Fachwerk und Vorsatzschale(Wand)

28.05.2005



Hallo
Ich habe ein Problem mit einer alten Fachwerkwand.
Fachwerk Eiche, Füllung der Gefache Lehm.
Im Außenbereich sind die Gefache verputzt worden, Das Holz ist sichtbar dabei geblieben.

Ich will an der Wandinnenseite eine Wand stellen. Soll Fachwerkverblendung sein, weil die Fachwerkwand nicht mehr ansehnlich genug ist.

Hatte mir das so überlegt.
Ständerwerk aus Holz. Osb Platten zur austeifung und als !! Putzträgerplatte.
Soll heißen, Da wird die Fachwerkverblendung angebracht,Die enstandenen Gefache mit Gipskartonplatten ausfüllen.

Hinter der Vorsatzschale ist dann ca.12-14 cm Hohlraum. Zur Diffusionsoffenheit will ich den Hohlraum mit Hanf-platten auffüllen(Dämmen?)

Würde sich dabei der Taupunkt auf die Rauminneseite verlegen?

Ein Problem mit der Fachwerkwand gibt es noch. Ein Teil wurde vor Jahren wohl aufgemauert also kein Fachwerk. Und ein teil der Schwelle wurde mal mit Beton Aufgefüllt und als Abstützung der Schwelle angelegt.

Diese Sachen kann und will ich auch nicht ändern.

Der Raum soll ein Ladengeschäft werden den ich angemietet habe.

gruß
Richard



Fachwerkinnenverkleidung



Hallo Richard,
ich hatte das gleiche Problem,habe aus 10 cm breiten Brettern einen Rahmen ringsherum gebaut,Abstand 50 cm,dann die Zwischenräüme mit 10 cm dicken Styroporplatten ausgefüllt.Anschließend das ganze Haus mit Nut-und Federbrettern verkleidet,aber das ist natürlich Geschmacksache,man könnte stattdessen auch Rigips oder andere Platten anbringen und verputzen.Nach 15 Jahren habe ich jetzt die Verkleidung geändert,alles Tiptop trocken.
Ich hoffe,das bringt dich weiter.
Gruß Otto



Das darf man aber nicht verallgemeinern,



denn es kommt doch darauf an, wie der Raum benutzt wird, wieviel Feuchte dort entsteht, wie sie "normal" weggelüftet wird und wieviel dann in die Wand rutscht, außerdem wie stark schlagregen- und kondensatbelastet die Wand von außen ist usw.usf. Ich habe genug weggemorschte verkleidete Wände gesehen, den auch nicht gut tat, daß sie in der kritischen Zeit zu wenig Heizwärme und dadurch Trocknungshilfe abbekommen hatten. Insofern meine ich: Holzauge bleib wachsam!



... das kann und will ich nicht ändern ...



Hallo
die Schale mit Dämmung würde ich lassen
und die Sanierung dem Bauherrn überlassen, da Sie es doch anmieten wollen??!!
Der kann dann die Konsequenzen tragen, die er anrichtet - wenn Sie etwas sanieren wird er sie bei falscher Materialwahl etc belangen wollen.
mfG
Florian Kurz