Wandabriss.

04.06.2013 discobus1



hallo.Ich habe ein Haus gekauft und möchte gern 2 wände entfernen und wollte vorab wissen ob das überhaupt möglich ist. Architekt kommt auch noch, keine angst. mfg





und so soll es dann aussehen.Das haus ist massiv gebaut bj 1975.mfg



Abbruch



Warum die Wände abgebrochen werden sollen, aus was sie bestehen, wie dick sie sind, was oben drauf steht und was das mal werden soll (Wohnzimmer?)wäre schon hilfreich um Ihre Frage zu beantworten.
Was "Sparren" und "Eisenträger" sind sowie deren Funktion erschließt sich mir auch nicht. Was ich sehe ist ein recht verkorkster Grundriss aus dem man sicher mehr machen kann.
Dazu müssen Sie aber mit ein paar mehr Informationen rüberkommen oder warten bis der Architekt kommt.

Viele Grüße



Ratespiel



Nur Anhand der Pläne wird dir da niemand was genaues sagen können. Ich würde vermuten, dass das beides tragende Wände sind. Alles was dick ist müsste tragend sein.

Ich würde ja überlegen das Bad nach 3 umzuziehen und dann aus Bad + Küche + Flur eine große Wohnküche zu machen. Der Hauseingang ist in der Zeichnung unten und oben geht es in den Garten, oder?

Gruß,
Tina



Da mus ein Statiker ran



der wird dir sicher sagen ob es geht und was du dafür tun musst. Mit viel Eisen lässt sich viel machen.





Ich denke auch, dass es tragende Wände sind, da beides in eine Aussenwand übergeht.

Ich habe diese Problem gelöst, indem ich vom Zimmermann Balken einziehen lies und so eine geschlossenen tragende Wand in ein Sichtfachwerk verwandelt habe.

Sonst bleibt nur Eisen... und ein Statiker.



Eigentlich...



... gibt es keine Unterscheidung zwischen "tragenden" und "nichttragenden" Wänden, von irgendwelchen Leichbauständerwerkkonstruktionen mal abgesehen... jede Wand "trägt" irgendwie...
Es gibt einen Unterschied zwischen planmäßig statisch belasteten und nichtbelasteten Wänden und Konstruktionen.

Möglich ist nahezu alles, es ist lediglich eine Frage des Aufwandes... wahrscheinlich wird der Rat des Architekten zu einer nicht ganz so radikalen Lösung hin tendieren...
Ein Ersatztragwerk in Form eines Sturzes oder Unterzuges benötigt halt auch einen gewissen Querschnitt und entsprechende Auflager.

Ich möchte noch anmerken, dass so eine "Halle" auch Nachteile birgt. Eine gewisse optische, akustische und funktionale Unterteilung ist meistens sinnvoll...

MfG,
sh



Tinas



Überlegung hat auf den ersten Blick eindeutig was für sich! Bei der Gelegenheit könnte man - wenn man die Durchgangswege wie im zweiten Grundriss gezeigt ändert - zwischen 3 und 6 (d.h. unter das Treppenpodest) gleich noch ein WC bauen, kann man nie genug davon haben. Erspart einem den Abbruch einer ganzen Wand.

In die zweite Wand würde ich einen Türdurchbruch, eventuell für eine Flügel- oder breite Schiebetür machen. Funktionale Trennung hat, wenn sie nicht zu starr ist, durchaus ihren Sinn!