Wand auf Holzbalkendecke - Trockenbau oder massiv aus Porenbeton ?




Hallo, ich komme aus dem hohen Norden und besitze ein großes 200-jähriges Haus, welches ich zur Zeit teilsaniere. Es hat massive Lehmaussenwände, die Innenwände sind als Fachwerk ausgeführt. In der oberen Etage sind 2 kleine Wohnungen angelegt, deren originale, innere Wände ebenfalls aus Fachwerk mit Lehm (staken)füllung bestehen. Diese sind im Wohnbereich mittels Ziegeldraht "zementverputzt". In der Nachkriegszeit wurden hier zusätzlich einige Trennwände aus normalen Ziegelsteinen errichtet, die einfach auf die Deckenbalken gemauert wurden. Ich beabsichtige eine dieser letztgenannten Wände zu erneuern und stehe vor der Frage, wie ich diese bestmöglich wiedererrichte. Es ist eine etwa 4m lange und 2.50m hohe Trennwand zur unbeheizten und kaum gedämmten Diele, große Temperaturunterschiede sind daher zu beachten. Erschwerend kommt hinzu, dass mittig der Wand ein Pfosten ( Querschnitt 20x15 ) integriert ist, welcher aussenseitig nicht heraussteht und welcher nicht sichtbar bleiben sollte. Die "Aussenseite" der neuen Wand sollte zudem verputzt werden können, um den homogenen Gesamteindruck der Diele zu erhalten. Aufbauen kann man direkt auf dem freiliegenden, grob gehauenen Deckenbalken ( etwa 30 breit ). Was wäre bei der massiven Ausführung mit Porenbeton zu beachten (zum Bsp 17,5cm ), wie gründet man eine solche Mauer ? Wie integriert bzw verkleidet man aussenseitig den Pfosten ohne diesen nachhaltig zu schädigen ? Ist Trockenbau trotz Temperaturunterschieden eine Alternative oder ist langfristig mit Problemen wie z.b. Schimmel zu rechnen ? Was wäre eine stabile und gesunde Ausfühung ? Statisch gibt es kaum Bedenken, unter dem Deckenbalken steht eine massive und gut gegründete Wand (24er KS). Danke für Ratschläge und Anregungen, ich bin unsicher und würde gern von Euren Erfahrungen profitieren.



Dämmung ?



Bei einem neuen Bauteil zwischen beheizt und unbeheizt greifen unter Umständen die Vorschriften der EnEv.

Eine Möglichkeit wäre eine Holzständerwand bekleidet mit Putzträgerplatten (z.B. Powerpanel HD). Dampfbremse und Dämmung zwischen den Ständern nach Bedarf und Vorlieben.

Ein anderer Gedanke - in der Denkmalpflege wird durchaus geschätzt wenn neue Einbauten ablesbar sind. Es muss nicht alles homogen aussehen.



Trennwand



Nehmen Sie eine Trockenbauwand.
Die Breite, die dafür erforderlichen Profile, Materialien usw. um so eine Wohnungstrennwand zu errichten finden Sie in den Planungs- und Verarbeitungsrichtlinien der Trockenbauhersteller. Die finden Sie im Netz, halten Sie sich penibel daran.

http://www.rigips.de/sites/default/files/downloads/wohnbau_modernisierung_sanierung.pdf