Innenwand Isolieren

25.01.2006



Habe vor 4 Jahren ein Fachwerkhaus gekauft ,die supstanz ist gut ,der Vorbesitzer hat viel gemacht.Ich habe aber ein Problem die Ausenwand ist 14 cm Dick.Ich möchte dei Wand Isolieren von Außen nicht möglich da Fachwerk und sofort Straße,der Innenberich ist aus Lehm,im Wohnraun selber von Innen Rauputz keine risse kein Schimmel Keine Feuchtigkeit der Putz ist laut Vorbrsitzer 10 Jahre alt.Unter dem Wohnraum ist der Keller ist trocken Und auch kein Schimmel oder sonst so was,Der Raum ist ca.17 qm groß also zimlich klein wie das früher so war,die Wand hat eine leichte wölbung (Bauch) nach ausen Ausen nicht Sichtbar wenn man ein Lot nimt ca 15-12 cm.Was kan man machen ein Isolierputz oder den Rauputz neu machen alter Putz nich schön oder was gibt es noch für Möglichkeiten.
Mfg
Rolf



Vorsatzschale mit 6cm LehmLeichtbauplatten möglich



Hallo über den Rhein,
eine einfache Methode im vhd. Lehmbausystem wäre: mit Abstand vormauern mit 6cm LehmLeichtbauplatten (50 x6x25cm Format). Den entstehenden Zwischenraum gleichzeitig mit dem mauern verfüllen mit erdfeuchtem Leichtlehm,leicht verdichten.
Falls das zu dick wird, gibts auch 3 cm LehmLeichtbauplatten,die allerdings auf einen Lattenrost geschraubt werden.
Die generelle Frage ist, ob das kleine Zimmer unbedingt einen Vorsatzwand mit Wärmedämmung benötigt. Wenn Ihre Heizung Strahlungswärme erzeugt (z.B. Grundofen oder Fußleistenheizung) steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Energiespareffekt.
Ich hab vor Jahren bei einer krummen Außenwand einfach ein Holzregal mit vielen schweren Büchern mit 6cm Wandabstand vorgebaut. Dirakt an der Außenwand laüft die Heizleiste.
Die Kundschaft ist damit sehr zufrieden und hat den Platz optimal genutzt.
Was auch klappt: Lattenrost erstellen, 3cm Lehmplatte montieren,6-10mm Lehmputz mit vollflächiger Gewebeeinlage,darauf schöne LehmFarebn oder LehmStreichputze. Keine Zwischendämmung einbauen.
Mehr Infos im Detail gibts unter www.texbis.de
viel Erfolg!





Danke für die Antwort werde mir das mal Überlegen ,und mit einer firma über Lehmarbeiten in Verbindung setzen.
Mfg
Rolf



Oder



eine putzfähige Innedämmplatte z.B aus Schilf oder Weichholzfaser aufbringen. Dazu gibt es Infos unter:
http://www.claytec.de/download/arbeitsblaetter/3_3_innenschalen_aus_daemmpl.pdf

Viele Grüße Gerd



ich würde das auch bleben lassen ...



Hallo
wie Herr Schillberg so schön schrieb:
"Die generelle Frage ist, ob das kleine Zimmer unbedingt einen Vorsatzwand mit Wärmedämmung benötigt. Wenn Ihre Heizung Strahlungswärme erzeugt (z.B. Grundofen oder Fußleistenheizung) steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Energiespareffekt."
würde ich mir die Ganze Sache noch mal überdenken und etwaige Investitionen eher in eine Flächen oder Strahlungheizung tätigen.
Details und Ausführungen sind Konzeptabhängig!

frohes Schaffen!

Florian Kurz



Wie zu vielen Dingen



gibt es auch zu diesem Thema mehrere Meinungen. Eine ungedämmte Wand ist kalt. Auch ein Grundofen, ich habe übrigens selbst einen im Büro, kann die Oberflächentemperatur auf einer ungedämmten Aussenwand nur begrenzt anheben.
Entscheidet man sich für einen Grundofen, was übrigens hier nicht zum Thema steht, plädiere ich für eine Temperierung der Außenwand. Daraus resultiert, das der Ofen auch betrieben werden muss, wenn es kalt wird. Es ist dann keine Kann-Option mehr.
Wird die Wand gedämmt ist die Integration einer Temperierung oder Wandehizung ohne großen Aufwand zu bewerkstelligen.
Eine kalte Außenwand ist kalt und unbehaglich. Eine Nutzung in direkter Nähe im Winter kann nur eingeschränkt erfolgen.



@gerd Meurer: unsere Vorfahren war mit 1 Heizung zufrieden



ich verstehe nicht, wieso man/frau gleich 2 Heizsysteme bei Grundofenheizung brauchen soll.Jahrhundertelang haben unsere Vorfahren die wichtigen Räume mit Grundöfen beheizt,in der Küche hat der Holzherd warm gemacht, durch regelbare Luftklappen ist die Warme Luft ins Obergeschoß gelangt.Außer Marketingoptimierung kann ich hier keinen vernünftigen Grund für ein weiteres Heizsystem erkennen (es sei denn,daß der moderne Hausbewohner den Grundofen nur als Show-Atrappe haben will)



Tja,



und wieder einmal wird wunderschön aneinander vorbei geredet. Ich habe den Grundofen nicht angesprochen.

Der fragende auch nicht oder?

Nur mal am Rand ob ein Grundofen alleine reicht oder nicht, sollte glaube ich jeder alleine entscheiden. Mir reicht er über weite Strecken, aber nicht immer!

Wie unsere Vorfahren, und vor allem mit welcher Behaglichkeit unsere Vorfahren gelebt haben sollten wir hier vieleicht auch nicht verharmlosen.
Leider, und das ist schade und unnötig, werfen Sie mir Marketingoptiemirung vor.

Ich möchte mich in diesem Zusammenhang nicht über Ihre Beiträge äußern!

Benutzen Sie Strom? Steht Ihre Toilette im Hof?



oh da übergeben sich die Argumente ...



oder heißt es: überschlagen sich die Meinungen!
die zitierten: Argumente, wie: Benutzen Sie Strom? Steht Ihre Toilette im Hof? sind mal wieder aus der Trickkiste: NoNameArguments!
Wenn dieses Argument auch als Frage gelten soll, dann dürfen Sie auch nicht den Lehmbau propagieren, der ja auch "allgemeingültig" völlig veraltet ist!
Die Entwicklung geht in einigen Bereichen wieder "rückwärts" (vielleicht ist es auch besser so) .. evtl gibt es in 100 Jahren auch wieder Kolos ausserhalb von Wohnungen und keine Stromversorgung mehr (aus welchem Grund auch immer??!!)
Aber diese Art von Argumenten ist m.E. sehr dünn! Fachlichkeit ist angesagt!
... und übrigens: Grundofen ist nicht gleich Grundofen!

ich denke, dass der auch reicht, wenn er richtig dimensioniert ist und richtig geheizt wird ....!

weiter so!

FK