Holzschutzmittelverzeichnis 2007




Hallo, mal wieder an alle Kollegen, die wie ich ein Brett vorm Kopf haben.
Endlich ist das neue Holzschutzmittelverzeichnis 2007 über den Buchhandel zu beziehen.
-bauaufsichtlich zugelassene Mittel
-RAL-geprüfte Mittel
-VDL geprüfte Bläueschutzmittel

ISBN 978 3 503 10029 3
Erch Schmidt Verlag Berlin

Gruß Ulrich Arnold



Ein Einlegeblatt hätte ausgereicht



die wenigen Änderungen mitzuteilen. Bei dem heutigen Möglichkeiten elektronischer Informationsmedien ist diese für uns jährlich pflichtmäßige Tabellendruckschrift eine reine Geldabzocke (rd. 30 Euro). Das gleiche verzeichnis könnte online zur kostenlosen Nutzung im Internet eingestellt werden, wenn --- man es nur wollte --- und
es nicht dem Staatsmonopol zur Sicherstellung der Alimentierung der Normierungsmonster zuwider stünde...

Ein Blick zum Nachbarn in Österreich zeigt nicht nur, wie man dort wirtschaftlich erfolgreicher ist, man erkennt auch im Österreichischen Holzschutzmittelverzeichnis, was es hieße, Verbraucherfreudlichkeit zu schaffen. Das dort - im Holzschutzmittelverzeichnis! - sogar noch dem konstruktiven Holzschutz (sprich: ohne Holzschutzmittel!) ein Weg bereitet wird, ist für einen an jeder Ecke gebeutelten deutschen Sachverständigen fast unglaublich - es ist aber wahr!

Und nun zum Wesentlichen für den Verbraucher: das deutsche Holzschutzmitelverzeichnis geht ihn überhaupts nicht an, wie es schon im Vortext deutlich gesagt wird, auch die den Verbraucher betreffenden bekämpfenden Mittel sind dem kommerziellen Anwender betimmungsgemäß vorbehalten. Nicht verwunderlich, daß die aufgeführten Holzschutztmittel im Baumark nicht erhältlich sind.

Welch eine Dummheit und auch Entmündigung. Ich weiß doch genau, wie viele Laien sich im Fachhandel damit - ganz gegen jede Bestimmungen - eindecken können. Leider wird er bei den Regenln der Anwendung ohne jede Beratung, ganz allein, im Regen stehen gelassen. Gerade hier wäre der richtige Weg, den Verbraucher erst gar nicht zur Chemie der Gifte zu führen, sondern die ungefährlichen Alternativen im konstruktiven Holzschutz, also ganz ohne Giftnutzung, aufzuzeigen.

Genau zu diesen Spagat setzt das Österreichische Holzschutzmittelverzeichnis an, indem es straff einerseits Holzschutzmittel der praktischen Verwendung zuordnet und damit der Wahrheit ins Gesicht schaut, das auch Laien die Mittel tagtäglich praktisch anwenden. Das dann auch die Alternativen des konstruktiven Holzschutzes ohne Chemie aufgezeigt werden, ist der Absatz zu einem ehrlichen Verbraucherschutz.

Ich glaube, wir haben vieles aus dem Blick verloren. Vielelciht wirl in unserem Land zuviel für uns reguliert wird und es gar schon reine Regulierungsbehörden gibt...
Bei der heutigen Einkommenslage im Hartz-4-Land stehen andere Wahrheiten: kein Geld - keine Fachfirma... aber woran erkennt der Hausbock ein Hartz-4-Haus und meidet er es dann?



ja



Hallo, Henry hat schon recht. Da machen uns die Österreicher ganz schön etwas vor.
Die Grundsatzkritik an Regeln, deren formales bestehen ohne zu berücksichtigen wie die Praxis aussieht - das haben wir im Bauwesen und im Holzschutz leider viel zu oft.
Der Fachmann braucht das Verzeichnis (und muss jedes mal über 26 Euro hinblättern). Ich habe schon sehnsüchtig darauf gewartet, weil viele Zulassungen am 31.12.06 abgelaufen waren und die Recherche bei den Herstellern über mögliche Verlängerungen sehr mühselig und nicht immer erfolgreich war.
Gruß Uli