schon gelesen?




Mal wieder: Wärmedämmung kontraproduktiv?

http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article109699115/Waermedaemmung-kann-Heizkosten-in-die-Hoehe-treiben.html



ja



Aber das is ja nu nichts was unbekannt ist.....
Nur jetzt mal ein bisschen öffentlicher. Wird wohl aber nicht zum zurückziehen sinnloser Verordnungen führen.
Bin ich froh dass ich ne geschätzt 120 Jahre alte Bruchbude bewohne und die mich mal können mit ihrem Sch.....



Wärmedämmung



Komisch,
derselbe Herr Fischer der diesen Artikel lanciert hat, behauptet felsenfest das Wärmedämmung überhaupt nicht funktioniert.
Genau das hat er mit dem "Lichtenfelser Experiment" bewiesen, nämlich das Infrarotstrahlung von Dämmstoffen praktisch nicht gebremst wird.
Nach seiner eigenen These sollten die Dämmstoffpakete den Sonnenstrahlen kaum Widerstand entgegensetzen und die Wärmestrahlung nach innen zur Massivwand gelangen können.

Ja, was denn nun?
Dann hat Herr Fischer in seiner Überlegung hoffentlich mit eingerechnet das ein eventueller solarer Wärmegewinn (wenn mal die Sonne scheint) bei ungedämmten Wänden im Winter nachts durch Wärmeabstrahlung der ungedämmten Wände sehr schnell wieder verloren ist; die Bilanz zwischen Zugewinn und Abstrahlung wird meistens negativ ausfallen.
Was heißt das:
Solare Wärmegewinne über die Wand funktionieren nur wenn viele Faktoren zusammenpassen. Dazu gehört eine wirklich massive Wand mit einem ausgewogenem Verhältnis zwischen großer Speichemasse und geringer Wärmeleitfähigkeit, eine günstige territoriale Lage mit möglichst viel unbeschatteter Fassadenfläche, einer passenden Nutzungsamplitude und eine passende Heizung.
In dicht bebauten Städten wird so etwas wohl die Ausnahme sein. Die paar Häuser auf die das in Deutschland zutrifft werden wohl im einstelligen Prozentbereich liegen. Den anderen Hauseigentümern, also der überwiegenden Mehrheit, nützt die Fischersche These herzlich wenig. Dazu gehören auch unsanierte Fachwerkhäuser; bei den geringen Wandstärken fehlen die Speichermassen.
Über die Höhe dieser solaren Zugewinne bin ich mir auch nicht so sicher ob das der Bringer sein wird. Ein paar KWh mehr an solarem Gewinn stehen sicher eine Menge durch Wärmeleitung abfließender KWh nachts gegenüber. Schon ein kleines Lüftchen das an einem sonnigen aber frostigen Wintertag weht macht die dann anfallenden solaren Gewinne durch konvektive Auskühlung schon tagsüber wieder zunichte.

Solare Zugewinne lassen sich über Fensterflächen viel einfacher nutzen; gute Isolierglasfenster wirken wie Wärmepumpen. Bei Besonnung lassen sie Infrarotstrahlung praktisch ungebremst hinein, die Abstrahlung kann man nachts über Rolläden minimieren. Allerdings hat Herr Fischer dagegen auch etwas, moderne Isolierglasfenster sind für ihn ein Graus. Alte einfachverglaste Fenster sind ihm lieber. Bei Ofenheizung macht das sogar Sinn. Durch die undichten Fugen wird genügend Verbrennungsluft nachgeführt, eine Art Zwangslüftung. Übrschüssiges Kondensat feuchtet nicht die kalten Wände auf, sondern läuft an den noch kälteren Scheiben der Einfachverglasung herunter. Bei strengem Frost gibt es als kostenlose Dreingabe noch schöne Eisblumen.

Viele Grüße

p.s. Solare Wärmegewinne mit in die Wärmebedarfsrechnung mit einzubeziehen ist seit vielen Jahren Standard. Allerdings nicht wegen dem winterlichen Zugewinn (in unserem Klima kommt da nicht viel bei heraus) sondern wegen dem sommerlichen Wärmeschutz.



Ein typischer Fall...



...von "Afterwissenschaft". Ein Schreiber schreibt aus allerlei Aufsätzen zusammen, und fügt alles so wie er's versteht. Ohne exakte Quellenangaben, vermutlich auch aus dem Zusammenhang gerissen. Mit spannungserhöhendem Moment: "verschollene Studie".

Es ist das Niveau der Heimwerkerbeiträge zum Thema Haus, die die Tageszeitungen bei freien Journalisten einkaufen. In solch einem Werk las ich kürzlich, daß Tischplatten in Räumen mit Fußbodenheizung reissen :-(((

Erheitert

Thomas



Dass Altbauten ...



... bei bedarfsorientierten Berechnungen energetisch i. d. R. viel schlechter bewertet werden, als sie tatsächlich sind, ist, so denke ich, ein offenes Geheimnis.

An einem eigenen Objekt, und zwar am alten Wohnhaus unseres Hofes, haben wir mal die Probe aufs Exempel gemacht:

Nach einem im Jahr 2008 ausgestellten verbrauchsorientierten Energieausweis beträgt der durchschnittliche Jahresheizwärmebedarf 28.688 kWh/a.


Die durchgeführten Bestandsanalyse und die darauf aufbauende bedarfsorientierte Berechnung hat hingegen einen Jahresheizwärmebedarf im Bestand von 36.054 kWh/a ergeben.

Unter Berücksichtigung dessen, dass der reale verbrauchsorientierte Jahresheizwärmebedarf deutlich unter dem berechneten bedarfsorientierten liegt, ist unter der Voraussetzung eines gleichbleibenden Nutzerverhaltens davon auszugehen, dass sich im Fall der Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz die tatsächlichen Amortisationszeiten gegenüber den theoretisch ermittelten erheblich verlängern.

Ein entsprechendes Berechnungsbeispiel findet sich unter:
http://www.meisinger-ingenieurleistungen.de/index.php/bauberatung/49-hd2



Wenn wir dieses Beispiel von Realität und Theorie nehmen ...



... dann trennen das ca. 20%. Wenn dann die neuen Niedrigenergiehäuser sich auch noch 20% schlechter verhalten, als sie das in der Realität sollten, dann kommen wir uns schon sehr nahe.

Wäre doch schön, wenn es mal Wissenschaft ohne Lobby geben könnte. Oder aber wir müssen einfach unsere Erfahrungen sammeln. Eine davon ist nun diese von Frau Meisinger.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Ist zwar schon ein bissle...



... länger her, aber im htd-forum gehts richtig ab:

http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/147193/Waermedaemmung-kann-Heizkosten-in-die-Hoehe-treiben

Mal reinklicken, wenn es interessiert...

MfG,
sh



ouerha



http://reflexion-blog.com/?p=2442



Vorsicht!



Hier wird meist nicht differenziert, ob man durch Verlinkungen Konrad Fischer kritisiert (bzw. ihn sich selber disqualifizieren lässt) oder seine Ansichten gutheißt.

So, wie man früher oft den Überbringer schlechter Nachrichten hängte, reicht hier heute ein Hinweis auf KF, um die Meute aufzuhetzen.

Ich denke, den Mann ist wirr im Kopf; seine evtl. vorhandenen brauchbaren Ansichten gehen im Chaos seiner Website unter (sein Buch, dessen Kauf ich bereue, ist genau so). Durch seinen Hang zum Rechtsradikalismus und Antisemitismus ist er komplett indiskutabel geworden.

Da aber auch ein blindes Huhn mal ein Korn findet und außer Fischer noch andere, seriöse Architekten und Sachverständige die derzeitige Dämm-Paranoia kritisch sehen, sollte die Demontage Fischers kein Freifahrschein für Styropor, Kleber, Folie und Biozide sein.



Mein



gesetzter Link sollte einfach nur der Info dienen.
Die einzige Ansicht die ich teilen kann ist die, daß dämmen koste es was es wolle, ohne Rücksicht auf vorhandenes nach hinten losgeht.
Ich bin froh über meine Winterfenster, ich werd mein Häusl nicht in Folie und Styropor packen, meine Hütte wird den Verfassern der EnEv wohl eher als schlechtes Beispiel dienen, aber bei Heizkosten von ca 250 € letzten Winter für knapp 140 qm amortisiert sich sowieso keine Dämmung im Sinne staatlich verordneten Blödsinns
Disqualifiziert hat sich das blinde Huhn sowieso



Das ist unter der Gürtellinie !



@Bahnhof Rosenthal

Sie unterstellen hier anonym einem Community-Mitglied, das mit seinem vollen Namen präsent ist, sehr üble Dinge und sprechen noch von "wirr im Kopf".

Ohne konkrete Belege ist das Diffamierung einer Person. Ich hoffe doch sehr, dass hier niemand als Person "demontiert" wird.

"Lehm lassen und Lehm ... "

Ergänzung: Ich habe gerade den Artikel unter Reflexion-Blog gelesen - hier wird viel Kritisches über die politische und ideologische Haltung von Konrad Fischer geschrieben. Es scheint mir fundiert aufgearbeitet zu sein. Jeder möge sich seine Meinung dazu selbst bilden.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Das sehe ich auch so!



Mir fällt zwar kaum ein Thema ein, in dem ich mit KF hier im Forum einer Meinung gewesen wäre; aber ich bin nicht nur der ständigen Diskussion über den abwesenden Konrad und seine sonderbaren Thesen müde. Darüber hinaus ziehen Sie in völlig indiskutabler Art über KF her, und hetzen selber völlig sachfrei.

Zu Konrad Fischers Reflexion Blog äußere ich mich nicht - weil der nix mit dem Fachwerk-Forum zu tun hat.

Grüße

Thomas



Selten ...



... so viel Heuchelei gelesen.

Ausgerechnet User, die schon mehrmals dadurch negativ aufgefallen sind, dass sie keinen Respekt vor Mitgliedern, die mit vollem Namen hier präsent sind und von deren Beleidigungen "wirr im Kopf" eine der harmloseren gewesen wäre, geben hier den Tartuffe.

Ich sehe es inzwischen humoristisch und hoffe, dass Konrad Fischer auch drüber steht.



Worüber der Anonymus...



de Meinweg sich hier aufregen mag, weiß wohl nur er selber.

Es ist ein deutlicher Unterschied, ob ich einen Anonymus, der vorher mit vollem Namen postete, noch mit seinem vollen Namen ansprach (weil ich nicht ahnen konnte, welch wichtige Identitätskrise er da grade durchmachte) oder ob ich jemandem, den ich 'mal persönlich kennenlernte und dessen angenehmes Auftreten im persönlichen Gespräch für mich so gar nicht zu manchen seiner sonderbaren Thesen im Forum passte, einen gewissen Respekt entgegenbringe. Das hat wahrlich nichts mit Heuchelei zu tun.

Wenn Sie hier 'mal überraschen, Herr "de Meinweg", und ausnahmsweise was fachlich Fundiertes schreiben, werde ich Ihnen meinen Respekt gleichfalls nicht vorenthalten.

Und lesen Sie 'mal das Märchen vom Rumpelstilzchen. Da ging das mit dem "Künstlernamen" voll schief. Also immer schön ruhig bleiben.

Grüße

Thomas



Gefallen Sie sich ...



... eigentlioch selber mit Ihren Spitzfindigkeiten und Wortverdrehereien?

Sie wissen doch ganz genau, worum es geht, versuchen Sie doch nicht mit gespielter Naivität den Unschuldsengel zu mimen.

So langsam verstehe ich, was erfahrene Förster damit meinen, wenn sie sagen, dass es dem Wald gut tut, wenn ein paar übermächtige wenngleich gesunde Bäume einfach so gefällt werden. Sie nehmen nämlich anderen das Licht und das Leben.
Das ist nie gut, auch wenn danach erst einmal viel Wildwuchs und Chaos ist.



Och Gottchen ...



"Laborratten", "Dämmstofffuzzis", "KfW-geiler Dämmfan", "ehemalige moskautreue DDR-Propagandistin", "ökogeilen Politkaspern", "im Auftrag des ganz im kommunistischen Sinne agierenden? Ministers Genscher" usw. usf....

Das sind nur die highlights aus ein paar sich zufällig noch in meiner Browserhistorie befindlichen Seiten von Herrn Fischers Webseite. "Wirr" finde ich da persönlich recht harmlos. Wer austeilt, muss halt auch einstecken.

@Thomas: "Zu Konrad Fischers Reflexion Blog äußere ich mich nicht - weil der nix mit dem Fachwerk-Forum zu tun hat."

Das stimmt nur bedingt. Wer sich auf der Suche nach Informationen auf die Fischersche Webseite begibt, wird nunmal unweigerlich mit dessen - mir nur schwer erträglichen - politischen Ergüssen "beglückt". Daher darf schon darauf hingewiesen werden, "wes Geistes Kind" da gegen Dämmung kämpft.



Im Thread "schon gesehen?", ...



wo es mal wieder um K. Fischer geht, lesen wir aus berufener Feder u.a. erst Erheiterndes:

"... der kleine Fischerman's Friend..."

dann aber

"... ein paar alten Wirrköppen..."!

gegenüber K. Fischer und seinen Mitstreitern.

q. e. d.



Warum



und von wem wurde denn dieser Thread angeschoben ?
Um sachlich zu diskutieren oder um irgendwas zum austoben zu haben
Das frage ich mich jedenfalls mittlerweile

Was manche so lesen was gar nicht geschrieben wurde....

Qui bono ?



Wir entwickeln uns alle weiter,



Herr Anonymus de Meinweg.

Sie entwickeln sich zu dem, "Dessen Name nicht genannt werden darf" und jammern hier über alles mögliche, statt endlich 'mal eine Schaufel in die Hand zu nehmen und die Gemeinde über Ihre Fortschritte zu informieren. Wär' jedenfalls 'mal was Positives aus Ihrer Feder.

Und ich versuchte (sorry, daß ich ihrem Bild von mir 'mal nicht entsprach), etwas Fairness anzumahnen. Dafür habe ich nämlich durchaus Sinn, auch oder gerade weil wenn ich mitunter gerne 'mal jemandem über den Mund fahre.

Es gibt ja wohl noch einen gewaltigen Unterschied, ob man in der fachlichen Debatte mal übers Ziel hinausschießt, weil der Gegenüber Argumente gar nicht aufnimmt und provokant herumpalavert - oder aber jemanden in Abwesenheit als Antisemit und Rechtsradikalen hinstellt.

Möglicherweise könnten wir jetzt die blöde Moralisiererei lassen?

Fände ich ganz passend.

Grüße

Thomas



Da ich mittlerweile wirklich müde bin,



so'n Mist fast täglich hier zu lesen, bitte ich letztmalig um einen sachlichen und respektvollen Diskussionsstil.

Ganz ehrlich, ich verliere langsam die Geduld und möchte diese persönlichen Angiftereien nicht mehr lesen.

Lieber sperre ich die Kontrahenten, als das annähernd jeder Thread nicht mehr bis zum Ende gelesen werden kann, weil die Sachebene verlassen wurde und der persönliche Kleinkrieg begann.

Letzter Aufruf zur Vernunft.

Hartmut



Die Schippe...



... nehme ich übrigens täglich nach Feierabend und am Wochenende in die Hand, auch findet derzeit der Urlaub natürlich nur noch auf der Baustelle statt.

:-)