Feuchte Wände

16.10.2005



Hallo Leute,
wir besitzen ein altes Haus (ca.1860), das EG besteht aus Bruchsteinmauerwerk, das OG aus Fachwerk, das ganze Haus ist allerdings von außen verputzt. Vor 5 Jahren haben wir den Sockel freigelegt und eine Verkieselungslösung injiziert. Trotzdem haben wir an den Außenwänden im Innenbereich noch Schimmelprobleme u.z. nicht nur in den Ecken. Jetzt möchten wir gerne die Wände auch von innen freilegen, Tapete runter, alter Gipsputz auch und Sanierungsputz drauf. Hat irgendjemand noch einen guten Tipp, was wir sonst noch gegen unser Schimmelproblem tun können. Vielen Dank schon im Voraus!!



Feuchtes Haus in Südhessen



Guten Tag Herr Brandmüller,
um Ihnen seriös helfe zu könen braucht man mehr Informaionen. Ich denke , das eine Kombination aus herkömmlichen Abdichtungs- und Isolierverfahren , wärmereflektieren Schutzanstrichen und ggf. Elektroosmose mit unserem Dry Tech Gerät Ihr Problem lösen kann.
Dazu brauchte ich Fotos per e-mail, Grundrisse und Ansichten per Fax und eine Problembeschreibung per mail. Bitte sehen Sie Sich www.bau-sanierung-tabatt.de
an.
Mfg Frank Tabatt



Feuchtes Haus in Südhessen



Guten Tag Herr Brandmüller,
um Ihnen seriös helfen zu können braucht man mehr Informationen. Ich denke , das eine Kombination aus herkömmlichen Abdichtungs- und Isolierverfahren , wärmereflektieren Schutzanstrichen ( Super therm ) und ggf. Elektroosmose mit unserem Dry Tech Gerät Ihr Problem lösen kann.
Dazu brauchte ich Fotos per e-mail, Grundrisse und Ansichten per Fax und eine Problembeschreibung per mail. Bitte sehen Sie Sich www.bau-sanierung-tabatt.de
an.
Mfg Frank Tabatt



bitte nicht an wunder glauben



hallo herr brandmüller ,,bitte glauben sie nicht an den hoskuspokus den man ihnen hier erzählt.sie werden ihr problem mit sicherheit nicht mit irgendwelchen Injektionsverfahren oder elektroosmose verfahren oder mit geistheilern beseitigen können.hier ist guter sachverstand und fachwissen gefragt.
ich denke das sie in der vergangenheit schon einen großen fehler gemacht haben.durch das injektionsverfahren haben sie in die bauphysik eingegriffen.die Feuchtigkeit wird im baukörper eingeschlossen und kann nicht mehr aus den baukörper raus.im innenbereich dürfte nach erster einschätzung der Putz sowie die tapeten nass bzw.feucht sein.sollten sie wirklich Schimmel in den wohnräumen haben so sollten sie alle absperrenden putz oder farbsysteme entfernen.als Neuaufbau würde ich ihnen Luftkalkmörtel empfehlen .putzschicht 1,5 bis 2 cm .... Aufbau 2 mm vorputzen und deckputz mit 1 mm Körnung .abschließend einen Anstrich mit kaseinfarbe.für weitere infos stehe ich ihnen gerne zur verfügung.siehe auch unsere homepage.
bei bedarf erstelle ich ihnen gerne ein kostenloses angebot.

mfg peter schneider



Es könnte aber auch Kondenswasser sein!



Wenn in der Ecke die Wand feucht wird, muss dies nichts mit aufsteigender Feuchte zu tun haben.
Viel öfters ist dies ein Problem mit unsachgerechten Beheizungen!
Wo sind die Heizkörper angebracht?
Wie wird diese Ecke beheizt?
Und noch kurz zum Schimmel -kaufen Sie 70% Alkohol und besprühen Sie diesen Bereich.
Er geht mit Sicherheit kaputt.



geometrische Wärmebrücken?



Es gibt tausendundeine Ursache. Bitte nicht auf Teufel komm raus alle Produkte verarbeiten, die irgendeinen Zusammenhang mit Entfeuchtung aufweisen. Ursachenforschung ist angesagt. Eddi Bromm und Peter Schneider zeigen schon ein paar Möglichkeiten auf.
Sanierputz ist ein sogenannter Opferputz, es wird Feuchtigkeit bis zu einem gewissen Sättigungspunkt aufgenommen, dann muß er ausgetauscht werden. Auch dieser Putz ist nur ein Symptombekämpfer!
Wichtig: Wo kommt die Feuchtigkeit her, das Problem muß an der Wurzel angefasst werden.
Grüße aus Leipzig
Martin Malangeri



beton hilft immer



hallo andreas, mit großer wahrscheinlichkeit wirst du ein
streufundament haben. meine butze ist ca. 50 jahre älter und hier ist dies der fall. das bedeutet einfach ausgedrückt das die feuchtigkeit im boden ungehindert die Bruchsteinmauer hochziehen kann. eigentlich logisch, oder ?!jetzt kannste hingehen und aufwändig den ganzen kram anlupfen,unterseits mit Beton vollgiessen,(vorher die sperr-
schicht nicht vergessen), von aussen nach einer gewissen wartezeit (wenn die Mauer etwas trockener geworden ist)von außen mit bituminösen anstrichen die wiedervernässung unterbinden und hoffen das die alte mauer durch den entstandenen wasermangel keine setzrisse zeigt. Andere möglichkeit ist es mit deiner alten tante zu leben. nun mein vorschlag.
buddel dein streufundament auf ohne es zu beschädigen. entwässere es durch drainagerohre, Schotter und oder kies
(vielleicht sogar durch eine vorher eingebrachte, oberirdisch nicht sichtbare betonmauer-im Abstand zur alten.Nur bloß keine bitumenkacke von außen wie ich`s gemacht habe (gut für neue häuser mit anständigem fundament)! nun gehe hin und beschmeisse deine wände mit Lehm (mischung siehe verschiedene vorschläge im forum), baue nach möglichkeit noch eine Wandheizung ein (klappt bei mir prima). stell zu anfang deine Möbel ein bißchen mehr von der wand weg( 10 cm reichen) und spar dir die Kohle für die kostenintensiven nie endenden buddelarbeiten.
bei bedarf kannste dir gerne anschauungsuntericht holen. Kostenfrei ausnahmsweise!
gruß
ein nie endend lernender michael

PS. die empfehlungen basieren auf selbst gemachten fehlern und gesundem menschenverstand!!!



beton hilft immmer teil 2



hier noch einmal konkretere bzw. direktere hilfe. kloppt alle schimmelbefallenen wände frei. "nehmt Lehmputz (min. 2-3 cm) als feuchtigkeitsregulierende schicht . lasst diese gut austrocknen (dauert je nach aufbringung schon ein bißchen länger). Ihr werdet glücklich !
ach ja, für den Perfektionisten. eine Lehmwand kann so schön glatt wie ein kinderpopo gezogen werden.



Feuchte Wände



Guten Tag Herr Brandmüller,
ich las heute Ihre Sorgen bezüglich der Feuchtigkeit an Ihren Außenwänden. Ich habe auch ein Fachwerkhaus und habe es im Grunde wie folgt erfolgreich saniert:
1. Einlegen einer neuen Horizontalsperre unmittelbar unter der Fußschwelle. 2. Alle Innenwände wurden schon 1992-1996 mit einer Klimaplatte, die wir seit 1991 durch unsere eigene Sanierungsfirma erfolgreich und ohne eine einzige Reklamation bei unseren Kunden einbauen, versehen. Für weitere Nachfragen stehe ich Ihnen gerne unter hbs-trzeczak-gmbh@t-online.de zur Verfügung.
Reinhold Trzeczak



Feuchte Wände



Hallo Herr Brandmüller, noch eine kleine Korrektur. Es sind natürlich die Außenwände gemeint, jeodch von innen mit Klimaplatten belegt. Diese verhindert nicht nur die Schimmelpilzbildung, sondern senkt auch die Luftfeuchtigkeit im Raum und die Heizkosten drastisch.
Gruß,
Reinhold Trzeczak
Mitglied im Deutschen Holz- und Bautenschutzverband www.dhbv.de