Wandheizung in bestehende Wand

02.06.2005



Hallo, liebe Community!

Ich habe mir für mein Haus (Bj. 1937) folgendes Konzept erstellt:
Mit einer Nutfräse will ich in zwei Innenwände Nuten einfräsen, berechnet habe ich ca. 16m pro Wand, in die ich entsprechende 12mm-Kupferrohre lege. Die Nuten werde ich dann zuputzen, verspachteln und wieder streichen. Ich will mit jeder Wand zwei Räume aufheizen.
Die Dimensionierung dürfe nach meiner Berechnung passen, mich würde nur interessieren, ob jemand mit dem Einlegen von Kupferrohren in die Wand Erfahrung hat.
Danke!

G. Bergsteiger





wie breit/tief soll denn die nut sein?

und wie wollen sie die nut danach verschliessen, wie gross ist dann die überdeckung der rohre?

wenn sie zu tief fräsen, was sagt dann die Festigkeit ihrer wand zu einer umlaufenden horizontalen nut?

gruss aus münster





Vielen Dank für die Rückmeldung!
Die Nut würde ich 2x2 cm tief fräsen und über die Rohre die Schlitze verschliessen. Darüber ca. 1 cm neuen Putz. Überdeckung also ca. 1,5 - 2 cm.
Statisch habe ich keine Bedenken (Vollziegelmauern).
Besten Gruss & ein schönes Wochenende!
G. Bergsteiger



Funktionalität



Nach unseren Erfahrungen würden wir Ihre Vorgehensweise verwerfen.
1. Innenwände nur bei nichtausreichen der Außenwandflächen
(Taupunktverschiebung)
2. Rißbildungen, da Rohrleitungen ständig in Bewegung sind
(sollten also immer mittels Putzgewebe vollflächig über-
arbeitet werden!)
3. Doppelbeheizungen dürften so nicht funktioniern (dann
müßten die Innenwände beidseitig belegt werden).

Fachleute für diese Problematik gibt's hier genug, mann muß sich nur die Profile aufrufen und vielleicht dann einmal diese Kontakte präzise durcharbeiten und auch telefonieren.

Fachgrüße aus der Lausitz



Das Für und Wider



der verschiedenen Bauarten finden Sie auf dem Link erläutert:


Richtig und falsch heizen - Zur Hüllflächentemperierung


In einem Satz: Verputzte Heizleitungen sind ineffektiv, langfristig zu havariegefährdet, verbrauchen zu viel Energie und machen zu wenig warm.