Wedibauplatten

16.08.2005



Liebes Forum. In meinem Fachwerkhaus befinden sich Wände, die aus Fachwerk sind und mit Bimssteinen und Kalkmörtel neu ausgemauert wurden. Im OG möchte ich ein Bad einbauen. In einer Zimmerecke befindet sich ein funktionierender Schornstein. An ihm ist im Erdgeschoß ein Holzofen angeschlossen. Der Schornstein wird nur handwarm. Eine lange Wand ist die Außenwand, an der 13 cm über dem Boden der Vor und Rücklauf der Heizung entlang läuft (also vor dem Putz).

Folgendes ist geplant. Innenwände mit 3 cm Wedibauplatten in Winkel bringen und Raumhoch verfliesen. Außenwand: Heizrohre so belassen und in dem Berich in ein 10 cm Gasbeton Stein einbetten und darüber eine 5 cm Gasbeton Mauer mit ca 5 cm Abstand zur Außenwand hochziehen. Diese Wand ebenso Raumhoch fliesen.

Welche Schäden würden bei diesem Aufbau entstehen?



Vermutlich



Schäden durch Kondensatbildung an der vorhandenen alten Außenwand.



So genau



ist das für den Außenwandbereich nicht zu sagen. Das kann gut gehen. Im Innenbereich: Ich schätze mal, daß die Wediplatten wegen der Stabilität und der Wärmedämmung genommen wurde. Schäden hinter den Wediplatten sind ohne Feuchtigkeitseintrag nicht zu befürchten. Historisch ist der Aufbau auf alle Fälle nicht.

Wie ist eigentlich die Decke aufgebaut? Wie wird die Feuchtigkeit abtransportiert?