die Dielenbretter leicht federn.

Welchen Werkstoff würde ich für das "Fundament" auf dem
Holzbalken nehmen? Geht dieser eine ausreichende Verbindung mit dem Holzbalken ein?

Muß die unterste Reihe Porenbetonsteine mit Ankern in die Fuge eingeklebt
und am Deckenbalken unten festgeschraubt/genagelt
werden?
(so wie ich auch die Porenbetonmauer, die an den Außenwände des Gebäudes im 90-Grad Winkel anliegt, befestigen muss)

Diese Mauer trennt das Badezimmer von der Küche/dem Wohnraum und hieran sollen u.a. Küchenschränke befestigt werden.

Die von mir zu erstellende Mauer hat zudem 2 Winkel von 90grad.

Eine ehemalige Türöffnung soll zugemauert werden. In die durchgehenden Dielenbretter in diesem Bereich muss ich daher wohl einschneiden, damit die Mauer auch hier auf den darunterliegenden Deckenbalken Kontakt hat, wegen der
Federung der Bretter?!

Im Deckenbereich wollte ich unter die Brettbinder eine Holzdecke bzw. Gipsplatten und einen Anschluss an die
PorenbetonInnenwand. Auch hier Anker einmörteln und
mit der Holzdecke verbinden?

Ansonsten wäre ich auch für andere Ideen dankbar. Eine
Holzständerkonstruktion zum Badezimmer wäre aber wohl wg der Feuchtigkeit nicht zu empfehlen

Für Anregen und Hilfe im Voraus vielen Dank.



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Hallo Jens,
ich schlage ihnen folgendes vor:
1. Vergessen sie das mit den Porenbetonsteinen.
2. Setzen sie eine Trockenbauwand.
Das ist für sie einfacher und schneller zu bewerkstelligen. In die Wand passen die Ver- und Entsorgungsleitungen (bei Bedarf können sie die Wand zweischalig stellen)und Verstärkungen für Hängeschränke.

viele Grüße



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Von Leichtbauwänden bin ich nicht begeistert. Fühl mich
mit hohl klingenden Wänden unwohl. Hätte gerne massive Wände! Wenn auch nur Porenbeton. Die Mehrarbeit nehme ich dann in Kauf.



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Ist denn Ihr unstillbarer Drang ständig an Wände zu klopfen das einzige Argument gegen Trockenbau?

Viele Grüße



Moin Jens,



wieso nicht Fachwerk (ggfls. verputzt)?

Porenbeton kann man übrigens hervorragend sägen, also auch ausklinken, wenn's denn unbedingt das Material sein soll.

Ich vermute allerdings, das du dich zukünftig an Putzrisse gewöhnen musst, da die neue Wand steifer ist, als die alte gemauerte.

Gruss, Boris