Feuchter Giebel

19.10.2010



Hallo,
wir zerbrechen uns gerade den Kopf, wie wir eine Wand im 1. OG (nicht ausgebaut) trocken bekommen.Die Giebelwand (Bauernhaus, Wohnteil ohne Fachwerk ca. v. 1930) besteht im EG aus zweischaligem Mauerwerk mit Luftschicht dazwischen,oben scheint es keine Luftschicht zu geben und die Wand ist deutlich dünner. Innen befindet sich ein Zementputz, auf dem sich an vielen Stellen Ausblühungen befinden. Es scheint also Feuchtigkeit von außen nach innen zu kommen. Es gibt in der Klinkerfassade Risse in den Fugen, z.T. aber auch feine Risse in den Steinen. Da wir die Räume oben gerne zu Schlafräumen ausbauen möchten, suchen wir nun nach einer Lösung.
Zunächst dachten wir daran, die Fassade zu dämmen und einfach eine zweite Klinkerwand davor zu mauern. Das geht aber nicht, da der Dachüberstand nicht ausreicht.
Nur oben dämmen und mit Holz verkleiden?
Den alten Klinker entfernen, dämmen und neu verklinkern (wie bekomme ich dann oben noch eine Luftschicht dazwischen, da die Innenwand ja anscheinend weiter außen sitzt als unten)? Was kostet so etwas überhaupt?
Eine Dämmung an die Wand zu Kleben und Riemchen drauf zu kleben, behagt mir irgendwie nicht so.
Vielleicht gibt es ja auch eine Lösung, an die wir noch nicht gedacht haben.
Ach ja, die Wand ist jetzt ganz schlicht verklinkert, also nichts, was so schön ist, dass man es unbedingt erhalten muss.
Für hilfreiche Tipps wären wir sehr dankbar.
Seb



Den alten klinker entfernen



und statt dessen eine Vohangfassade (Holz, Schiefer, Ziegel,..) wäre doch schon ein guter Gedanke. Ich habe ene solche Maßnahme schon einmal durchgeführt und bis dato noch keinerlei Klagen gehört.
Da hier ein Ausbau stattfinden soll, empfehle ich direkt zu einem Planer (Ingeneur oder Architekten) zu gehen, der die erforderlichen Planungen durchführen, die Bauvorlagen erstellen und vielleicht auch noch den nötigen EnEV-Nachweis aufstellen kann.



Einfach



den alten Klinker entfernen, wird wahrscheinlich nicht so einfach gehen. Entweder handelt es sich um eine steinige Wand, dann sind Innen- und Aussenseite im Verband gemauert. Die äussere Schale muss dann abgestemmt werden und das wird die innere Schale kaum unbeschadet überstehen.
Oder es handelt sich lediglich um eine halbsteinige Wand, auch das war seinerzeit durchaus üblich, und wenn man da den Klinker wegnimmt, ist nix mehr da ;-)).
Eine Holzverkleidung des Giebels mit einer Dämmung ist hier wohl die Lösung.
MfG
dasMaurer



Ohh,



da hab ich wohl nicht aufgepasst. Ulrich Warnecke hat natürlich recht. Es muss auf jeden Fall geprüft werden, ob es sich umm eine 2-schalige Wand handelt. Allerdings weiß ich nicht, warum dass im Dachgeschoss anders sein soll als im Erfdgeschoss. Aber man hat natürlich schon alles gesehen.
Ich rate noch einmal dazu jetzt einen Staiker oder einen Architekten mit ins Boot zu holen.



Zu



der damaligen Zeit waren 2-schalige Wände mit Luftschicht im EG übliche Bauweise. Für die ungeheizten Schlafräume im DG wurde darauf verzichtet und oftmals nur halbsteinige Wände gebaut, man war ja kostenbewusst ;-)).
Zumindest hier in Norddeutschland war das gängige Bauweise.
MfG
dasMaurer





vielen Dank erstmal für die Antworten. Es sieht tatsächlich so aus, als hätte Herr Warnecke recht: unten zweischalig mit Luftschicht und oben halbsteinig. Wäre es da nicht auch möglich, die Giebelmauer oben komplett wegzunehmen und wie im EG neu zu mauern (auf der Wand im EG)? Das mit der Vorhangfassade ginge sicher am schnellsten und einfachsten, passt aber irgendwie nicht so richtig zum Haus, zumal es ein Krüppelwalmdach (heißt das so?) hat auf der Seite. Deshalb überlegen wir, ob es noch andere bezahlbare Alternativen gibt.Es so zu lassen wie es ist (Speicher) und einfach in der anderen Richtung den Heuboden auszubauen, ist wahrscheinlich auch nicht günstig, da dann die Feuchtigkeit irgendwann in die Räume darunter zieht oder?



Sicher



kann man die Wand ersetzen, problematisch ist dann nur die Ansicht. Einen passenden Stein zu finden, wird nicht leicht sein. Dann wird´s einfacher, eine neue Innenschale davorzusetzen. Und dann mit einer entsprechenden Wärmedämmung zu kombinieren.
MfG
dasMaurer



Wie wäre



es denn mit einer Holzrahmenwand, um die Giebelwand zu ersetzen. das geht schnell, ist leicht und die Dämmung kann problemlos in den Gefachen untergebracht werden. Dann kommt von außen och eine hinterlüftete Fassade nach Wunsch.



Vielen Dank,



das mit dem passenden Klinker hatte ich irgendwie nicht bedacht :-). Das mit der Innenschale hört sich ganz gut an. Mir ist nur nicht ganz klar, wie ich dann zwischen die Innen- und Außenwand eine Dämmung und eine Luftschicht bekomme (da die Außenwand ja immer noch Feuchtigkeit nach innen lässt, sollte die ja besser nicht wegfallen oder?). Wo ist der Unterschied zur Innendämmung? Über die liest man ja nicht so viel Gutes hier im Forum.
Welchen Vorteil hat das Ersetzen der oberen Giebelwand durch eine Holzkonstruktion gegenüber einer Vorhangfassade?
Mit welchen Kosten (pro qm Wand?)müsste ich etwa rechnen bei einer Vorhangfassade oder Innenschale?
Viele Grüße
Seb



Nochmal zur Vorhangfassade



Ich habe da beim Lesen der ersten Anwort eine Kleinigkeit übersehen. Da das Mauerwerk oben vermutlich nicht zweischalig ist, kann der Klinker natürlich nicht entfernt werden, ohne dass dann die ganze Wand weg ist. Kann man nicht auf den Klinker eine Dämmung und dann (mit Luftschicht dazwischen) eine Holzverkleidung anbringen (auch wenn es optisch nicht die optimale Lösung ist).
Seb



Imprägnieren



Hallo Seb,

Du willst die Feuchtigkeit aus der Giebelwand haben?

Lotupor zweimal hintereinander über die Außenwand fluten, dann trocknet die innerhalb kürzester Zeit aus.

Viel Erfolg.





Vergessen Sie das Ferndiagnostische Geschwätz meines Vorredners.

Dieser Herr Vertreibt weder Zugelassene-, noch deklarierte Zaubermittelchen.
Am liebsten an Selbermacher.
Warum?
Weil er dann von vorn herein aus der Gewährleistung raus ist.

Zum Unsinn von Hydrophobierungen in diesem Zusammenhang können Sie in diesem Forum Beinträge zur Genüge finden.

(Suche oben rechts)

Grüße aus Schönebeck



Ignoranz



Herr Struve, ich würde Ihnen empfehlen doch erstmal das Gehirn einzuschalten bevor Sie so einen Unsinn ins www stellen.

Sie verschließen sich den einfachste physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten, bin ja gespannt wann Sie zum Anhänger von Zauberkästchen werden oder Halbedelsteine unter das Haus buddeln.

Ich würde Ihnen eine Weiterbildungsmaßnahme empfehlen wo die Hydrophobie genau erklärt wird damit Sie die mal endlich verstehen.

Ich tue mir das allerdings nicht an.



Nochmal zur Vorhangfassade



Natürlich ist es möglich eine dämmung auf diese wand aufzubringen und diese mit Hinterlüftung zu gestalten.

in Anbetracht der Tatsache, dass die Steine schon Risse haben, ist einen Hydrophobierung nicht die ideale Lösung, da diese den Schaden eher noch veschlimmern würde....

Grüsse Thomas





Nun, da hab ich Sie wohl doch unterschätzt.
Haben Sie doch immerhin erkannt, das eine weiterbildung ohne Grundausbildung sinnlos ist.

Ich für meinen Teil sitze ab Morgen wieder mal eine Woche Im HBZ Münster,
Sie glauben es nicht, zur WEITERBILDUNG Bautenschutz!



Weiterbildung



Herr Struve,

ich wünsche Ihnen aufrichtig den Gewinn neuer richtiger Erkenntnisse von denen Sie dann doch hoffentlich berichten damit ich mal von Ihnen vielleicht auch mal was lernen kann.

In freudiger Erwartung



Hydrophobierung



Sehr geehrter Herr Kehle,

ich würde mich freuen wenn Sie mir erklären würden warum eine Austrocknung durch Hydrophobierung falsch ist und eine vorgehängte Fassade an der nassen Wand richtig?

MfG, Ralf





Weil eine Hydrophobe Flächenbeschichtung “Wasser” (Hydro), “meidend” (phob) ist.
Beides stammt aus dem griechischen.

Müssten Sie eigentlich wissen lieber Ralf, für ihre Horizontalsperren verkaufen Sie doch solch Zeug, da soll es den Wassertransport stoppen, Fassaden soll es innerhalb kürzester Zeit auf wundersame Weise austrocknen.

Ich sag’s ja…

Zaubermittel.

Im Übrigen kann man sich durchaus über den Sinn von Hydrophobierungen streiten, aber auch nur wenn diese auf trockene Untergründe aufgebracht werden.

Nicht streiten braucht man über den Einsatz auf nassen Untergründen.

Die Verwendung oder Empfehlung durch einen “Fachmann”, diese Mittel auf gänzlich durchfeuchtetem Mauerwerk einzusetzen erfüllt schon den Tatbestand der vorsätzlichen Sachbeschädigung.

Grüße aus Schönebeck



Hydrophobierung



eine nasse Wand zu hydrophobieren macht doch wirlich keinen Sinn, es wird die Feuchtigkeit eingesperrt bzw. hat auch die Möglichkeit über vorhandene Risse ungehindert einzudringen und mehr Schaden anzurichten. es gibt genügend Fälle bei denen eine Hydrophobierung zu gravierenden schäden geführt hat.

bei einer hinterlüfteten Fassade ist die wand vor Witterungseinflüssen geschützt und die Feuchtigkeit kann über die Hinterlüftung abtransportiert werden.

MfG Thomas



Hydrophobierung



Ehrlich gesagt, bin ich nicht wirklich ein großer Freund davon, Mittel auf eine Klinkerfassade aufzubringen, da ich kein wirkliches Vertrauen in die Dauerhaftigkeit dieser Lösung habe. Ich bin zwar Laie, aber irgendwie scheint mir das keine solide Lösung zu sein. Ich kenne auch Leute, die ihre Fassade mit Silikon (?) beschichtet haben und nun alle 5 Jahre neu beschichten müssen ...
Eigentlich hatte ich es auch so verstanden, dass die Vorhangfassade die eigentliche Fassade vor Witterungseinflüssen schützt. Das mit der Austrocknung durch die Hinterlüftung würde aber nur funktionieren, wenn ich die Fassade nicht dämme oder? Sonst würde die Hinterlüftung doch eher zwischen Dämmung und Verkleidung sitzen oder? Die Wand ist ja auch nicht völlig nass, sie ist zu undicht. Reicht es nicht, sie im Sommer austrocknen zu lassen, dann zu verkleiden und von innen trocknen zu lassen, bevor wir innen ausbauen?
Seb



Tatsächlicher Wandaufbau



Um überhaupt eine praktikable Empfehlung abgeben zu können, müsste man den tatsächlichen Wandaufbau kennen, mit Maßen der einzelnen Schichten und deren Materialien. Dies für beide Geschosse.
Es gibt sowohl Varianten, in denen die äußere oder auch die innere Schale die tragende Wand darstellt. Das kann Einfluss auf die verwendeten Materialien haben, z. B. auf die nichttragenden Schichten: Außen ein Klinkervorhang oder aber auch Innen könnte eine Bimswand stehen.

Auch wichtig: Gibt es Lüftungsöffnungen oder Lüftungsfugen im äußeren Mauerwerk oder auch Lüftungsöffnungen in den bisherigen Dachraum hinein?

Bilder wären gut. Verstehe ich das richtig: Die Wand ist außen verklinkert und Innen mit Zementputz verputzt? Dann wären wir der Feuchtigkeit ja bereits auf der Spur. Bauen ist ein Kampf gegen das Wasser :-))

Eine Hydrophobierung einer verklinkerten Außenwand ist unsinnig.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Vielen Dank nochmal für die Antworten



Also wie ich weiter oben bereits geschrieben habe: Im EG zweischaliges Mauerwerk mit Lüftungslöchern, oben einsteinig mit Zementputz von innen und Ausblühungen an der Innenseite. Der Klinker ist z.T. rissig, die Fugen sind ebenfalls nicht mehr alle in Ordnung.
Viele Grüße
Seb





Zusammengefasst:



- "Im EG zweischaliges Mauerwerk mit Lüftungslöchern" => gibt es eine Öffnung im Dacboden zur Entlüftung?

- "oben einsteinig mit Zementputz von innen und Ausblühungen an der Innenseite. Der Klinker ist z.T. rissig, die Fugen sind ebenfalls nicht mehr alle in Ordnung, geringer Dachüberstand.
Es gibt in der Klinkerfassade Risse in den Fugen, z.T. aber auch feine Risse in den Steinen"

Es ist möglich, dass im Lauf der Zeit durch die rissigen Fugen Wasser in die Wand gedrungen ist. Ebenso möglich ist ein Kondensatausfall an der Innenseite der Wand im Winter, auch hier könnte Feuchtigkeit eindringen.

Durch die äußere Verklinkerung und die innere Absperrung des Zementputzes wird vermutlich mehr Feuchtigkeit in das Bauteil hineingelangen, als es wieder abgeben kann.

Ohne es gesehen zu haben ist es schwierig so etwas präzise zu diagnostizieren.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





Zusammengefasst:



- "Im EG zweischaliges Mauerwerk mit Lüftungslöchern" => gibt es eine Öffnung im Dacboden zur Entlüftung?

- "oben einsteinig mit Zementputz von innen und Ausblühungen an der Innenseite. Der Klinker ist z.T. rissig, die Fugen sind ebenfalls nicht mehr alle in Ordnung, geringer Dachüberstand.
Es gibt in der Klinkerfassade Risse in den Fugen, z.T. aber auch feine Risse in den Steinen"

Es ist möglich, dass im Lauf der Zeit durch die rissigen Fugen Wasser in die Wand gedrungen ist. Ebenso möglich ist ein Kondensatausfall an der Innenseite der Wand im Winter, auch hier könnte Feuchtigkeit eindringen.

Durch die äußere Verklinkerung und die innere Absperrung des Zementputzes wird vermutlich mehr Feuchtigkeit in das Bauteil hineingelangen, als es wieder abgeben kann.

Ohne es gesehen zu haben ist es schwierig so etwas präzise zu diagnostizieren.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Isolierende Hydrophobie



Wie ich leider feststellen muss, scheinen einige Forenmitglieder die Hydrophobie immer noch nicht verstanden zu haben. Sicher, nicht jede Imprägnierung ist geeignet, so sind Baustoffporen verstopfende und stark verengende Mittel problematisch. Klar im Vorteil ist die Isolierende Hydrophobierung Lotupor deren polymeren Wirkstoffmoleküle größenmöglich im Piko-Bereich liegen. Also 1000-mal kleiner wie Nano- und 1 Mio. mal kleiner wie Silikone-Microemulsionsteilchen sind, dabei ist die Hydrophobierkraft (135°-143° Randwinkel) weit stärker und so auch bei Sturmböen wirksam. Die Baustoffporen verlieren weniger als 4 % ihres Durchmessers und gewährleisten so -dauerhaft wirkend seit 1967- die ungehinderte Trocknung durch Windbewegung an der Außenwand in kürzester Zeit, so verbessert sich die Dämmfähigkeit der Wand in Extremfällen schon um 40 %, genau also den Wert den der Labortrockene Baustoff durch Wasseraufnahme an eigener Wärmedämmung verlieren kann. Gerade im nationalen wie internationalen Denkmalschutz konnten so Gebäude den heutigen Wärmedämmbedürfnissen unsichtbar angepasst werden. Sie erinnern sich sicher an die russischen Kirchen, hier wurde sogar das Lüftungsregime überflüssig.

Die Trocknung von Fassaden können Sie hier nachlesen:

http://porofin.de/download/lotupor-info2.pdf

wie und wo Wärmedämmung entsteht:

http://porofin.de/download/lotupor-info5.pdf

und die Auswirkung in der Praxis an einem Ziegelsichtmauerwerk:

http://porofin.de/download/lotupor-info6.pdf

Imprägnierungen die stark Porenverengend oder sogar verschließend wirken haben in der Vergangenheit für viele Bauschäden an Außenfassaden gesorgt daher sollte die Imprägnierung den Porenbestand nicht verschließen oder verengen damit sich die Wandfeuchte nicht hinter der Imprägnierung ansammelt und durch Frost zu Schäden führt wie wohl unlängst an der Gedächtniskirche in Berlin(siehe Bild). Der für die Sanierung berufene Architekt sieht die damals verwendete Bauchemie ursächlich: (BZ vom 30.07.2010) „Bei der letzten Sanierung, 1985, wurde nach damaligem Stand viel Chemie verwendet. Aber dieser Anstrich hat erst recht Schäden am Mauerwerk verursacht.“
Ein Silikon Hersteller wirbt mit seiner „hydrophoben Wirksamkeit an dieser Kirche (Seite 36/37) (http://www.wacker.com/cms/media/publications/downloads/6187_DE.pdf).

Also differenzieren und nicht immer pauschalisieren verehrte Mitglieder.



Lotupor Kundenbewertung



Ronald Bley aus Elsterwerda

Hallo, bei uns bestand das Problem das wir Feuchte Wände im Innenbereich hatten und dadurch Schimmelbildung. Aufgrund des Baujahres um ca. 1930 des Hauses war der Putz nicht mehr in der Lage das Wasser welches bei Regen eindrang abzuweisen. Die Feuchtigkeit zog nach Innen.

Durch den Auftrag von Lotupor ist der Putz wieder Dicht geworden. Die feuchte im Innenbereich ist Stellenweise total verschwunden besonders an der Wetterseite.

Das Lotupor ist jetzt seit zwei Wochen auf der Wand. Und man kann jeden Tag sehen das die Feuchtigkeitsschäden kleiner und kleiner werden. Es ist sicherlich nur noch das sich in der Wand befindliche Wasser was noch Austritt und immer weniger wird. Was aber auch kein Wunder ist wenn man bedenkt wie viele Jahre das Wasser eindringen konnte.

Noch ein mal vielen Dank an Herrn Rupnow der uns sehr kompetent Beraten hat. MfG R. Bley





Lebenslüge

Ein Mensch wird schon als Kind erzogen
Und , dementsprechend, angelogen.
Er hört die wunderlichsten Dinge,
Wie, dass der Storch die Kinder bringe,
Das Christkind Gaben schenkt zur Feier,
Der Osterhase lege Eier.
Nun , er durchschaut nach ein paar Jährchen,
Dass all das nur ein Ammenmärchen.
Doch andre, weniger fromme Lügen,
Glaubt bis zum Tod er mit Vergnügen.

Eugen Roth



Butter bei de Fische



Was wollen Sie unsdamit sagen Herr Kornmayer?

Vielleicht das es neben den Naturgesetzen das kornmayersche Gesetz jibt und allet watta da net kennt nich jibt?

Darf ich jetzt Mesias sagen?

Gruß Ralf





Verehrter Herr Rupnow,

ich glaube Sie wissen genau was ich sagen möchte und habe bereits an anderer Stelle versucht Ihnen darzulegen, was Dankeshymnen auf der eigenen Internetseite wert sind und welch zweifelhaften Eindruck diese vermitteln können.

Die gebetsmühlenartig wiederholten Links zu Ihren Verkaufsprospekten mögen zwar Ihr Google-Ranking erhöhen, die Inhalte jedoch empfinde ich persönlich als dünn und physikalisch irreführend.

Ihre Feststellung, dass einige Forenmitglieder "die Hydrophobie" – und vor allem die daraus resultierenden möglichen Schäden – noch immer nicht verstanden haben, teile ich, möchte die Zahl jedoch auf ein Mitglied nach unten korrigieren wollen.
Physikalische Abläufe und die von Ihnen immer wieder angeführten "Naturgesetze" lassen sich nicht durch immer wiederkehrendes Geschreibe verändern. Selbst wenn man einhundertmal schreiben würde, der Mond sei blau, so würde er sich dennoch nicht blau verfärben.

Gerade Ihr Beitrag mit dem wundersamen Namen: "Isolierende Hydrophobie" aus forum 154638 will - so vermute ich – diese Grenzwertigkeit darlegen:

"... die ungehinderte Trocknung durch Windbewegung an der Außenwand in kürzester Zeit, so verbessert sich die Dämmfähigkeit der Wand in Extremfällen schon um 40 %, genau also den Wert den der Labortrockene Baustoff durch Wasseraufnahme an eigener Wärmedämmung verlieren kann ..."

Den Begriff Dämmfähigkeit gibt es in diesem Sinne nicht.

Eben mit der Hydrophobierung einer Oberfläche - und ich gehe mal davon aus, dass das Paraffin ein wenig in den Baustoff eindringen könnte – wird im Anschluss verhindert, dass in der Wand enthaltende Feuchtigkeit nicht mehr kapillar an die Oberfläche transportiert werden kann und hinter der hydrophobierten Schicht verbleibt. Ihr vielbesungener Strömungseffekt nach Bernoulli wird durch die Hydrophobierung eher unterbunden als gefördert.
Wenn dann noch Salz in der Wand vorhanden ist oder Frost mit ins Spiel kommt kann die hydrophobierte Schicht abschalen. Das sieht dann so ähnlich aus wie auf dem Bild aus Ihrem Beitrag.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer






http://www.baufachinformation.de/aufsatz.jsp?ul=2008049014622

http://www.umweltbrief.de/neu/html/oekonepper.html





ergänzend:

An der verklinkerten Wand aus der Frage "Feuchter Giebel" werden allerhöchstens die Fugen in der Lage sein eine Flüssigkeit aufzunehmen. Eine Hydrophobierung würde somit wie zuvor beschrieben, möglicherweise den ohnehin nicht ausreichenden Abtrocknungsprozess weiter verlangsamen. Mit Verlaub, das Paraffin wird m. E. wohl eher verdunsten, als das es in die hart gebrannten Klinkerriemchen eindringen wird.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





Ach der Ralf Dieter…

Alleine die Begrifflichkeit …

>>“Isolierende Hydrophobie“<<

..verrät seine fehlende Fach- und Sachkunde.

Und wenn mit den Begrifflichkeiten schon so geschlampt wird, wie sieht es dann erst mit der Bauchemie und der Bauphysik aus?

Isolieren ist etwas ganz anderes und Imprägnierungen die Baustoffporen verstopfen gibt es auch nicht.

Und, die Frage auf welche wundersame Art und Weise das Wasser in der Wand zur Verdunstung an die Oberfläche transportiert hat er immer noch nicht beantwortet.

Grüße aus Schönebeck



@Kornmayer



... ich werde mir in diesem Leben keine Mühe mehr machen Ihnen die Hydrophobie zu erklären. Sie verbleiben stur auf Ihre verklärte Meinung ausgehend auf dem Kenntnisstand der sechziger.

Ihr kleines Gedicht haben Sie sicher auf sich gemünzt. Passt.

Was beim Begriff "Isolierende Hydrophobierung" gemeint ist habe ich eigentlich erklärt. Wer hier nach fehlender Sachkunde ruft sollte vielleicht erstmal den richtigen Lehrgang besuchen.

Ihr Links Herr Kornmayer sind echt nett gemeint, der erste (Bezahllink) geht nicht auf und den zweiten kenne ich schon weil ich den Umweltbrief auch bekomme. Auf Einladung des UBA habe ich 2008 und 2010 ein Referat bei der WaBoLu über dieses Thema vorgetragen. Wären Sie mal da gewesen, dann hätten Sie mich mit Fragen löschern können und wären hinterher etwas Klüger nach Hause gefahren. Aber so bleibt die Erde für Sie erstmal noch eine Scheibe.

Für Handwerker und Architekten die ein ernsthaftes Interesse haben Baufeuchte zu beseitigen empfehle ich diesen Link: www.isophob.de Ja Herr Struve, hier finden Sie dann auch die neuen Prüfungen des Material Prüfungsamtes welche Sie ja anzweifeln. Anscheinend zweifelt Ihre geliebte WTA e. V. nicht an dieser, lässt man doch auch dort die Produkte seiner Vereinsmitglieder prüfen.





Ist echt lecker was Sie uns hier anbieten.

Zitat von “Ihrer” Seite:

>>“Auch wenn der Durchfeuchtungsgrad 100 Prozent beträgt, erreicht isophob®-k die erforderliche Verteilung”<<

Bei 100% Durchfeuchtungsgrad stellt sich meiner bescheidenen Kenntnis nach ein gewisser (Wasser) druck ein.
Jetzt erklären Sie mir mal wie:

1. Ihr Zaubermittel dahin kommt wo jetzt 100% Wasser ist?

2. Eine hydrophobierende Abdichtung Druckwasserdicht seien kann?

Grüße aus Schönebeck



@Struve



... das habe ich Ihnen ja eigentlich schon oft genug erklärt und Sie finden diese Informationen unter:

http://porofin.de/download/porofin-info2.pdf
bzw.
http://isophob.de/wp-content/uploads/isophob.pdf

Sie werden verstehen das ich Ihnen das jetzt nicht zum x-ten mal aufs neue erklären möchte. Übrigens, beide Fragen sind dort beantwortet.

Viel Vergnügen bei der Lektüre

Das Bild ist etwas dunkel, aber deutlich ist die Verteilung innerhalb von drei Stunden zu sehen.



Bizarre Welten



Es wird zwar langsam immer bizarrer, doch zumindest der Humorfaktor steigt beim lesen der umweltfreundlichen Polymerseiten. Die Zusammensetzung erscheint auf den ersten Blick gleich dem Ihres Porofin?

Wo ist der Unterschied? Wie unterscheiden Sie, ob eine Wand besser mit Isophob oder Porofin behandelt werden soll?

Gruß asu Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Porofin?Isophob?



Neuer Wein in alten Schläuchen.
Und schmeckt wohl immer noch wie eine angeschimmelte Kellertreppe...

Ist aber schon seltsam, wie das Produkt, dessen wundersame, unerreichte Wirkung Herr Rupnow so verklärt und vehement bewarb, auf einmal weg ist.
Neues kann man über den Link jedenfalls nicht erfahren.
Außer das in dem neuen Prüfzeugnis komischerweise die Wasseraufnahmefähigkeit mit einem Prüfröhrchen gemessen wurde und nicht durch Tauchversuch, wie in dem alten Prüfbericht.
Nun seis drum, beide Prüfzeugnisse sind nicht das Papier wert, auf dem sie stehen.
Gemessen wurde nicht die kapillare Wasseraufnahme, der Wert der für die kapillare Leitfähigkeit eines Baustoffes und damit für den Wassertransport verantwortlich ist, sondern nur das anhaftende Wasser bei kurzzeitigem Eintauchen bzw. Benetzen, also die Benetzungsfähigkeit. Und die ist bei einem eingeölten Quaderchen natürlich kleiner als beim ungeölten.
Die gelieferten Probekörper aus Porenbeton mit einer Dichte um 500 kg pro m³ sind ohnehin so gut wie nicht kapillar bei ihrer groben Porenstruktur.
Ihre kapillare Wasseraufnahme liegt nur bei etwa einem Viertel von Vollziegeln. Das ist das Wandmaterial, was in feuchten Altbaukellern vorliegt.
Mit Porenbeton mauert niemand Keller, weder früher noch heute.
Aber das interessiert mich eigentlich nicht mehr; mir ist egal wie das Zeug jetzt heißt.

Falls ich allerdings ein Kunde oder Verarbeiter oder Planer wäre der sich für dieses neue Gebräu interessiert, hätte ich noch einige Fragen.
Zum Beispiel wie bei dem Lösemittelgehalt die Dekopaint- Richtlinie eingehalten wird.
Und die Bauproduktzulassung des DIBt gemäß der EU- Bauproduktenrichtlinie würde mich dann auch interessieren.
Sowohl als Verarbeiter als auch als Planer hätte ich keine Lust, ein nicht zugelassenes Produkt einzubauen. Das wäre ein Verstoß gegen die Landesbauordnung, der z.B. ein Bußgeld verursachen kann und es wäre ein Mangel, der den Rückbau bzw. die Entfernung nach sich ziehen würde. Geld gibts dann vom Kunden auch nicht dafür.
Deshalb würde ich von so was lieber die Finger lassen.
Abgesehen davon das man sich über die angepriesene Wirkungsweise eines erfundenen Wunderharzes nur den Kopf schütteln kann.
Aber lustig wirds, wenn Rupnow wieder mal auftaucht und uns ewas schreibt!

Viele Grüße





Heute in Münster gesehen, recht passend zum Thema.

[pubimg 23594]



Hat



er da nicht die Dochte vergessen??
Porofinierte und isophobierte Grüsse
dasMaurer



deep dry



Immer interessant, wie Werbung und Wirklichkeit auseinandergehen.
Laut Produktdatenblatt ist deep dry eine Natrium-Kalium- Wasserglaslösung mit - natürlich einem geheimen- wunderwirkenden Katalysator.
Dolle Neuheit.
Aber mit so einem verheißungsvollen englischen Namen, der Weltläufigkeit und Internationalität suggeriert, wird sich das sicher gut verkaufen lassen. Immerhin kann man es ohne Bohren auf die Wand sprühen.
Bei Ebay habe ich 30l- Gebinde mit Wasserglas zur Mauerwerkstrockenlegung gesehen, Preis ca. 65,- €.
Soviel zahlt man für deep dry auch im Baumarkt, allerdings nur für 2,5 Liter.
Das ist Marktwirtschaft.

Viele Grüße



Nein, ich möchte keine Mittel auf die Wand aufbringen



ich denke bezüglich Porofin oder nicht, habe ich jetzt genug gelesen, um mir mein eigenes Bild zu machen. Eigentlich hatte ich auch schon geschrieben, dass ich keine Mittel auf die Wand aufbringen möchte ... Ich finde allerdings diese Füllbeiträge, die nichts mit dem Thema zu tun haben, etwas nervig (da bekomme ich eine Mail, freue mich auf eine neue Antwort,gehe zu Fachwerk.de und finde dann so etwas :-( ). Dennoch vielen Dank an alle, die mit sachdienlichen Hinweisen weiter geholfen haben. Wir haben jetzt eine grobe Vorstellung, was wir können und werden demnächst mal einen Handwerker vor Ort kontaktieren .
viele Grüße
Seb





@Seb

Die “Füllbeiträge”, wie Sie die nennen, haben eine ganze Menge mit dem Thema zu tun.
Vergessen Sie bitte vor allem nicht, das Sie nicht der einzige sind der hier liest.
Der ein oder andere ist schon sehr dankbar eine Warnung zu bekommen bevor er ins offene Messer gelaufen ist.
Wenn Sie das nervt müssen Sie den E-Mail Benachrichtigungslink in der Mail anklicken, dann bekommen Sie keine mehr.


Grüße aus Schönebeck



@Christoph Kornmayer



Sehr amüsant weil vortrefflich passend hier Eugen Roth zu rezitieren.

viele Grüße



Füllbeiträge



Herr Struve,
gerade weil eben auch andere Leute die Beträge lesen, kann ich mir nicht vorstellen, dass es irgendjemanden weiterbringt, wenn er sich durch Beiträge lesen muss, die keine fachlichen Inhalte mehr haben, sondern bestenfalls noch unterhaltsam sind. Ich habe kein Problem damit,wenn unterschiedliche Ansichten zu Hydrophobie oder sonstwas diskutiert werden und denke, auch da kann man sich schon gut ein Bild von der Sache (und den einzelnen Mitgliedern) machen. Ich denke, die meisten Leser sind nicht in erster Linie hier, um unterhalten zu werden. So, jetzt habe ich auch gerade das gemacht, was mich nervt: einen Beitrag geschrieben, der nichts mehr mit dem Thema zu tun hat. Bevor ich mich nun aber auch noch verleiten lasse, lustige Cartoons einzustellen oder Goethe zu zitieren, schweige ich ab jetzt lieber.
Viele Grüße und viel Spaß noch
Seb





@Seb

1. muss sich hier keiner durch Beiträge lesen. Das ist alles freiwillig.
2. Gibt es erheblich mehr Leser denen auch derartige “Füllbeiträge” wichtig sind und die Ihnen bei ihrer Entscheidung helfen, als die, die es nervt.

Letztendlich sind Sie mit Ihrer Frage:

>>“wir zerbrechen uns gerade den Kopf, wie wir eine Wand im 1. OG trocken bekommen.”<<

selbst ins Haifischbecken gesprungen.

Und hätten Sie die Suchfunktion des Forums bemüht, dann hätten Sie ohne weiteres Informationen über die Unseriösen Anbieter hier im Forum erlangen können,kein Mensch hätte Sie dann genervt.



Das wurde und wird hier nämlich in regelmäßigen Abständen bis zur Besinnungslosigkeit diskutiert, und das ist gut so.

Grüße aus Schönebeck



Nun doch eine Innenwand davor



So, ich denke, wir haben gemeinsam mit unserem Maurer und dem Zimmermann eine Lösung gefunden. Wir werden auf der Innenwand im Erdgeschoss eine Wand in Ständerbauweise (einen ähnlichen Vorschlag gab es ja weiter oben schon) errichten und diese dämmen. Die Luftschicht zwischen Innen- und Außenwand werden wir wie im Erdgeschoss erhalten, so dass Feuchtigkeit, die durch die Außenwand dringt (diese ist ja nicht richtig nass, sondern hat nur an einigen Stellen Ausblühungen durch Feuchtigkeit), abtrocknen kann. Außerdem werden wir natürlich schadhafte Fugen erneuern.
viele Grüße
Seb



Feuchter Giebel



Ich empfehle Ihnen die Finger davon zu lassen. Dieser Luftspalt hinter der Vorsatzschale ist eine ideale Schimmelzuchtanlage.
Warum Verputzen Sie nicht einfach die Giebelwand mit einem zweilagigen Kalkputz?

Viele Grüße



trocknen bitte ....



die Entscheidungsphase haben Sie anscheinend wärend der Forenpause ohne die Fachwerker genutzt. Leider schlecht. Einen Kalkputz wie Herr Böttcher es vorschlägt ist ein guter Vorschlag, doch jetzt kommt was er sicher nicht emphielt, eine Piko Imprägnierung damit die Außenwand austrocknen kann. Nur so hat die Wand Ihre eigene mögliche Wärmedämmung, Sie müssen sich nicht so vor Schimmel fürchten weil ohne Wasser kann der nicht leben etc. p.p. ich habe schon viel dazu geschrieben. Wenn ich das richtig verstanden habe wollen Sie ein Ständerwerk vor die Außenwand setzen. In Eberswalde habe ich so eine ein Jahr alte Konstruktion innen völlig verschimmelt abgerissen. Wenn Sie in einem Bungalow schlafen wollen, immer zu.

Viel Erfolg, Ralf.



Feuchter Giebel



Lassen Sie`s, Herr Rupnow.
Ob Sie das Zeug Nano, Piko oder von mir aus Femto- Imprägnierung nennen es bleibt doch die gleiche Plörre.

Viele Grüße



Wieso Schimmel?



Hallo,
mir ist nicht ganz klar, wieso sich zwischen der Innenwand, die wir im OG davorsetzen wollen, und der Außenwand Schimmel bilden soll, wenn sich im EG zwischen der gemauerten Innenwand und der gemauerten Außenwand in den letzten 90 Jahren kein Schimmel gebildet hat. Im Grunde führen wir die Innenwand aus dem EG doch nur im OG weiter, halt nur als Ständerbauweise statt gemauert. Der Luftspalt ist ca. 5cm tief. Mehr Bedenken hätte ich, wenn wir diesen Luftspalt mit einer Einblasdämmung zuschütten würden, weil ja dann die Dämmung feucht wird. Oder mache ich da jetzt einen Denkfehler?
Zum Vorschlag des Verputzens mit Kalkputz: von innen oder außen? Von außen ist bei uns nicht erlaubt (ebenso wie eine Verkleidung von außen, wie ich mittlerweile herausgefunden habe), von innen hilft es zwar gegen Ausblühungen aber nicht gegen eindringende Feuchtigkeit oder?
Die Außenwand ist auch nicht wirklich nass auf der Innenseite, sie hat nur an einigen Stellen innen Ausblühungen.
Seb



Feuchter Giebel



Hallo Seb,
Eine belüftete Vorsatzschale mit Luftspalt funktioniert so ähnlich wie ein Kleiderschrank, der zu dicht vor die Außenwand gestellt wird. Die Lufttemperatur kühlt sich mangels genügend Wärme ab, Kondensat fällt auf der Wandoberfläche aus. Die Rücktrocknung fällt wegen der ungenügenden Konvektion zu gering aus.
Wenn Sie so eine Vorsatzschale ohne penibel ausgeführte Dampfsperre und ohne Dämmlage dahinter ausführen, haben sie eine Wandbewässerungsanlage mit Schimmelzucht geschaffen.
Selbst bei korrekter Ausführung akkumuliert sich das von außen eindringende und das vorhandene Wasser aus der Bauteilfeuchte im unteren Wandbereich.
Feuchtigkeit, eine zugfreie Luftschicht, Dunkelheit- das sind ideale Lebensbedingungen für Mikro- und Makropilze.
Der Putz soll natürlich außen drauf. Er dient in erster Linie als Schlagregenschutz.
Wenn Sie innen ein Schlafzimmer einbauen wollen dann geht es nicht nur um Schlagregenschutz sondern auch um Dämmung. In Ihrem Fall sollten sie über eine Innendämmung nachdenken.
Das kann, einen funktionierenden Außenputz vorausgesetzt, auch eine gedämmte Vorsatzschale sein. Allerdings rate ich davon ab wenn Sie so was selber ausführen wollen; eine konsquent luft- bzw. diffusionsdichte Ausführung traue ich einem Laien nicht zu.
Machbar wäre für Sie die Kombination Weichholzfaserdämmunng/Lehmputz.

Viele Grüße



Hm



Hallo Herr Böttcher,
entweder hab ich Sie falsch verstanden oder Sie mich (oder ich habe unser Vorhaben nicht genau genug beschrieben). Also die Innenwand in Ständerbauweise soll natürlich gedämmt werden und auf der Innenseite eigentlich auch eine Dampfbremse bekommen. Da sollte dann zwischen den Wänden eigentlich kein Kondensat entstehen oder? Ich finde Ihre Erklärung zwar sehr plausibel, aber warum schimmelt es dann nicht zwischen zwei gemauerten Wänden mit Luftschicht? Wie gesagt, im EG ist es zwischen den beiden (gemauerten) Wänden trocken und schimmelfrei. Hier sind viele Häuser mit zweischaligem Mauerwerk, bei denen auf der Innenmauer eine Dämmung sitzt, dann eine Luftschicht kommt, dann die Außenmauer. Wieso schimmelt es da nicht?
Außenputz ist wie schon geschrieben bei uns nicht zulässig und passt auch gar nicht zum Haus.

Warum trauen Sie einem Laien eine luft- und diffusionsdichte Ausführung eigentlich nicht zu? Ich habe bei unserer Haussuche so viele schlampig ausgeführte Dachdämmungen gesehen (nicht ordentlich verklebte Nahtstellen, Lücken in der Dämmung etc.), die von Fachbetrieben (wenn der Chef nicht guckt und die Zeit drängt ...) ausgeführt worden sind, dass ich "Fachbetriebe pauschal besser als Laie" nicht so unterschreiben würde. Manchmal arbeiten Laien durchaus sorgfältiger. Das heißt jetzt nicht, dass ich Handwerkern generell misstraue, im Gegenteil, aber ich habe auf Baustellen eben auch schon oft genug gesehen, wie geschludert wurde nach dem Motto "sieht nachher sowieso keiner", weil Platten davor sind, Estrich drüber etc...
Abgesehen davon wollen wir das ganze sowieso von einem Fachbetrieb ausführen lassen, da wir einfach nicht die Zeit haben, alles selbst zu machen. Wir haben hierzu verschiedene Firmen kontaktiert und eigentlich haben uns unabhängig voneinander zu der von mir beschriebenen Variante geraten (die Idee stammt also nicht von mir).
Seb



Innendämmung



Wenn Sie sich das zutrauen dann ran!
Ich hoffe das zu ihren Zutrauen auch das fachliche und handwerkliche Können kommt.

Viele Grüße



Folgender Aufbau wäre zu empfehlen



Mauerwerk von altem Putz entfernen und mit Luftkalkmörtel verputzen. Wichtig bei Balkenlage bis oberkante Balken verputzen, Putzstärke darf ruhig 3 cm betragen.
Alle Anschlüsse müssen Luftdicht sein.
Der Luftkalkmörtel, und hier meine ich nicht diverse Reinkalkprodukte von diversen Herstellern die es zu Hauf im Baustoffhandel angeboten werden.

Auf eine Dampfbremse sollte verzichtet werden, da diese als Trocknungsperre wirkt.

Man könnte z.B. an der Wand Stauss Fasadengewebe vorspannen und diesen mit Luftkalkmörtel verputzen.
Somit erhalten Sie den von Ihnen gewünschten Luftraum, den man auch beispielsweise mit ThermoFill S dämmen könnte.

bei Fragen dürfen Sie sich gerne melden.

Grüsse Thomas



hilfe ...



... mein Emailkonto ist wie in alten Zeiten voll von unwichtigen Herr Böttcher schnickschnack. Wieso werden Sie eigentlich immer so ausfallend bei den Meinungen die nicht Ihre sind? Na ja, eigentlich egal, wird schon einen Grund haben weshalb Sie den ganzen Tag vor dem Computer sitzen können.

Seb, warum willst Du eigentlich soviel teuren Schnickischnacki an Deiner Außenwand verbrechen? Was ist denn nun Dein Ziel? Eine trockene Wand? Keinen Schimmel? Eine bei Deiner Wandstärke halbwegs funktionierende Wärmedämmung? Schlagregenschutz weil Deine Fugen undicht sind?

Nun, ein nasser Pullover wärmt nicht, auch wenn man noch einen trockenen drüber zieht. Nur ein trockener Pullover wärmt und wenn man noch einen drüber zieht wird es noch wärmer. Dem Volksmund auf Maul geschaut. Was bedeutet das für Deine Wand?

Herr Böttcher, ich denke es gibt einen Grund warum ich zur Zeit die Woche lang 16 Stunden arbeiten muss.

In dem sinne, ich bin wieder weg.



Herr Böttcher,



irgendwie glaube ich, Sie lesen meine Beiträge gar nicht richtig: ich hatte doch schon mehrfach geschrieben, dass wir das n i c h t selber machen werden, sondern einen Handwerker beauftragen werden. Abgesehen davon, nur, weil ich zu einigen Dingen noch Fragen habe, sollten Sie mir nicht pauschal jegliches handwerkliches Können absprechen. Es ist nicht unser erstes Haus (nur ist eben nicht bei jedem Haus alles gleich), das wir aus-und umbauen. Bei wichtigen Dingen haben wir auch immer mal einen entsprechenden Handwerker oder Architekten aus dem Freundes-/Bekanntenkreis "drüberschauen" lassen und diese waren immer zufrieden mit der Ausführung. Wir fangen ja nicht völlig blind und planlos an irgendwie herumzumurksen.
Und nochmal: der Vorschlag, innen eine gedämmte Ständerwand davorzusetzen, kam von verschiedenen Handwerksbetrieben.

Ralf: Ziel ist es, einen Wohn- und Schlafraum mit trockenen Wänden und ohne Schimmel zu haben. Warum soll das, was im EG mit dem zweischaligem Mauerwerk funktioniert nicht auch im OG funktionieren (das konnte mir hier bisher noch niemand beantworten)? Unserer Maurer meint halt, einfach mit Stein von unten weiter hoch mauern, macht keinen Sinn, weil aufwendig und wenn schon die Wand oben weiterführen, dann doch lieber oben gedämmt. Da kam dann der Zimmermann ins Spiel.



warum....



Hi Sep, ich habe in Eberswalde in der Jüdenstraße 12 so einen bauphysikalischen Fehler schon mal beseitigt. Diese von ING/ARCH. Konstruierte bastelei war nach einem Jahr innen völlig verschimmelt.

Konstrucktion:
-auf Mauerwerk
-75 Ständerwerk
-Mineralwolle
-Gipskarton

Der Schimmel war in der Dämmung und auf der Gipsplatte.

Nach dem Abriss wurde die Wand mit Kalkzementputz atmungsaktiv verputzt und ist heute ohne Probleme.

Was meine Beispiele angeht, Wärmedämmung wird grundsätzlich nur in einem trockenen Baustoff erzeugt mit Luft als schlechten Wärmeleiter in den Kapillaren. Wasser ist ein sehr guter Wärmeleiter der die Kälte (physik. auch Wärme) nach innen transportiert. Wenn Du diese Konstruktion an die Wand machst wirst Du das gleiche Problem bekommen und vergesse dabei nicht eine Zwangsentüftung einzubauen. Den nur eine trockene Wand kann Wohnfeuchte entsorgen.

Ich mache das schon eine ganze weile, muss mir hier von einigen Experten immer anhören was ich für ein ... bin. Aber ich bin erfolgreich und habe zufriedene Kunden die das bekommen haben was Sie wollten. Wenn Du das auch willst melde Dich und mache das so wie ich es Dir sage. Klicke mal hier und überlege: http://www.piko-hydrophob.de/anwendungen.htm



Feuchter Giebel



Tja SEB, was soll ich von einem Maurer und einem Zimmerer halten, die ihnen so einen Vorschlag machen?
Wenn Sie es nicht selber ausführen dann müssen Sie die Ausführung entsprechend überwachen. Bei beiden Vorgängen ist entscheidend, das man weiß wie das Ergebnis aussehen muß und vor allem WARUM so und nicht anders.

Viele Grüße



hm,



irgendwie habe ich immer noch das Gefühl, falsch verstanden zu werden: die Innenwand soll nicht a u f die Außenwand gesetzt werden, sondern davor (innen). Da zwischen den Wänden eine Belüftung gewährleistet ist (die Luftschicht ist zu den Seiten und nach oben offen, oben befindet sich ein ca. 5 m hoher Speicher), sollte die Dämmung ohne direkten Kontakt zur Außenwand doch eigentlich nicht feucht werden oder?



...sicher



Hallo Seb, ich denke wir haben Dich schon alle gut verstanden.

Diese zweischaligen Mauerwerke haben auch Ihre Probleme und davon nicht wenig.

Ich denke Du hast hier von den drei "Experten" eine gute Anleitung bekommen.

Herr Böttcher: den Maurer und einem Zimmerer nicht zu folgen,

Herr Kehle: eine atmungsaktiven Putz innen aufzutragen,

Herr Rupnow: die Schutzfunktion der nicht äußerlich zu verändernden Außenwand wieder durch die Piko Hydrophobierung herzustellen um dadurch die Wand auszutrocknen.

Mach das einfach mal so und Du wirst Dich mit Deiner Wand wieder anfreunden. Wir haben das Thema in den vergangenen Jahren mit unterschiedlichen Meinungen oft genug durchgekaut, keiner hat hier wohl Lust darauf damit wieder anzufangen.

Gruß Ralf



Feuchter Giebel



Ich ergänze:
Dem lieben Ralf auch nicht zu folgen.



Fellow me



Meine Erfahrungen mit dieser Hydrophobierung sind überdurchschnittlich gut. Morgen am Donnerstag imprägniere ich wieder eine Fassade in Sachsen. Vor zwei Wochen in Annahütte eine toll saniertes aber schimmliges Wohnhaus.



Werbung



Ich frage mich was MEM für die Werbung mit seiner ätzenden
Salzbrühe bezahlt hat hier ständig nerven zu dürfen. Das enthaltene Kalium z. B. reagiert mit dem CO2 zu Kaliumcarbonat, ein stark hygroskopisches Salz. Die Verkieselung bricht nach 2-3 Jahren zusammen und die Salze bleiben. Klasse.

In einer Zeit wo es um mehr Wärmedämmung geht müssen die Wände austrocknen und nicht die sehr guten Wärmeleiter Wasser/Gel) eingebaut werden.



Feuchter Giebel



Was bitte soll "fellow me" bedeuten?



sorry, ...



... sollte natürlich "Follow me" heißen.

Also "folge mir".

grins



Giebel



Im Satz wird "follow" klein geschrieben.



ja ..



... danke.



feine Sache....



die Pico Tinktur gegen Wind und Sturm.

Sorry das es nichts mit dem Thema zu tun hat aber die Beiträge vom "Fachbetrieb" retten mir gelegentlich den Tag.
Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag:-)

Kompliment, Dank und Gruß an baufachabdichter Ralf.