Billig-Wände in Fachwerk umbaubar?

03.03.2004



Freunde!
Freu mich, daß ich Eure Seite gefunden hab: Ich werde in ein Haus einziehen, das im ersten Stock (Erdgeschoß: Massive 40 cm Wände aus Vollziegel) eine Holzkonstruktion nach Schema F hat: Senkrechte Holzsteher, dazwischen Mineralwolle mit Alu-Dampfsperre raumseitig, drüber Gipskartonplatten (bei uns in Österreich so üblich).
Kann ich diese Wände erstens aufmachen, die Mineralwolle rausreißen, und dann die Zwischenräume mit (Voll-?, Hohl-?)Ziegeln ausfüllen, wenn ich beachte, daß ich die Holzkonstruktion so verstärke, daß sie nicht zusammenbricht? Vor den Außenwänden befindet sich noch die fast senkrechte Dachkonstruktion, das Dach ist bis zur Erdgeschoßoberkante runtergezogen. Ich fühle mich in den Zimmern des ersten Stocks (klein, nur Zwei Meter fünfzig hoch) nicht wohl; hängt denk ich vielleicht vom schlechten Luftaustausch und davon ab, daß die Wände keine Feuchtigkeitsregulierung vornehmen können wegen der Dampfsperre.
Wer kann mir helfen?
Herzlichen Dank, und schönen Gruß aus Wien,
Wolfgang



Änderung der Deckenbelastung beachten



Durch die Ausmauerung der Holz-Ständerwände ergibt sich eine erhöhte Belastung der Decken, die wahrscheinlich bei der Bemessung durch den Statiker beim Bau nicht mitangesetzt war. Sollten die neu ausgemauerten Wände nicht direkt über den tragenden EG-Wänden stehen, so bedarf es unbedingt der Überprüfung durch einen Statiker.



Statiker



Vielleicht sollte der Statiker auch mal die Holzkonstruktion überprüfen. Wenn das ein Kulissenbau ist, kann der auch mit den Ziegeln in die Knie gehen.
Frage: ist das ein eigenes Haus oder soll es teures Hobby werden?
Gruß aus BS