Altlasten

10.08.2003



Hallo Community, suche grad nach der optimalen Neuverkleidung der Wände unseres gekauften Hauses: Außen grob verputzt/gestrichen; Gemauerte Wände (24 cm Hochlochziegel); Innen zunächst Putz (Stärke zwischen 1 und 3 cm) dürfte Kalk-Zement-Putz oder magerer Mörtel sein und anschließend Gips (Stärke zwischen 0,5 und 1,5 cm). Die Wände sind im unteren Bereich (Küche)im Ölfarbe getrichen. Ein Teil eben dieser Wände war mit Rigips/Styropor verkleidet und aufgrund dessen massiv schimmel/feutikeitsgeschädigt, hier wurde sowohl diese Vekleidung als auch der alte Putz entfernt. An anderer Stelle war der Putz/Gips dermassen locker (um die Fenster), dass er fast von selbst abfiel. Ein großteil der Wände ist jedoch in guten Zustand und soll natürlich so bleiben. Wir wollen einen Teil der Wände tapezieren, eine anderen verputzen. Wie veträgt sich der vorhanden Aufbau mit Lehm-Putz? Besonders die Gipsschicht, muss diese runter, vorbehandelt werden? Doch was tun mit der Ölfarbe? abkratzen, anrauen? Soweit, soviele Fragen erstmal.



Putzaufbau mit Lehm



Am besten ist natürlich, wenn die ölfarbenhaltigen Putze herunterkommen. Gipsflächen ebenfalls, da Gips und Lehm Schalenbildner sind. Man kommt wirklich am besten, wenn eine komplette neue Putzaufbauvariante mittels Lehmbaustoffen durchgeführt werden könnte, damit kein "Kuddelmuddel" erst entsteht. Tapeten ist eigentlich auch Vergangenheit, denn es gibt prteiswertere Lösungen auf der Basis gespritzte Baumwolle. Mal unter Naturlan-Jurz nachschauen in dieser Plattform. Auch auf Lehm fantastisch. Abendliche Hitzegrüße aus der schönen Lausitz.