Auswirkung Malerarbeiten auf Wärmedämm- und Dampfdiffusionsberechnung

23.10.2012



Hallo,
gesamter Dachaufbau wurde gemäß vorheriger Planung und der vorgenommenen
Wärmedämm- und Dampfdiffusionsberechnung durchgeführt.
Nun geht es darum, innen im Dachgeschoß (Schrägdecke) die restlichen Arbeiten
zu Ende zu bringen.
Aktueller Stand ist, dass die Gipskartonplatten angebracht sind.
Diese müssen nun verspachtelt werden usw.
Der Maler will auf die Gipskartonplatten an der Decke ein Malervlies aufbringen und dieses dann streichen.
Das Vlies soll mit Glasfaserkleber aufgebracht werden, damit hätte er bisher die besten Erfahrungen gemacht.
Meine Bedenken sind nun, dass hierdurch evtl. die ganzen Berechnungen bezüglich des angewandten Wärmedämm- und Dampfdiffusionssystems negativ beeinflusst werden könnten?
Sind diese Bedenken gerechtfertigt, oder handelt es sich hierbei um gängige Praxis?
Mir fällt auf, dass die Berechnungen innen bei der Gipskartonplatte enden.
Ist das, was danach draufkommt z.B. an Grundierung, Kleber, Vlies oder Tapete und Farbe eigentlich für das ganze System unerheblich?
Danke und Grüße
mialein





Liebe Maria, Sie haben viel über Berechnungen und Richtwerte erlesen oder gehört, nur wenn da Wohnraum entsteht kommen noch Menschen in die Räume. Die brauchen und verbrauchen Luft zum Atmen und wollen sich wohlfühlen
Da ist die 0,9mm Beschichtung nicht relevant für das Klima.



relevante 0,9mm ...



So eine dünne Schicht könnte durchaus relevant für das Raumklima werden. Wenn aber der Kleber nicht mit beißenden Lösemittel versetzt ist, sondern (eher üblich) ein besserer Tapenkleister ist, dann wird das "System" dadurch nicht verschlimmert.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de