Kalte Füße im Bad

10.04.2006


Hallo zusammen,
nach einer Stunde Suchfunktion nach "Bad Fussboden/Bodenaufbau/Holzboden" möchte ich meine Frage doch noch mal separat stellen...

Unser neues/altes Bad im Anbau (früher ein separat stehender Hühnerstall, dann Waschküche und Bad ohne Installationen --> Schüsseln und eine Sickergrube, danach teils Bad mit Installation aus 1970 teils Abstellkammer)wird generalüberholt. Trennwände und Zwischendecken sind schon raus, das Dach machen wir gerade neu. Irgendwann wurde mal ein Betonfundament eingezogen, es gibt keinen Keller.
Das Dach und die Wände müssen gedämmt werden, da zwei der Wände nur aus 10cm Hohlblockmauern bestehen, und mit dem Boden sollte etwas vergleichbares passieren.

Der neue Fussboden soll zur Hälfte aus Stein bestehen (Kiesel), und zur anderen Hälfte aus Bangkirai Holz (-->eine Stufe höher). Ich weiss, Bangkirai ist zur Zeit total Hip, aber wir wollen es weil wir in unserer Mietwohnung schon seit zwei Jahren einen "aufgesetzten" Bangkirai Boden im Bad haben, den wir total klasse finden, da robust schön und fußwarm.
Wie dämmt man nun den neuen Boden am besten? Wir hätten die Möglichkeit einen neuen Estrich zu machen, da die Wände durch das Herausnehmen der Zwischendecken bis zu 4 m hoch geworden sind und dadurch der Boden geebnet werden könnte. Ist eine Schüttung zu empfehlen, oder sollte die Holzboden-Unterkonstruktion lieber nicht verfüllt werden? Was ist mit Fertigestrichplatten, die unten eine Styroporschicht haben? Gibt es da Probleme mit Kondenswasser zum kalten Fundament hin? Was würdet ihr empfehlen?

Liebe staubige Grüsse
Kate


PS: Der Boden muss nur im Holzbereich einigermaßen fusswarm werden, keine Heizung oder sowas. Der Kieselsteinbereich kann ruhig etwas kühler sein.



Am Boden entscheidet der Belag,


Der wirkliche Unterschied

nicht wieviel Kilometer Dämmstoff drunter sind. Und was die Außenwände betrifft, dämmt nur Dämmstoff, der dämmen kann. Hierzu gibt unser "Lichtenfelser Experiment" (Grafik) Auskunft.

Viel Erfolg!

Konrad Fischer



Danke für die Antwort,



..wenn Sie jetzt noch einen beispielhaften Bodenaufbau als Tipp parat hätten, könnte mir das bei der Entscheidung helfen.

Lieben Gruss
Kate



Unten drunter bestandsverträgliche Trockenbautechnik,



oben ein Teppich drauf. Viel mehr ist es nicht. Was den Aufbau des Unterbaus betrifft, muß halt der Bestand angemessen berücksichtigt werden.

Von musterhaften Konstruktionsvorschlägen nehme ich lieber Abstand, das wäre Planung, die immer auf den Einzelfall abgestimmt werden muß und ansonsten Mißverständnissen Tor und Tür öffnen könnte. Ohnehin ist uns Planern Umsonstplanung verboten.