Innenwände "verkleiden"

10.11.2008



Hallo liebe "Fachwerker"

ich habe ein ca. 180 Jahre altes aus Bruchstein (Schiefer, Basalt scheinbar) gemauertes und teilsaniertes Bauernhaus gekauft. Der Wohnbereich des Hauses wurde vom Vorbesitzer in den vergangenen 10 Jahren komplett und auch sehr aufwändig saniert. Im ehemaligen Stallbereich wurde begonnen und soll nun von mit/uns beendet werden. Leider habe ich dieses Forum doch zu spät erkannt und habe mich scheinbar auch ein wenig schlecht beraten lassen.

Zu meinem "Problem":

In den alten Stall (der noch auszubauen ist) wurde vor ca. 50 Jahren ein kleiner Eingangsbereich aus Bims gemauert. Die Wand zum unbewohnten Bereich wurde mit einem Kalk-Zement-Putz verputzt. Die restlichen 3 Innenwände wurden durch den Vorbesitzer vom alten Putz befreit und halbwegs gereinigt. So nun kommt es:

Ich habe nun 2 Innenwände, eine zum Wohnbereich die andere zur aus Bims Mauerwerk angebauten Garage (wieder jeglicher vorherrschender Meinung hier im Forum :-() mit einem Holz Ständerwerk vorgebaut mit 40mm Trennwandplatten versehen und mit Gipskarton versehen. Die 3. Wand zum Garten hin ist noch "jungfräulich" und ohne irgendwelche Beläge.

Ich muss ehrlich sagen, dass es für mich als Laie die einfachste und schnellste Art und Weise war die Wände zu verkleiden, ausserdem wurde ich von 3 verschiedenen Menschen in diese Richtung beraten.

Nun lese ich hier das ich da doch in gewisser Weise "Selbstmord" betrieben habe, allerdings muss ich auch sagen, dass ich auf Grund des Finanziellen Aufwandes nicht gewillt bin das ganze wieder weg zu reissen.

WIE KANN ICH DAS GANZE NOCH HALBEGS RETTEN?
Womit kann ich in Zukunft rechnen wenn ich nun die GKP Spachtele und verputze? Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.....



Ach, Sie möchten sich Ihre Schwammerl züchten, dann sind Sie richtig....



...Spass beiseite.
Ich lasse einfach mal das Bild sprechen...
Vorsicht, so einfach ist das nicht.
Aber an Selbstmord zu denken.... geht nun doch zu weit!
Das Bild zeigt die Wand hinter einer Verkleidung.
Kein Wunder, dass es modert!



ich würde



auch keinen Selbstmord begehen....
Was kann ich denn noch retten???
Pilze züchten will ich eigentlich auch nicht....

Mit der "Innenwand" zum Wohnbereich denke ich es es doch kein Problem, da es von beiden Seiten beheizt wird.... oder etwa doch?

Auf Grund solcher Antworten wie oben schreibe ich nicht gerne in Foren....



oh oh.... Schimmelzucht



Hallo Jan,

schau mal auf meinem Profil gibt es Fotos von einer solchen "Schimmelzucht" hinter einer vorgesetzten Wand aus Ziegelstein + Gipskarton.

Leider war der Schimmel in Wirklichkeit EHS.



ich glaube....



ich muss die neu angebrachten Rigips Platten wieder runter holen.... zumindest die zum Bruchsteinmauerwerk wenn ich das so sehe......
Ich kann sie denke ich beim DG Ausbau noch gebrauchen. Ist nun zwar leider doppelte Arbeit aber ich glaub wenn ich das so sehe ist das besser....



Und wie soll es dann weitergehen?



Verkleidung ab - und dann was?
Alles was mit Stall zusammenhängt und dann auch noch eine Umnutzung zu Wohnzwecken bekommt ist ein Problem.
Meist sind Salze (Salpeter) in den Wänden und ich mache dann nur eine dampfdichte Noppenbahn (I-Bausystem) mit Putzträger und Sanierputz davor.
Siehe auch dazu:
http://picasaweb.google.de/eddi.bromm/IBausystemVonIsarBautenschutz#



Stall



Doppelposting



Stall.....



wäre vielleicht auch etwas viel gesagt. Scheune wäre der richtig Ausdruck. Also ich habe heute morgen auf der Seite zur Garage (kleinere Wand) die Rigips Platten die Dämmung und die Unterkonstruktion wieder "zurückgebaut" und mir für mittags einen Verputzer bzw. einen Sanierungsexperten her zitiert.

Er prüfte das Mauerwerk auf Salze und aufsteigende Feuchte. Beides konnte nicht festgestellt werden!!! (Glück gehabt)
Er empfahl mir auf Grund dieses Ergebnisses die Wand mit einem Kalkputz (Marmorit Rotkalk) vorzuwerfen und danach mit einem Kalk Oberputz die wand zu "veredeln".
Ich habe mir daraufhin einfach mal einen Sack des besagten Putzes besorgt und die Wand eingenässt und danach grob vorgeworfen und mit einer Glättkelle "glatt" gezogen. Wollte einfach mal wissen wie aufwändig das ganze ist. Ich fand das Ganze nun nicht sooo schwierig und aufwändig und da wir von der Oberfläche eh kein so "glattes" Ergebnis wollten ist es glaube ich UNSERE Lösung!

Was haltet Ihr davon?

Gruß Jan