Wandaufbau (Außenwand)

04.02.2009



Hallo zusammen

Ich möchte die Aussenwände meines Niedersachsenfachwerkhauses als massive Wände ohne jede Form von leichten Dämmmaterialien aufbauen und mit einer Temperieranlage nach Großeschmidt versehen:

bisher geplanter Aufbau (Variante 1:
- Eichefachwerk ausgenauert mit alten Weichziegel in Lehmmörtel (ca. 15 cm)
- massive Stampflehmwand (ca. 20 cm)
- Lehmputz (ca 2 cm)

Da ich mit der Baumaßnahme etwas in Zeitverzug bin, habe ich mir folgende Variante 2 überlegt, um auch schon im Winter und frühen Frühjahr schneller zu einem Ergebnis zukommen und außerdem weniger Feuchteeintrag ins Haus zu bekommen.

Variante 2:
- Eichefachwerk ausgenauert mit alten Weichziegel in Lehmmörtel (ca. 15 cm)
- massive Lehmfüllung (ca. 5 cm zwischen Fachwwerk und KS-Stein)
- Kalksandsteinwand (ca 17,5 cm)
-Lehmputz (ca. 2 cm)

Gibt es Einwände, die gegen Variante 2 sprechen?
Danke für Eure Antworten.



Wenn



der Feuchtigkeitseintrag ins Bauwerk verringert werden soll, würde ich zu Innenmauerwerk aus Leichtlehmsteinen raten, eventuell kombiniert mit Holzweichfaserdämmung.
Dabei darauf achten, dass keine Hohlräume im Mauerwerk entstehen.
MfG
dasMaurer



Steht das Gebäude unter Denkmalschutz?



Es gibt ein Gesetz zur Einsparung von Enegie und hierin sind Regeln festgelegt, die man einhalten muss. Der Wunsch Massive Wände ohne leichte Dämmstoffe zu bauen, mit einer Temeprieranlage nach Großeschmidt ist aus meiner Sicht nicht so ohne weitere durchführbar.