Nasse Wände im Bruchsteinsockelkeller

29.07.2012 janralf



Hallo ich habe nun die letzten zwei Tage viel hier im Forum gestöbert und gelesen aber noch immer nicht die passenden Antworten gefunden deshalb versuche ich mal meine Situation zu beschreiben mit der Hoffnung das mir jemand helfen kann.

Wir (meine Frau und ich) planen ein Haus zu kaufen bei dem Objekt unserer begierde handelt es sich um eine DHH Bj. 1952 Sie besitzt einen Bruchsteinsockel Kellerbei der letzten Besichttgung, es hatte davor viel geregnet, stellten wir fest das es viele Stellen an den Kellerwänden gab die feucht waren. unter anderem auch eine Trennwand innerhalb des Kellers. Nun zur Frage:
zum einen ist mir nicht klar ob dieser Bruchsteinsockel massiv ist oder nur als Verkleidung dient und zum anderen würde ich gerne wissen welche möglichkeiten ich habe die Keller wände trocken zu legen. Hatte auf die Produkte Trocken Wand von MEM ein AUge geworfen nur ist mir nicht klar ob diese bei Bruchstein überhaupt funktionieren würden. Fragen über fragen!!! Bitte helft sie zu klären.

anbei ein Foto vom Querschnitt und eines Vom Sockel





hier das zweite Foto



Kellermauerwerk



Mit dem Foto kann man herzlich wenig anfangen da es sich nicht vergrößern lässt. Nehmen Sie das nächste Mal eine richtige Kamera.
Ich kann mehr raten als sehen das dies Mischmauerwerk ist.
Zur Ursache der Feuchte kann man bei den vorliegenden Informationen nichts sagen, nur spekulieren. Das hilft ihnen nicht weiter.

Viele Grüße





Die Bilder sind mi einer richtigen Kamera gemacht hier noch mal in Groß



Kellerwand



Schon besser, das letzte Foto lässt sich vergrößern. Zumindestens reicht es zum Spekulieren.
Wenn Mischmauerwerk dann wurde innen halbsteinig mit Ziegel vorgemauert. Waagerechte Abdichtungen sollten vorhanden und funktionstüchtig sein.
Es gab in der Ecke Verformungen, man sieht mehrere Risse in den Stoßfugen. Die aufgeklebten Spaltklinker rechts haben keine richtige Abtropfkante, Wasser läuft hier herunter, es gibt bereits Kalksinter an Fugen.
Möglich das dieses Wasser in den Gründungsbereich eindringt. Ich kann den Boden des Kellereingangs nicht sehen und weiß nicht wie das Wasser gefasst und abgeleitet wird.
Oft wurden Grundleitungen von der Garten- bzw. Hofseite aus unter dem Kellerfußboden nach vorn zur Straße und in den öffentlichen Sammler geführt. Wenn diese Leitungen defekt sind dann gibt es Feuchteschäden im Keller. Ich hatte schon ein paar solcher Fälle.
Bedingt durch die hohe Wärmeleitung des Mauerwerks sind Kondensatausfälle eine weitere Möglichkeit.

Viele Grüße





waren grade noch mal in dem Haus gewesen und haben mal ein bisschen Putz abgeschlagen dabei hat sich raus gestellt das es sich bei den Kellerwänden um Beton wände handelt die nur mit Bruchstein verblendet wurden. Das Fundament des Hauses so sagte uns ein Nachbar steht auf Fels. Anbei noch mal ein Foto von der Wand mit dem Größten Auffälligkeiten diese Teilt zwei Räume und ist aus Ziegel gemauert die Hinterkante stößt an die Außenmauer.

Gruß Jan





Hallo,

ich glaube, Sie sollten Ihre Erwartungen an ein Haus der 50er jahre ein wenig zurückschrauben. Material war damals teuer, Arbeitskraft billig, dementsprechend sind die meisten Bauteile "sehr knapp" dimensioniert. Ein Betonkeller, selbst wenn es nur Schüttbeton geringer Festigkeit is,t mit Natursteinvormauerung ist da schon etwas Gehobenes. Mit den kleineren Unzulänglichkeiten was Dichtung und Dämmung angeht, muß man eben bei einem Haus dieses Baujahres leben.

Grüße vom Niederrhein