Dampfsperre auf Lehmputz-Wand?

09.06.2009



Nachdem wir im Inneren unseres Hauses eine Undichtigkeit der Wasserversorgung hatten, wurde eine Fachwerkwand zum Bad hin einseitig entfernt und soll nun in Fachwerk-Lehmbauweise wieder aufgebaut werden. Im Bad befinden sich Kachel an der betreffenden Wand. Der Besitzer des Hauses möchte nun auf die sanierte Wand eine Dampfsperre und eine Holzwand aufbauen, um im ans Bad angrenzenden Raum eine Sauna einzurichten. Frage: kann die sanierte und dann "eingesperrte" Wand das vertragen oder wird es da nach einiger Zeit Schimmel und Zerfall geben? Ich meinte immer, eine Lehmbauwand muß atmen.



Lehmwand



Bei Fachwerk und Sauna sträuben sich mir die Haare; das birgt ein hohes Gefährdungspotential in sich. Das betrifft nicht nur die Sauna an sich, sondern das Drumherum, wo viel Wasser im Spiel ist.
Im Neubau mag das mit der Sauna technisch in den Griff zu kriegen sein, aber im Fachwerk?
Anscheinend reicht Ihrem Vermieter der eine Wasserschaden noch nicht.
Ich würde so was nicht anfassen, es sei denn es ist so ein kleiner Holzbunker aus dem Baumarkt als Trockensauna.
Übrigens, ich kenne einige Bauherren, die sich eine Sauna haben einbauen lassen. Nach dem ersten Besitzerstolz und dem Vorzeigen beim Besuch von Gästen wurde das Interesse schnell geringer.
Nach einigen Jahren sind das oft nur noch Abstellkammern.
Zumindest können sie dann keinen Schaden mehr anrichten.

Viele Grüße



Saunaofen



Hallo,

vielleicht brennt die Sauna aber auch vorher ab, der Elektroofen schafft jedenfalls ein entsprechendes Gefährdungspotenzial.
Alle (!!) Privatsaunen die ich kenne, haben entweder geendet, wie von Georg Böttcher beschrieben oder eben so.

Grüße