Tür in Fachwerkwand

30.09.2007



Wir haben ein 150 Jahre altes Haus mit einigen Fachwerkwänden (laut Fachmann hängende Konstrukion-hoffenlich richtig ausgedrückt). Nun wurde in der Vergangenheit einfach eine Tür eingebautn und dafür Teile des Fachwerks einfach herausgeschnitten. Unsere Frage ist: wird dadurch die Konstruktion beeinträchtigt und muss diese möglichst bald wieder vervollständigt werden, durch Ersetzen der Balken? Freuen uns über Rat und Tipps





Hallo,
für eine wirklich weiterhelfende Antwort sind noch ein paar Fragen wichtig zu klären: wo genau wurden Teile des Fachwerkes entfernt? (Die Lage der Fachwerkwand, innen, außen, wo in der Wand: Seitlich? In der Mitte? In welchem Geschoss befindet sich die Wand? Ist feststellbar, welches Element in dem Türfeld fehlt - ein Riegel, ein Teil einer Strebe? Sollte es sich um eine Tragende Innenwand handeln, die mit Streben versehen ist und die neben der Raumteilung noch die Aufgabe hat, das Fachwerk quer auszusteifen bzw. obere Konstruktionen zu tragen, könnte es bei fehlenden Strebenteilen wichtig sein, diese wieder zu ergänzen. Bei einem Raumteiler mit einfacher Ständer/Riegelanordnung, dürfte ein Riegel mehr oder weniger nicht stören. Zumal die Riegel hier nur die Ausfachungen tragen. Bei Außenwänden muss wieder differenziert betrachtet werden, wo sich die Türöffnung befindet (unter einem Deckenbalken, unter einem Stoss der Mauerlatte/ Schwelle, im Eckbereich des Hauses (Streben) usw.
Soweit erstmal eine "Antwort" auf die Frage - genauer wirds, bei einem Bild oder einer genaueren Beschreibung.

Beste Grüße - Markus Flade