Mauer trockener legen

02.06.2010 Schöni



Hallo,

ich habe eine Wand (Bruchstein,) an der auf einer Seite ca. 1 m Erde anliegt. Der Raum ist in einem Anbau den ich als Unstellraum für Pflanzen im Winter nutze. Das Haus ist ca.150 Jahre alt.

Darüber befindet sich aber ein Wohnraum. Bei Nässe steigt die Feuchte in der Wand ca. 1 m über die Erde auf (also etwa 2 m im Kellerraum, aber unterhalb des Wohnraumes; daher stört es da nicht. Die Wände im Wohnraum sind trocken).

Da ich den Wohraum nun dämmen will (ich würde am Sockel ca. 1,30 über der Erde ungedämmt lassen wegen der aufsteigenden Nässe), überlege ich, ob ich die Wand aufgrabe und mit grobem Schotter verfülle um Sie eventuell etwas trockener zu bekommen.

Ich möchte keinen großen Aufwand betreiben (also Sanierputz, Sperre, Dickschicht ect.). Es ist ein altes Haus das auf diese weise schon 150 Jahre nass und trocken wird und nun will nicht in ein funktionierendes System mit Gewalt eingreifen und mehr kaputt machen als gut. Sonst Heize ich lieber mehr.

Also: Hilft der Schotter schon ein wenig gegen die aufsteigende Nässe (Grundstück ist gerade kein Hang von dem Wasser drückt) und kann man den trockenen Teil Dämmen und läst eben unten zum "Athmen" frei ?

Danke für einfache und günstige Ideen

Gruss
Thomas



Hallo



Thomas, der Schotter allein wird wenig Erfolg bringen. Ich würde, wenn es denn sein müsse, zuvor fachgerecht einen Putz auftragen und mit Dichtungsschlämme streichen. Andere würden das wieder völlig anders machen oder gar nichts machen. Du must nur sicher sein, daß wirklich kein Schichtenwasser oder Stauwasser im Bereich der freizulegenden Wand vorkommt. Ansonst würde ich eine Dränageleitung noch legen und statt Schotter Splitt oder Rundkies. Es gibt hier Mitglieder, die das nicht machen würden - also nicht wundern. Jeder hat seine Gründe und Erfahrungen....
Aber keinesfalls bis zur Fundamentsohle graben !