Vorkaufsrecht der Gemeinde

07.05.2004



also , ich bin mein Häuschen wieder los, und an Erfahrung reicher. (..und auch noch zum Glück glücklicher)
Habe jetzt Wochen gekämpft und letztendlich doch aufgegeben ,weil ich was tolles Neues gefunden habe.
Die ganze Sache war ein Krimmi.-Ein Krimmi in Deutschlands wildem Westen in einem 57Seelen -Dorf mit Sherriff und seinem Verwandten beim Straßenplanungsamt sein Sohn als Großbauer. Wer näheres wissen möchte möge es kundtun(es reicht für ein Drehbuch)
Mein Beitrag hier wäre: Ich weiß nun fast alles über Vorkaufsrecht. ...habe aber auch Theorien entwickelt,wie man sich diesem entziehen kann. Stelle mein Wissen ,bei Bedarf gerne zur Verfügung.
....Wahrscheinlich wird hier ein 400 Jahre altes Bauernhaus abgerissen, um eine schnellere Durchfahrgeschwindigkeit in einer Ortsinneren Kurve zu ermöglichen. Die Straße ist eine Kreisstraße (täglich fahren hier nicht mehr als 50 Autos).
20 mal davon fährt der Sherriff (wenn er nüchtern ist) ,sonst mehr.--glaube ich.Die Fahrbahndecke ist nicht erneuerungsbedürftig.An den anderen Ortschaften führt die Straße außerhalb vorbei.-Nur hier geht das nicht, weil Sherriff-Sohn und der ehemalige Bürgermeister kein Land hergeben wollen.
Gerne würde ich dem Sherriff zum Abschied und zum Wohle der Allgemeinheit(Kosten des Unfuges 200 000 Euro) noch einen Knüpel "auf die Straße schmeißen"! Hat hier jemand einen?
Gr.Raimund



Leider keinen Knüppel....



aber für Ihr "Drehbuch" interessiere ich mich trotzdem brennend.
Vielleicht kann man ja doch noch etwas gegen den (vielleicht) Abriss unternehmen! Steht Ihr ehemaliges Haus nicht unter Denkmalschutz? Und wie war das mit dem Vorkaufsrecht? Da ich (hoffentlich muss ich mich jetzt nicht schämen) auch auf einem Bauamt beschäftigt bin, kann ich ja mal die "Lauscher" aufmachen!
Gruß aus dem Westerwald
Iris Jungbluth