Bruchsteininnendämmung




Welches Innendämmsystem wird für Bruchsteinhäuser empfohlen?
Wandstärke 55 cm
Habe schon über Lehmausgleich mit Holzweichfaserdämmplatte nachgedacht kombiniert mit Wandflächenheizung.
Ein zusätzliches Problem sind die Salzablagerungen in der Wand, da dass Gebäude lange Zeit ein Stallgebäude war.



Informationen



Holzweichfaser-Innendämmung z.B. undter www.pavatex.de oder www.unger-diffutherm.de
Vorgaben der EnEv beachten. Evtl. Nachweis für das Gesamtgebäude. Hier sind unter Umständen auch Fördermittel möglich.



Ist die EnEV das wichtigste?



Ich sehe in der Salzbelastung der Wand das größere Problem. Ein Material, welches Feuchte kapillar leitet, wird auch das Salz transportieren.
Wie eine HWF Platte damit umgeht, müßte evtl. beim Hersteller erfragt werden, Lehmputz jedenfalls verträgt Salz gar nicht gut.
Aber vielleicht gibt es ja hier noch ein paar Erfahrungen vom Umgang mit einer salzbelasteten Bruchsteinwand. Würde mich auch interessieren.



EnEV das wichtigste?



Weiß ich nicht, aber der Wärmeschutz ist wichtig und mein Thema und zu den Putzfragen, Salzen und ... gibt es Leute die kompetenter sind wie ich.



Eine innere Wärmedämmung macht wenig Sinn.



bei einer ca. 55 cm starken Bruchsteinwand macht eine innere Wärmedämmung wenig sinn, da bei einer vernünftigen heizungsvariante die Wand im durchschnitt mehr Wärme speichert als nach außen abgibt. hauptproblem ist die feuchtigkeit, es muß dafür gesorgt werden, das die wand möglichst trocken ist. wegen der Salzbelastung kommt laut industrie nur ein Sanierputz in frage. ein etwa 3 bis 5 cm starker Kalkputz reicht aber auch aus und ist wesentlich billiger. beide putze müssen übrigens nach erreichter salzsättigung wieder entfernt und erneuert werden.
mit freundlichen grüßen s. barth.