Porenbeton von Hebel

20.09.2005



Beim Hochwasser im August (leider war ich Abwesend)
wurde mir Mitgeteilt, das in einem Kellerraum eine Aussenwand ca. 20 cm vom Boden Feucht war und am Boden
Eine kleine Wasserpfütze stand.
Nun hatte ich 2 unabhängige Firmen im Haus, beide hatten vollkommen differenzierte Ergebnisse (Feuchtemessungen mit Widerstandsmessverfahren)
1.) Kondenswasser (Schichtwasser an Aussenwand kühlt Wand ab - hohe Luftfeuchte - Lüften im Sommer ...)
Fazit: Im Winter Lüften im Sommer raumluftentfeuchter aufstellen.
2.) Mauerwerk undicht ( zuviel Wasser,Bodenmessung im ganzen Raum sowie im Stein ca. 6 cm ergaben hohe Werte, rostige Schrauben)
Fazit: unbedingt Aussen aufgraben und Abdichten Kosten ca. 10000,- €
Grund: Hebelsteine verlieren Stabilität, negativ Abdichtung bei Ytong nicht möglich.

Das Haus steht seit 1997 bisher sind keine Probleme bekannt
(Pfingsthochwasser 1999) Außer einer hohen Luftfeuchtigkeit im Keller was ich seit ein paar Jahren durch Lüften nach kalten Winternächten und vorheriges Aufheizen zu senken versuche. Leider war der eine Raum vermietet und falsch belüftet, deshalb stehe ich zu Aussage 1.

Meine Frage: Wann muss ich damit rechnen, dass die Wand nicht mehr hält, wenn ich Ratschlag 1 befolge, und ein Paar Jahre beobachte.
Oder soll ich mir eine 3. unabhängige Meinung holen.



Nur nichts übereiltes tun



Es ist ratsam einen unabhängigen Gutachter hinzuzuziehen. Der haftet dann nämlich auch für seine Aussagen.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, hat der eine Vertreter "festgestellt" dass der Boden auch nass ist. Dann macht doch eine Außenabdichtung keinen Sinn, oder? Wie wäre es erstmal mit einer technischen Trocknung und dann sieht man weiter?