Lärmschutz der Innenwand eines Reihenhauses

07.11.2007



Hallo
Ich habe vor in meinen vor kurzen erworbenen Fachwerkreihenhaus die jeweiligen Innenwände Lärmschutzmässig zu dämmen. Unser Teil des Reihenhauses liegt genau in der Mitte,und die Kinderzimmer jweils an den Innenwänden. ;-)
Ich habe jetzt gelesen, dass man eine zweite Wand aus Regips davorbaut, die auf einer Kantholzverlattung liegt und darunter noch Dämmaterial.
Meine Fragen: Wie dick muss die Konstruktion sein, wenn sie sinnvoll sein will? Reichen dafür auch Schaumstoffplatten ?Ich will möglichst wenig Raum wegen der Lärmschutzgeschichte verlieren.
Danke schonmal im Voraus



Ihr gehörtes...



...wird leider auch wieder nicht den Erfordernissen entsprechen.
Sie müssen mit einer amorphen Schale arbeiten.
Homogen auf die Wände aufgebrachte Holzweichfaserplatten sind da sehr interessant. Oder mit einer Lehmschale arbeiten. Messe ist wirksam oder eine Dämmstoff mit einer hohen Trägheit.

Damit haben wir Erfahrungen gesammelt und stehen Ihnen gern dazu weiter zur Verfügung.

Grüße Udo



Holzdämmplatten aufkleben



Die Frage ist erst mal welcher Lärm abgehalten werden soll. Der von Innen - oder der, der von Außen eindringt? Normaler Weise nimmt man die Lärmdämmung dort vor, wo auch der Lärm entsteht.

Die "Schmalspurvariante" wäre für mich eine Holzämmplatte mit umlaufender Nut + Feder (18mm oder 22mm - auf alle Fälle homogen und nicht mehrschichtig) mit Baukleber angebracht. Diese mit Naturharzdispersionsfarbe verdünnt imprägnieren und anschließend damit streichen. Ergibt eine überdimensionierte Pinnwand für die Kinder und etwas Schallschutz. Natürlich sieht man die Fugen und das Material leidet mit der Zeit. Steigern kann man sich, indem man die Stöße mit einem Armierungsgewebestreifen verspachtelt und dann mit Rauhfaser tapeziert - oder aber vollflächig einen Putz aufzieht. Dann kann man noch etwas dickere Platten nehmen, die dann zusätzlich mechanisch an der Wand gesichert werden müssen.

Ich hatte schon Kunden, die diese Variante für ein Bistro mit Erfolg umgesetzt haben.

Schaumstoffplatten sind denkbar schlecht für Schallschutz.

Grüße aus Frangn



Holzfaserdämmplatten mit N+F



Diese Materialien haben aus unserer Sicht heraus betrachtet, Schwachstellen.
Kürzeres ablängen, zwecks einpassen bei Bauteilanbindungen.
Deshalb setzen wir die Stufenfalzplatten ein.
Ein Überarbeiten der Stöße mit Gewebestreifen und nachheriges übertapezieren, ist eigentlich niederer Standart, da man gegen das Licht sämtliche Stöße sieht.
Und dies sollte kein verkaufbarer Standart sein!
Ein komplett aufgezogenes Lehmdünnschichtputzsystem macht da mehr Sinn und wirk hochwertiger und ästhetischer.
Eingebettet wird nicht mit Baukleber, sondern satt in einen Lehmkontakt.


Grüße

Udo