Fußboden, Wände & Dachdämmung?

20.07.2006



Hallo, Habe mal eine ganz allgemeine Frage. Hoffentlich nicht zu allgemein.

Wir haben ein altes Haus ca. 1900...1914 erbaut, gekauft und wollen nun so wie Geld zur Verfügung steht, kostengünstig, aber auch sinnvoll sanieren.

Das Haus befindet sich in einem ziemlich schlechten Zustand. Die Fußböden sind teilweise abgesackt(Dielen-Boden) Isolierung gibt es nicht...usw.

Wir überlegen nun die Fußböden zu erneuern, in dem ein neuer Holzfußboden eingezogen werden soll. Allerdings auf Unterbeton. Ist das ratsam und wie müßte der Aufbau des Fußbodens sein? Muß der gedämmt werden? Wenn ich die anderen Beiträge richtig verstanden habe, ist das wohl eher Blödsinn.

Die Wände (Ziegelwände ohne Putz) sollen auch so belassen werden. Einzig von innen soll mittels Konterlattung eine Profilholzverkleidung eingebaut werden. (Wir lieben Holz)
Gehört in die Konterlattung eine Dämmung???

Auf dem Dachboden ist noch gar nix! Man schaut auf die Dachziegel und teilweise auch zwischen ihnen hindurch.
Keine Frage dass das Dach neu gedeckt gehört. Aber etwas später wäre uns lieber. Wir wollen so wenig wie möglich an Zinsen der Bank schenken. ;-)

Ich würde mich über Vorschläge sehr freuen.
Gruß Lutz



Tipp: IG Bauernhaus



Hallo Herr Bilkowski,
eine Dämmung muß nicht unbedingt Blödsinn sein, Problem ist nur, dass dabei ziemlich viel falsch gemacht werden kann.
Wenn Sie schrittweise sanieren wollen, sollten sie sich unbedingt einen Profi (Bauingenieur oder Architekt) mit Erfahrung in Altbausanierung suchen. Wir haben unseren über die IG Bauernhaus vermittelt bekommen (Ansprechpartner finden Sie über die Website ig-bauernhaus.de). Das Beratungsgespräch und die gemeinsame Begehung waren kostenlos.

Zusammen können Sie dann einen „Masterplan“ erstellen – was in welcher Reihenfolge wie gemacht werden sollte und was dabei Einfluß auf spätere Maßnahmen haben wird. Sonst wird es sie - falls Sie nicht selbst der Fachmann vor dem Herrn sind - viel Lehrgeld und Nerven kosten.

In MV besteht je nachdem auch die Möglichkeit Förderung über das Dorferneuerungsprogramm zu erhalten (Dach, Fassade, Fenster, Türen). Das können bis zu 20.000 Euro sein. Fragen Sie mal bei Ihrem Bürgermeister oder bei Landkreis nach.

Apropos, lieber jetzt die Bank anzapfen als später - die Zinsen steigen ja leider wieder kräftig.

Viele Grüße und viel Erfolg,
Mag