Projekt: Fachwerkwand

17.01.2012



Hallo!
In der Schule bearbeiten wir gerade ein Projekt in dem wir eine Holzwand, in unserem falle eine Fachwerkwand, planen sollen. Da es im Internet zu viele Artikel mit oftmals unterschiedlichen Inhalten gibt haben wir uns gedacht einfach mal euch zu fragen. Wir wären euch sehr dankbar wenn ihr uns helft :-)

Wie war den der damalige übliche Wandaufbau?
Wie hat man das Fachwerk von innen gedämmt?
Wie wurden die Fenster und Türöffnungen ausgebildet?
Hat man Holzschutzmaßnahmen verwendet? Wenn ja welche?


Als vergleich wollten wir noch einen Wandaufbau planen der den heutigen anforderungen in Sachen Wärmedämmwerte etc. gerecht wird. Allerdings wollen wir das Fachwerk sichtbar lassen. Welche möglichkeiten gibt es die Wand von innen gut zu dämmen um einen guten U-Wert zu bekommen?

Vielleicht klingt es so als ob wir euch unser Projekt überlassen wollen aber wir brauchen lediglich hilfe von Leuten die sich damit auskennen nicht das wir da was falsch machen ;)

Ich hoffe ihr könnt uns helfen.



Was...



...in eine Sicht-Ausfachung gehört, geht von Lehmsteinen bis zu Gasbetonsteinen. Selbst letzteres kann aus meiner Sicht funktionieren, sofern es nicht gerade mit Fliesenkleber reingeklebt wird. Selbst Ytong kann man mit Kalkmörtel verbauen, AAAAABBBBERRR um Dämmwerte zu erreichen, sind der Sache Grenzen gesetzt. Es muß selbst bei ordnungsgemäßer Ausführung der Ausfachung gewährleistes sein, daß das Fach auch austrocknen kann. Das geht nicht bei einer zu hohen Innendämmung. Moderate Dämmung ist Pflicht, Niedrigenergiehaus im Bestand ist bei Sichtfachwerk aus meiner Sicht nicht auf Dauerhaftigkeit möglich.
Vergiß U-Wertgedöns bei Sichtfachwerk, man kann etwas machen, daß einigermaßen tut und dämmt, aber es ist immer auf Rücksicht auf die Bausubstanz ein Kompromiß.
Wenn du eine Sichtfachwerkwand in die Kälte stellst, wird sie mau....Zeit bis mau abhängig von Baumaterialien....

Gruß Patrick



wie



wäre es denn, wenn ihr mal in eine Bibliothek um die Ecke geht und Euch dort ein paar Bücher holt. Da Ihr anscheinend überhaupt wenig Grundwissen habt vom Bau (Was ist das für eine Schule - Geburtsjahr 1993 ?) da tauchen sicher grundsätzliche Fragen auf. Die wir hier aus Zeitrgründen kaum einer ausführlich beantworten. Also ruhig mal wieder ein gedrucktes Buch in die Hand nehmen und nicht gooogeln. :-)
Vorschlag: Das Fachwerkhaus von Wilhelm Fiedler, ISBN 3-8262-0601-0 Reprint-Verlag Leipzig. Da geht es mehr um die historische Entwicklung von FW-Häusern.
Es gibt aber auf alle Fälle genug Literatur dazu.