Bausubstanz beurteilen

12.06.2009



Hallo.

Bin gerade dabei mir zu überlegen, wie ich an die Renovierung/Sanierung (m)eines Fachwerkhauses rangehe.

Dummerweise ist das Haus bewohnt und teilweise schon renoviert, wobei die Renovierung darin bestand, Rigipsplatten auf die bestehenden Wände zu machen...

Habe jetzt mal eine Innen- und eine Außenwand eines noch nicht renovierten Zimmers aufgemacht und mir den Dachboden angesehen.
Bilder davon sind hier:
http://www.pixum.de/viewalbum/id/4347091

Soweit ich das als Laie beurteilen kann, ist das Holz bis auf den einen Balken unten in der Zwischenwand ok.
Die Ausfachungen der Außenwand müssen erneuert werden (teilweise lassen sich die Steine einzeln rausnehmen... wenn man nicht aufpaßt, fällt einem die halbe Wand auf den kopf).

Wäre nett, wenn jemand, der sich auskennt, ein paar Kommentare dazu abgeben könnte.

Danke & Gruß

Michael



Sanierung Fachwerkhaus



Außer dem Rat,
sich einen damit erfahrenen Planer und Bauberater zu holen, möchte ich nicht auf Details eingehen.
Ich habe mittlerweile die Befürchtung, das dann sofort die Detaillösung angegangen wird, ohne vorher eine Gesamtkonzeption zu haben.
Das Ergebnis ist ein planloses Gewurstel ohne zu wissen, was das alles kostet und was dabei rauskommt.
Ich sende Ihnen deshalb dazu einige gundsätzliche Informationen über die Vorgehensweise bei einer Sanierung per Email; für einen Forumsbeitrag ist das zuviel Text.

Viele Grüße



generelle Zustimmung zur Herrn Böttchers Ratschlag.



Eine Grundregel bei den Gefachen lautet ungefähr so: alles was fest ist kann drinbleiben. Wo was rausfällt muß wieder was neu reingemauert werden. Einige Gefache lassen sich auch evtl. mittels Holzkeilen und Lehm/Kalkmörtel verfestigen. Fugen zum Holzwerk hin gut und fest füllen/verdichten.