Holzwand

22.07.2010



Ist es sinnvoll vor eine 27cm Backsteinwand eine Holzwand im Innnenbereich als
- Dämmung
- zur Montage von Heizleisten
- zwecks Schimmelvermeidung in den Ecken
anzubringen?
Müßte die Konstruktion dann hinterlüftet sein oder nicht.
So daß kein Schimmel zwischen Wand und Holz entsteht.
Kann die Rauhfasertapete drauf bleiben?
Grüße





hallo,

nein, halte ich für eher schädlich.
Sie können aber eine innenseitige Holzweichfaserplatte anbringen.
www.gutex.de
Oder gleichartige Produkte von anderen Herstellern.

Grüße vom Niederrhein



2. Innenschale



Hallo

Sie fragen:
Ist es sinnvoll vor eine 27cm Backsteinwand eine Holzwand im Innnenbereich … anzubringen?

Ich würde sagen: Nein

Verputz mit Kalk, Heizleiste davor - Was wollen Sie noch besser machen?

FK





ich würde sagen doch:

Wenigstens die Heizkosten sinken. Über den Rest sind FK und ich sowieso uneins.

Grüße vom Niederrhein



Heizkosten



… sparen kann man auch, wenn man sich einen Pullover anzieht
:-)

oder einfach versucht keine Luft warm zu machen (Konvektion) sondern auf mittelbare oder unmittelbare Strahlung beim Heizsystem setzt.

Low-Tech
ins
slow-house.de

FK



Auch ich



würde wie schon geäußert eine leichte Innnedämmung vorschlagen.

grüße



vom Einen zum Anderen



Da kommt doch eins zum Anderen mit Ihren Fragen.

Aus der Backsteinwand wird eine Bruchsteinwand, Schimmel und Feuchte 30 cm etc.

Alles raus was Schimmel und Feuchte fördert und verursacht.
Bin kein Freund von Laminat und anderen Zauberbaustoffen.

Wenn schon Baustelle - dann ein klares Sanierungskonzept von A nach Z und kein Rumgestöpsel. Baustrukturen sind nicht so einfach wie Preise im Discounter - da kann eine Forumfrage und Antwort nur der Appetit sein und eine Anregung aber keine Beratung, kein letztendliches Entscheidungsmittel für einen Sanierungsaufbau!

Wenn das alte schlechte Zeug draussen ist - bauen Sie mit altbewährten Materialien vernünftig geplant wieder auf, Heizleisten o.ä. und Fertig!

Mit der Betonung auf Planen und das vorher!

Und Handwerker, die "aufsteigende Feuchte" sehen sollten Sie meiden, die haben sicher Schnupfen :-)

FK





Hallo Pauli,

dieser Satz,…

>>“Dort wo noch Originalzustand (Dielen, Fliesen) herrscht ist auch nichts nass oder kaputt.”<<

…sollte Ihnen doch zu denken geben.



Grüße aus Schönebeck



Herr Struve, Herr Struve,



ich muß doch noch bei Ihnen in die Schule gehen. Geniale Rhetorik! Selbsterklärend!

@pauli: Wenn schon der Gipskarton unten, wo's kälter ist, aufgrund der gegebenen Nutzungssituation auffeuchtet, dann auch Holz und jede andere Innendämmung.

Und selbst die rechnerisch zu erwartende Heizkostenersparnis dürfte die Kosten der Innendämmung nicht in akzeptablem Zeitraum amortisieren.

Mein Tipp: Keine Zusatzdämmung, da riskant und unwirtschaftlich.

Konrad Fischer





Hallo,

wenn die Ursache, hier die völlig fehlerhafte Vorsatzschale, beseitigt ist wird auch kein Kondensat mehr ausfallen. Die original Substanz ist ja auch nicht betroffen.
Dem Schimmelpilz wird also die wichtigste Grundlage, die Feuchtigkeit fehlen.
Der Kalkputz wirkt durch seinen PH- Wert der Schimmelbildung entgegen.



Grüße aus Schönebeck



Die Lösung



mit Luftkalkmörtel und Heizleisten ist hier sicherlich die vernüftigere und auch dauerhafteste Wahl.

Grüsse





Nein, Schimmel beseitigen Sie zuvor mit 70%iger Alkohollösung, wegen des Geruchs Isopropanol, kein Brennspiritus.
Sie können aber handelsübliche Schimmelentferner (sinnlos teuer) oder bei Alpenkalk.de auch eine Kombi Alkohol+Kalk kaufen.

Grüße





Den Putz entfernen und die Fugen gut auskratzen, alles gut säubern, die Fugen mit Luftkalkmörtel auswerfen, dann mit Luftkalk verputzen.

Grüsse



@ Florian Kurz



"oder einfach versucht keine Luft warm zu machen (Konvektion)"

vs.

"Verputz mit Kalk, Heizleiste davor"

Was nun? Der Strahlungsanteil der HL ist sehr gering, sie sind Radiatoren und erwärmen Luft. Diese erwärmte Luft ist ein wenig besser im Raum verteilt, als bei der gebräuchlichen Radiatorenbefestigung unter dem Fenster, aber ein zukunftsfähiges Heizsystem sieht anders aus.

@ Pauli

Eine Innendämmung mit HWPl, vorzugsweise in Verbindung mit einer Wandheizung, sollte angedacht werden. Neben den Vorteilen der Stahlungswärme wäre noch der Betrieb mit Niedertemperatur und eine nicht unerhebliche Heizkosteneinsparung zu erwarten.

Gutes Gelingen wünscht

Thomas



Moin pauli,



eine Bekannte von mir hat gerade in ihrem ausgebauten Dachboden zwei Heizstrahler von infraswiss.com installieren lassen und ist begeistert. Die Strom-Einsparung kommt allerdings, weil sie vorher mit Heizlüftern dort geheizt hat und es mollig braucht für Massagen - kein wirklich brauchbarer Vergleich finde ich. Das ganze in einem gut gedämmten Bau von 1995.

Ich habe bisher noch in keinem Erfahrungsbericht gelesen, dass sich das über die Jahre wirklich rechnet, eher das Gegenteil....aber die Technik ist auch noch vergleichsweise jung und daher recht teuer.

Gruss, Boris