Streif Fertighaus nach Brandschaden sanieren Birkenrain 1974 (Uwe Schmidt - Mühlbach am Glan)

20.02.2011



Hallo liebe Forums-Mitglieder,
wir haben ein Fertighaus der Fa. Streif (Buchenrain 1974 - damals über Neckermann verkauft)welches einem Brandschaden zum Opfer fiel. Jetzt geht es um die Statik und anschließende Sanierung des Objektes durch die Versicherung.

Die Fassade (siehe Bilder) wurde beschädigt und bis auf 2 Fenster müssen alle Ersetzt werden. Wie sieht es hier mit der Sanierung aus? Habe schon viel gelesen und denke mit Klinkern wäre es am Besten.
Nur: Ist die Versicherung verpflichtet die komplette Fassade nach neuen Vorschriften zu sanieren oder müssen wir hier eigene finanzelle Mittel aufbringen?
Die Innenräume und der Dachstuhl sind auch durch Brand bzw. Gasbrand beschädigt (siehe Bilder). Wie müsste hier Saniert werden?

Welche Firma ist hier Spezialisiert?
Die Versicherung arbeitet mit der Fa. brasa aus dem Saarland zusammen. Ich selbst habe aber von Streif die Fa. Huth Holzbau empfolen bekommen.
Kann ich die Sanierungsfirma auswählen oder muß ich mein Haus durch die Firma der Versicherung sanieren lassen ?

Wer kann mir hier helfen? Wir sind seit Juni 2010 am kämpfen und langsam nervlich am Ende.

Gruß Uwe und Carmen



Brandschaden



Hallo

Ich glaube, dass Sie in Ihrem Fall erst mal die rchtlichen Dinge mit einem RA klären sollten.

Wenn Sie das "Alleine" schaukeln wollen, haben Sie gegen eine Versicherung keine Chance.
die haben den längeren Arm an dem Sie verhungern werden und dann zu allem was die vorschlagen: "Ja und Amen" sagen.
Zermürbungstaktik bringt denen am meisten Geld ein.

Da brauchen Sie einen Gutachter, der Ihnen die Kosten aufschlüsselt - die Versicherung wird da auf andere Zahlen kommen - aber die will ja nur eine Mindestsumme zahlen.

Rechtsanwalt einbeziehen

Gutes Gelingen und viel Erfolg


FK



FK



Danke für die Antwort!!
Einen Anwalt haben wir schon Eingeschaltet, aber ich weiß nicht so recht.
Der Gutachter war vor Ort und hat sich damals die Sache angesehen. Er ist ein freier Gutachter / Schadenregulierer im Auftrage der Versicherung (Arbeiten wohl Hand in Hand). Bei der Besichtigung direkt nach dem Brand machte mir dieser schon einen Eindruck nach dem Prinzip "Nur ne Kleinigkeit, alles pille palle". Hatte damals auch gleich den Chef der Sanierungsfirma dabei und die meinten dann, ach, nur die beiden Elemente raus und gut ist.
Auf Ansprache mit meinem Anwalt in wieweit die Fassade saniert wird und der Innenausbau, kam nur: Die Verischerung muß nur das Haus so wiederherstellen, wie es vor dem Brand war. Jeglichen Mehraufwand müssen wir tragen.
Bis heute gibt es nur ein Angebot zur Sicherstellung der Statik und nachsehen, ob das Haus sanierungsfähig ist, wovon aber die Herren Gutachter und Chef der Sanierungsfirma ausgehen.

Nochmals meine Frage: Bin ich Verpflichtet mit der Sanierungsfirma, welche ich nicht ausgesucht habe, zu sanieren?

Soll ich einen anderen Gutachter kommen lassen? Bringt mir ein anderes Gutachten etwas außer Kosten?

Danke!!


Gruß
Uwe Schmidt - Mühlbach am Glan





Was die Versicherung in welcher Höhe regulieren muss hängt von dem Vertrag ab den Sie abgeschlossen haben.
In der Regel ist das aber der Zeitwert.
Die Sanierungsfirma darf die Ihnen Versicherung nicht vorschreiben.


Grüße aus Schönebeck





Hallo Uwe und Carmen!

Erst einmal mein Beileid zum Ereignis. Ich wollte nicht mit Euch tauschen!!!

Welche Gebäudeversicherung habt ihr denn? Wann abgeschlossen oder mal aktualisiert? Bei welcher Gesellschaft? Welcher Versicherungswert (ermittelt nach Wert von 1914?)?

Ich kann Florians Rat eigentlich nur zustimmen. Bei einer solchen Schadenssumme sollte eigentlich der erste Gang zu einem guten Anwalt sein. Und wenn es erstmal nur eine Erstberatung ist, die Euch max. ca. 280€ kostet (ist festgelegt in der Gebührenordnung der Anwälte).

Wenn man die Bilder so anschaut, dann sollte eine Sanierung ziemlich nutzlos sein. Ganz ehrlich, ich würde anstreben das Häuschen wegzuschieben und neu in Holzständerbauweise auf den vorhandenen Keller aufzubauen. Das könnte sogar die günstigere Alternative sein. Ich habe auch keine Ahnung wie es bei einer Sanierung wegen Brandschaden wäre, weil nach Energieeinsparverordnung und sonstigen Anforderungen kann/darf Eurer Haus ja nicht so wieder aufgebaut werden, wie es mal bestand. Dann habt ihr ja auch Holzschutzmittelprobleme (aller höchter Wahrscheinlichkeit nach) und eine Asbestfassade. Beides würde ich in dem Zuge versuchen zu beseitigen und das wäre dann schon ein Neuaufbau.

Haltet uns doch bitte auf dem Laufenden wie es weiter geht, das ist für mich persönlich vor allem sehr interessant.





Auch den Gutachter darf die Versicherung nicht vorschreiben! Nehmt Euch einen eigenen Gutachter, unbedingt!!!!!! Er sollte aber auch unbedingt befähigt sein qualifizierte Aussagen zu treffen, also am besten einen Bau-Ing. suchen, der auch Ahnung von Statik hat. Nochmal meine Frage, welche Versicherung isses denn?





Wie ist der Brand denn gelöscht worden? Wäre es mit Wasser gewesen, ist sowieso eine Totalsanierung notwendig, die Spätfolgen aus Nassen Wänden kannst Du jetzt noch gar nicht abschätzen, gerade in einem Holzständerhaus!!!





Elektrik? Wie sieht es denn mit der Elektrik in den Wänden aus? Sind die Kabel alle unversehrt wegen der Hitze des Brandes? Kann das mit Bestimmtheit gesagt werden? Wenn nein, muss auch hier totalsaniert werden. Auch hier sind die Vorschriften die aktuell gelten einzuhalten und nicht die des Erstellungsjahres.



Was soll ich jetzt dazu sagen?



Hallo

Sie schreiben:
Einen Anwalt haben wir schon Eingeschaltet, aber ich weiß nicht so recht.
Das klingt ja schon mal sehr euphorisch!
Villeicht gibt es einen anderen, der mehr Engagement an den Tag legt??


Der Gutachter war vor Ort und hat sich damals die Sache angesehen. Er ist ein freier Gutachter / Schadenregulierer im Auftrage der Versicherung (Arbeiten wohl Hand in Hand)
Hört sich ja fast so an!

Bei der Besichtigung direkt nach dem Brand machte mir dieser schon einen Eindruck nach dem Prinzip "Nur ne Kleinigkeit, alles pille palle".
Ein bisschen Tapete und gut is!

Hatte damals auch gleich den Chef der Sanierungsfirma dabei und die meinten dann, ach, nur die beiden Elemente raus und gut ist.
Das trifft sich ja gut, dass der auch gleich dabei war! So ein perfekter Zufall!

Ich glaube das sind gute Sanierer: die sanieren sich auf Ihre Kosten!


Auf Ansprache mit meinem Anwalt in wieweit die Fassade saniert wird und der Innenausbau, kam nur: Die Verischerung muß nur das Haus so wiederherstellen, wie es vor dem Brand war.
Das wird schon so stimmen!
Aber eben nicht nur "optisch" sondern auch substanziell: Statik, Bauphysik, Gesundheit (sind irgend welche Schadstoffe beim Brand freigesetzt worden ....????
Wasserschäden, etc. pp.

Jeglichen Mehraufwand müssen wir tragen.
Goldene Armaturen etc. sicherlich: Gleich bedeutet: nicht mehr und nicht weniger!

Bis heute gibt es nur ein Angebot zur Sicherstellung der Statik
Wer macht die Sicherstellung?
und nachsehen, ob das Haus sanierungsfähig ist, wovon aber die Herren Gutachter und Chef der Sanierungsfirma ausgehen.
Die sind aber nicht Ihre "Vertragspartner"! Sondern die Versicherung - Was genau im VErtrag steht muss ein guter RA klären!!!!!

Nochmals meine Frage: Bin ich Verpflichtet mit der Sanierungsfirma, welche ich nicht ausgesucht habe, zu sanieren?
Was steht im Versicherungsvertragstext - das ist wesentlich!

Soll ich einen anderen Gutachter kommen lassen?
Ich würde sagen: Ja.

Bringt mir ein anderes Gutachten etwas außer Kosten?
Wenn der GA von der Versicherung kommt - sicher keine Änderung.

Guten RA suchen

Vertrag prüfen lassen

Alles andere ist Luftlöcher besprechen!

FK



Danke an Euch!



@Thomas:
Es handelt sich um die Bayerische Landesbrandversicherung, bei der wohl die meisten Häuser versichert sind. Wir haben eine Absicherung nach Neuwert (gleitender Neuwert) ermittelt nach Wert 1914. Die Versicherung haben wir von den Vorbesitzern übernommen und im Jahre 2002 aktualisiert auf eine Versicherungssumme von 245.000 Euro.

Der Gutachter von der Versicherung hat einen Statiker beauftragt und der hat die Statik berechnet.

Es wurde mit Wasser gelöscht, jedoch nur durch beide Fenster, nicht über das Dach (soweit ich das weiß).



@All:
Ich habe mir telefonischen Rat von der Fa. Streif geholt, die haben auch dem Gutachter und Statiker alte Pläne und Daten vom Haus übermittelt. Die gaben mir ein paar Tipps zur Sanierung der Fassade und die Adresse einer Fachfirma dessen Chef spezialisiert ist auf Streif Fertighäuser, deren Sanierung. Desweiteren ist der Mann auch Holzbauphysiker und ein sehr annerkannter Dipl. Ing. Es handelt sich um Herrn Huth von der Firma Huth Holzbau aus Alzey. Die wollen sich das Haus mal ansehen und würden uns auch per Gutachten helfen - natürlich gegen Bezahlung.

Ich habe nur Angst unnötig Geld in Gutachten zu stecken und dabei keinen Erfolg zu haben. Die doppelte Belastung - Restkredit vom Haus und jetzige Wohnung - machen uns finanziell schon zu schaffen.

Wer kennt die Firma Huth Holzbau aus Alzey?

Der angeblich freie Gutachter der Versicherung:
Schadenszentrum Saarland/Pfalz
Hr. Horst Neu
Eisenbahnstrasse 68
67655 Kaiserslautern

Wer kann mir zu dieser Person etwas sagen? Ist dies eine Außenstelle der Bayerischen Landesbrandversicherung?


Vielen Dank für Eure schnelle Hilfe / Antworten.

Gruß Uwe und Carmen





Wie Doppelbelastung?
Die Übergangswohnung zahlt die Versicherung.

Suchen Sie sich einen versierten Anwalt für derartige Sachen, und das ganz schnell.





Hallo Uwe!

Die Übergangswohnung hat gefälligst die Versicherung zu zahlen und nicht Sie! Der Schadensgutachter gehört tatsächlich, soweit ich das auf die schnelle im Internet recherchieren konnte zur Versicherung (siehe Formular unter: http://www.gartenbauvereine.de/saarland_rheinland-pfalz/DOWNLOADS/HA_301645_Schadenmeldung.pdf)

Die Firma Holzbau Huth kenne ich nicht, aber die sind Fachpartner der Firma Renopan (ist nen Franchise-Unternehmen, das sich auf die Sanierung älterer Holzfertighäuser spezialisiert hat). Renopan wiederum ist Partner der Firma Streif. Eine Sanierung nach dem System der Firma Renopan kann man grundsätzlich als vernünftige Lösung sehen. Kostet eigentlich pro qm Fassadenfläche ca. 220-250€. Näheres unter www.renopan.de

Ihr braucht dringend einen guten Anwalt! Keine Angst vor weiteren Kosten, denn die muss überwiegend die Versicherung tragen. Aber sucht Euch gleich morgen einen neuen FACH-Anwalt!!!

Wegen des Wasserschadens würde ich mal behaupten, dass ihr in allen Wänden der Wohnung nun ein echtes Wasserproblem habt. Die Suppe ist doch sicherlich im ganzen Stockwerk in alle Räume gelaufen und weißt Du wie viel Wasser in nur einer Minute durch so nen C-Strahlrohr marschiert? Mensch Uwe, das ist nen Holzhaus!!!! Das Holz saugt sich doch voll Wasser und die Glaswolle in den Wänden ist wahrscheinlich pitschnass. Da ist nichts mehr zu retten meiner Meinung nach.

Dominik





Es handelt sich um die Bayerische Landesbrandversicherung, bei der wohl die meisten Häuser versichert sind.
- Aber wohl nur in Bayern. :-)

Wir haben eine Absicherung nach Neuwert (gleitender Neuwert) ermittelt nach Wert 1914.
- Ok, nicht perfekt aber immerhin schon nach gleitendem Neuwert. Damit ist Unterversicherung wenigstens einigermaßen ausgeschlossen. Besser wäre allerdings Versicherungsschutz bis zum ortsüblichen Neubauwert ohne Begrenzung durch eine Versicherungssumme.

Die Versicherung haben wir von den Vorbesitzern übernommen und im Jahre 2002 aktualisiert auf eine Versicherungssumme von 245.000 Euro.
- Nochmal Glück gehabt, ohne Aktualisierung wäre wahrscheinlich noch der alte Wert nach 1914 gültig und damit wärt Ihr aller Wahrscheinlichkeit nach unterversichert. Sind ziemlich viele Eigentümer leider und wundern sich nach einem Schaden über die niedrige Versicherungssumme, mit der man manchmal nicht mal mehr nen Keller gebaut bekommen würde.



Moin Uwe und Carmen,



was sagt denn euer Banker dazu? Die stehen schliesslich mit im Grundbuch und sollten ja ein deutliches Interesse am Wiederaufbau haben, weil sonst ihre Sicherheit futsch ist. Falls der euch bisher gut beraten hat, kann er vielleicht einen Gutachter aus dem eigenen Hause organisieren bzw. euch dabei helfen wie ihr eure Ansprüche am besten durchsetzt.

Parallell kann auch eine Beschwerde nicht schaden (kostenfrei):

http://www.versicherungsombudsmann.de/Navigationsbaum/IhreBeschwerde/WichtigeInformationen/index.html

Allein darauf zu vertrauen halte ich allerdings für naiv.

Es macht m.E. aber keinen Sinn, eine Firma zu beauftragen, bevor nicht in eurem Sinne geklärt ist, wie hoch der tatsächliche Schaden ist und in welcher Höhe die Versicherung leisten muss.

Zunächst solltet ihr aber mal die Miete einfordern, damit ihr den Druck aus dem Genick habt. Wenn euer Anwalt noch nicht mal das hingebracht hat.......

Aber Hauptsache ihr haltet zusammen!

Viel Glück, Boris



die Bilder



sagen nicht alles, aber viel !!

Ich kann euch nur bewundern, wenn Ihr das wieder aufbauen wollt. Aber ob eine Sanierung bei den von meinen Vorrednern schon genannten Problemen auf die DAUER gänstiger ist, wage ich zu bezweifeln. Von Nässeschäden, verdeckten Schäden, verbliebenen Schadstoffen bis hin zu bleibenden Gerüchen und einem gesunkenen Wiederverkaufswert - wer würde denn für ein solch saniertes haus das gleiche bezahlen wie für eins ohne Brandschaden - ist es doch ein Verlust. Auf alle Fälle einen guten Anwalt nehmen, der Erfahrung hat und das mit der Ausweichmiete auf alle Fälle zu erst einfordern. Es gibt Firmen, die sich auf die Sanierung von Brandschäden spazialisiert haben, aber den zu nehmen, der im Schlepp des Gutachters gleich mitkommt, halte ich für bedenklich. Das ist Kumpanei und Kumpanie ist Lumpanei .... Mehr Ratschläge kann ich leider auch nicht geben, da ich (zum Glück) noch keine eigenen Erfahrungen mit solch einem Fall hatte. Und Sanierungsfirmen aus Sachsen würden euch wohl nichts nützen. Florian Kurz hat das wesenlich gut und kurz genannt.





Hallo,

der erste richtige Rat ist gegeben worden: Anwalt einbeziehen.

Dann aber: lassen Sie sich Geld auszahlen, brechen Sie ab und bauen Sie neu, verzichten Sie notfalls auf den präienantiel für einen Wiederaufbau, sollte der in Ihrer Police enthalten sein.
Was auf den Bildern zu sehen ist, ist für meine Augen irreparabel. Zudem handelt es sich um ein hochproblematisches Haus, das mit allen möglichen Schadstoffen üblicherweise belastet ist.

Grüße vom Niederrhein





Ja und heute habe ich den Beweis! Der Schadensregulierer der Versicherung ist gleichzeitig der "freie" Gutachter. Und die Sanieeungsfirma und der Gutachter arbeiten seit Jahren zusammen. Als ich dann am Telefon von Vetternwirtschaft sprach, meinte der Mitarbeiter der Sanieringsfirma das dies nicht so sei. Das ich nicht Lache!
Jetzt kommt ein neuer Gutachter her unx eine andere Sanierungsfirma.
Danke für Euren vielen Hilfen!!



Neuer Gutachter - andere Sanierungsfirma



Was soll denn bei einer anderen Sanierungsfirma und anderem Gutachter besser werden? - die arbeiten grundsätzlich immer Hand in Hand.
Es kann dir im Gegenteil sogar passieren, dass ein selbst beauftragter Gutachter die Chance nutzt um sich bei deiner Versicherung lieb Kind zu machen, um endlich auch die lukrativen Aufträge der Bayerischen zu bekommen - das ist für Gutachter eine Auszeichnung und Gelddruckmaschine mit ständigen guten Einnahmen.
Ich habe zwar nur einen kleinen Schaden von sibzigtausend Euro (70.000,-) aber bin mit der Zusammenarbeit von Brasa und dem Versicherungsgutachter / Schadensregulierer äusserst zufrieden. Die Arbeiten so super zusammen, dass die Brasa genug Schaden beheben kann und natürlich verdient, der Gutachter (nach Schadenhöhe für sein Gutachten bezahlt) auch etwas davon hat, und die Versicherung keine andere Chance oder anderes Wissen hat, und nicht anders kann als jeden angeforderten Betrag ohne weitere Kontrollmöglichkeit zu überweisen.

Aber tröste dich: mit solch einer privaten Katastrophe wie Hausbrand oder Wasserschaden ist jeder überlastet und macht dann aus Panik und purer Angst Fehler, schliesslich hat wohl kein Normalbürger Erfahrung in der Abwicklung solch grosser Schäden.

Lass dich von einem Anwalt beraten, damit du das Gefühl hast dir würde jemand neutrales helfen; dann schläft man wieder besser.
Wenn es denn schon sein muss, dann nimm aber nicht den Gutachter den dir dein Anwalt empfiehlt, denn der ist vielleicht grottenschlecht und wurde empfohlen weil er deinem Anwalt die höchste Vermittlungsprovision versprochen hat.

Lass ansonsten die eingespielten und erprobten Teams deiner Versicherung für dich arbeiten. Die machen täglich nichts anderes. Sowohl der Gutachter, als auch die Sanierungsfirma. Und die beiden wissen auch, dass sie bei Kundenbeschwerden blitzschnell aus dem Geschäft sind.

Das heisst:
Du und andere beschweren sich nach der gesamten Schadenabwicklung entweder über den Gutachter oder die Sanierungsfirma oder Beide.
Deine Beschwerde geht entweder an die Versicherung, den Ombudsmann oder vor Gericht.

Deine und oder andere Beschwerden erfolgen zurecht?-

-Dann bekommen in der Folge der betreffende Gutachter und / oder die Sanierungsfirma keine Aufträge mehr von deiner Gebäudeversicherung und das kann und will keiner riskieren, die wollen unbedingt im Geschäft bleiben, auch für die nächsten hunderte von Schadenfällen.

Hab ein wenig mehr Vertrauen zu Deiner Versicherung, dem Gutachter deiner Versicherung und der Firma die schon seit jahrzehnten nichts anderes tut als täglich solche Schäden für deine Versicherung zu beheben.

Wenn du positiv eingestellt auf alle Beteiligten zugehst, wirst du vielleicht mit Verwunderung feststellen, dass die alles nur erdenkliche unternehmen um dich zufrieden zu stellen. Klar, wenn du denen von vornherein als Querulant oder Besserwisser erscheinst, haben die schon den Gerichtstermin vor Augen und verhalten sich dir gegenüber nur noch abwehrend um nicht verklagt werden zu können, machen also so etwas wie "Dienst nach Vorschrift".

Mach sowohl beim Abbau der beschädigten Bauelemente, als auch beim Wiederaufbau deines Hauses unbedingt ständig und von allem was getan wird Fotos. Und dies unbedingt im Beisein der betreffenden Handwerker.
Wenn die nämlich sehen dass du alles dokumentierst, wird weniger geschlampt und auch keine billigeren Baustoffe verwendet.
Dabei hast du die riesige Liste zur Hand, die dir der Gutachter der Versicherung vor Beginn der Arbeiten ausgehändigt hat. Hier ist jede noch so kleine Arbeit mit dem dazugehörigen Material und sämtlichen Einzelkosten aufgeführt. Somit kannst du alles exakt kontrollieren. Ist also beispielsweise auf deiner Liste ein dreifach verglastes Fenster in 100 mal 120 aufgeführt, dann kannst du das beim Einbau kontrollieren. Das kontrolliert der Gutachter deiner Versicherung aber auch noch einmal wenn alle Arbeiten beendet sind.
Stehen auf deiner Liste aber z.B. 10cm dicke gehobelte Balken die nach dem Einbau verkleidet werden, dann kann der Gutachter hinterher nicht mehr erkennen ob vielleicht nur 8cm dicke Balken verbaut wurden. Solche Sachverhalte musst du kontrollieren und im Zweifelsfall sofort dem Gutachter / Schadenregulierer deiner Versicherung melden. -Der macht dann sofort gewaltig Druck, damit auch alle Arbeiten so ausgeführt werden wie er es in seinem Gutachten vorgeschrieben hat, schliesslich ist er persönlich für den gesamten Wiederaufbau verantwortlich und auch verklagbar.

Also in Ruhe abwarten, fotografieren und kontrollieren,
ansonsten die Profis ihre alltägliche Arbeit machen lassen.

(Du hast ja auch nicht gefragt, ob die Feuerwehr richtig löscht???)



Dann mal...



... her mit dr Anschrift. Würde mich gerne mL mit Ihnen Unterhalten. War Ihr Schaden an einem Wohnhaus?

Meine E-mail uschmidt69@web.de



Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser



Hallo Uwe

Ja, der Schaden bei mir war an einem Wohnhaus, und das ist nach dem Wiederaufbau besser als vorher.

habe dir bereits gemailt





Meine Güte, da hat aber jetzt ein Kenner der Branche gesprochen.

Das ist klar und deutlich unlauterer Wettbewerb.
Wenn Itto Ogami glaubt das die Versicherung und deren SV wissen was sie tun stimmt das sogar, das läuft aber nicht über Fachkompetenz sondern über Schmiergelder.

Zu den letzten Schaden zu dem ich gerufen wurde hatte die Versicherung die Bautrocknung einer Holzbalkendecke nach Wasserschaden an ihre Hausfirma vergeben und die hat dann getrocknet, nach zwei Wochen war die dann fertig der Kunde sollte nun unterschreiben.
Dummerweise war dieser Kunde auch ein langjähriger gute Kunde von mir und hat mich gebeten dabei zu sein.
Was glauben Sie wohl wie der Möchtegern SV der Versicherung zurückgerudert ist als ich mein CM-Messgerät ausgepackt habe.

Da war nix trocken!
Iss übrigens eine Bundesweit agierende Bautrocknungsfirma.
Die hat auch ganz, ganz viele Versicherungen auf Ihrer WEB-Seite als Referenz.

Ogami sollte mal darüber nachdenken warum ein Gutachter unabhängig sein sollte.

Grüße aus Schönebeck



Unbewegliche Riesen



Hallo Baust aus Schönebeck

Super, dass du deinem Kunden helfen konntest,
wobei mir eine Trocknungsfirma die nach 2 Wochen ohne Messung abbricht sehr bedenklich vorkommt. Die haben wohl die Trockner für eine grössere, lukrativere Baustelle gebraucht.

Ansonsten gibt es nämlich keinen Grund eine Trocknung vorzeitig abzubrechen um ab sofort kein Geld mehr auf dieser Baustelle zu verdienen. Schliesslich rechnen Bautrocknungsfirmen im allgemeinen nach Tagessätzen pro Gerät ab. Das heisst: je länger die Trockner laufen, um so mehr wird bei der Versicherung abgerechnet und somit auch verdient.

Bei mir kam die Trocknungsfirma wöchentlich zur Kontrolle, hat jeweils mit zwei unterschiedlichen Profi CM-Messgeräten gemessen um Messfehler auszuschliessen, und das Haus erst nach 4 Wochen für weitere Arbeiten freigegeben, weil sich die Messwerte im Gegensatz zu vorherigen Messungen nicht mehr verändert haben und auch kein Wasser mehr aus der Luft kondensiert werden konnte.

Die Geräte liefen also die letzte Woche nur zur Sicherheit, weil man bei späterem Pilzbefall oder ähnlichem die Trocknungsfirma in Regress nehmen könnte.

Aber das war auch eine kleine Firma mit nur 4 Standorten und die war natürlich vom Sachverständigen der Versicherung und der Sanierungsfirma empfohlen worden. Zu Recht, denn auch hier wurde nicht zu meinen Lasten gespart, eher das Gegenteil.

Sehr grosse Firmen haben naturgemäss oft den Nachteil, dass alle Aufträge von Billigarbeitern "über einen Kamm geschoren werden".

Vergleiche mal ein Taxi mit der Bundesbahn, oder den Möbelschreiner mit Ikea, dann weisst du was ich meine.

Aber zum Glück zahlt die Versicherung ja Möbelschreiner und sauteure Diplomingenieure als Sachverständige.





Die Firma hat nicht abgebrochen.
Nicht anfangen zu dichten, die waren fertig und das Objekt nach ihren eigenen Angaben und “Messungen” trocken und das ganze unter den Argusaugen des vermeidlichen SV (kein Bau-Ing.).
Ich weiß nun nicht welcher Versicherungsgesellschaft oder Sanierungsfirma Sie angehören und ich weiß auch nicht wie oft Sie in derartigen Gerichtsverfahren schon zugegen waren.
Diese Gutachter sind die ersten die vom Richter an die Luft gesetzt werden, und zwar wegen Befangenheit.
Und jetzt noch mal für Sie worum es hier ging bzw. wie die Frage lautete:

>>>“Kann ich die Sanierungsfirma auswählen oder muß ich mein Haus durch die Firma der Versicherung sanieren lassen ?”<<<

Die Versicherung, mein lieber, darf genaugenommen nicht einmal ein Empfehlung Aussprechen.

Im übrigen ist ein Bauteil nicht zwangsläufig trocken nur weil ein Kondenstrockner keine Wasser mehr aufnimmt. Das wird dann immer versucht den “dummen” Kunden so zu erklären. Gelle.

Stellen Sie sich ruhig auch vor das es noch andere Technologien der Endfeuchtung, speziell der von Holzbalkendecken, gibt.

Nu lassen Sie mal die Katze aus dem Sack,
gehören Sie der genannten Sanierungsfirma oder der genannten Versicherungsgesellschaft an???



Die beauftragte Firma ist im Prinzip frei wählbar



Hallo Baust,

natürlich gehöre ich keiner der genannten Firmen an, sonst hätte ich das auch schon längst erwähnt.

Wenn einen Versicherungsnehmer ein Schaden ereilt, dann kann der VN grundsätzlich und immer alleine entscheiden wer den Schaden beseitigt.

Uwe kann also beauftragen wen immer er will !!!

Dabei gibt es jedoch ein paar Dinge zu beachten:

Die Versicherung muss von den Kosten zur Beseitigung des Schadens nur soviel bezahlen, wie es bei einem annehmbaren anerkannten Fachbetrieb kosten würde, und wenn hierüber eine ordentliche Rechnung erstellt wird.

Beispiel:
Uwe lässt sich vom Fachbetrieb um die Ecke ein Fenster für 1000 Euro inklusive Montage einbauen, es gibt aber eine Firma welche die gleiche Leistung für 750 erbringen würde, dann erhält Uwe wenn er die 1000 Euro Rechnung bei der Versicherung einreicht nur 750 Euro erstattet, weil er die Reparatur auch hätte billiger haben können.

((Nach dem Kleingedruckten in den Versicherungsklauseln ist jeder Geschädigte verpflichtet den Schaden so gering wie möglich zu halten.))

JETZT KOMMT DAS ÜBLICHE PROBLEM:
Hat die Versicherung eine Vertragsfirma an der Hand mit der sie Sonderpreise ausgehandelt hat, dann erhält Uwe von der Versicherung freiwillig nur das Geld, was die Instandsetzung für die Versicherung bei der Vertragsfirma gekostet hätte. Also zum Beispiel nur noch 650 für das Fenster.
Den Rest muss er bei höheren Differenzbeträgen einklagen. Hierfür muss er vor Gericht begründen, warum die Ausführung der Arbeiten durch die Vertragsfirma für ihn unannehmbar war.

Wenn der Schaden erst einmal von einem anerkannten Gutachter beziffert wurde, kann Uwe sich auch dafür entscheiden, den Schaden selbst zu beheben, oder in sogenannter Eigenregie beheben zu lassen.

Eigenregie bedeutet:
Uwe behebt den Schaden, oder Teilarbeiten davon selbst. Oder er lässt sich vom Schwager oder Freunden helfen.

In diesem Fall zahlt die Versicherung 70 Prozent der Schadensumme inklusive Mehrwertsteuer mit befreiender Wirkung an Uwe per Überweisung auf sein Konto aus.

Uwe hat auch die Möglichkeit zu Teillösungen:
So kann er beispielsweise schwierige oder kritische Arbeiten wie das Erneuern des Dachstuhls von Fachbetrieben ausführen lassen. Hierzu legt er das Angebot des Schadenregulierers / Gutachters der Versicherung bei einem Fachbetrieb seiner Wahl vor, und versucht die Reparatur zum dort genannten Preis zu erhalten.
Arbeiten die er selbst ausführen kann, wie Wände streichen, Laminat Verlegen und der gleichen lässt er sich zu 70 Prozent ausbezahlen.

Schadenregulierer / Gutachter in einer Person:
Der Gutachter schaut sich den Schaden vor Ort an. Er macht Fotos für die Versicherung, misst beschädigte Flächen, prüft Untergründe usw.
Dann wissen er und die Versicherung zwar was alles kaputt ist, aber niemand weiss was das kostet. Er berechnet nun also alle einzelnen Punkte nach der Preisliste der (preiswerten) Sanierungsfirma.
In seiner Eigenschaft als Schadenregulierer handelt er hierbei Preise mit der Sanierungsfirma aus. Er ruft also beispielsweise dort an und fragt nach: "Könnt ihr dies und jenes nicht in einem Aufwasch zu dem und dem Preis machen?"
Diese Preise setzt er jetzt in seiner Eigenschaft als Gutachter in das Gutachten ein um die Schadenhöhe zu beziffern.
Danach genehmigt er in seiner Eigenschaft als Schadenregulierer dieses Gutachten für die Versicherung, weil er ja jetzt weiss das der Schaden so am preiswertesten zu beheben ist und verschickt das Gutachten an den Geschädigten und dessen Versicherung. Die Arbeiten können sofort beginnen.

Wenn Uwe also einen "freien" Gutachter beauftragt, dann kann dieser problemlos auf eine höhere Schadensumme kommen, weil er ortsübliche Preise kalkuliert.

Jedoch wird die Versicherung diese höhere Summe nicht bezahlen, da sie ja eine Firma kennt die den Schaden billiger behebt.

Gutachterverfahren:
Noch problematischer sieht es aus, wenn der selbst beauftragte Gutachter einen anderen Schadensumfang feststellt.

Wenn also der Versicherungsgutachter beispielsweise schreibt, dass elektrische Leitungen nur von einem Elektriker der Sanierungsfirma geprüft werden müssen, der privat beauftragte Gutachter aber eine Erneuerung der Leitungen vorschreibt.

Hierbei ist Vorsicht geboten:
Die Prüfung der Leitungen beinhaltet ja deren Erneuerung falls bei der Prüfung Schäden festgestellt werden.
(So etwas kann der Elektriker sehr genau messen)

Besteht Uwe in diesem Beispiel auf sofortige Erneuerung der Leitungen, weil dies ja so in "seinem" Gutachten steht, kann die Gebäudeversicherung in aller seelenruhe das Ende der Gerichtsverhandlung abwarten. Sollte die Versicherung hierbei Recht bekommen, so ist Uwe vertragsbrüchig geworden, was seine Schadenminderungspflicht anbelangt.
Danach kann dann aber seine Hausratversicherung teilweise Zahlungen verweigern, (Miete für die Notunterkunft).

Also Uwe, such dir aus was du haben möchtest.





Sie irren, und zwar ganz gewaltig.

Fragen Sie mal einen öffentlich bestellt und vereidigten SV oder einen Anwalt.

>>>"Hat die Versicherung eine Vertragsfirma..."<<<

Dann macht sie sich strafbar.

PUNKT





@Uwe

Was machen Sie wenn ihnen einer ins Auto fährt?
Lassen Sie ein Schadensgutachten von TÜV oder Dekra machen oder glauben Sie dem Versicherer dar sagt iss doch bloß ne Beule an der Stoßstange?

Vergessen Sie die Empfehlungen des Itto Ogami, ich verwette meinen Arsch das der was mit dieser „Sanierungsfirma“ zu tun hat.

Grüße aus Schönebeck



Kampf gegen Windmühlen



Zum Kfz.-Schaden:

Beim Autoschaden kann dir das Gleiche passieren.

Der Schadenbetrag deines freien Gutachters wird dir hinterher von der DEKRA zusammengestrichen.

Die weisen dir dann nach, dass irgend eine Firma einen höheren Restwert für dein Auto bezahlt, bzw. dass es eine Werkstatt gibt welche die Reparatur billiger ausführt.






Zu: Vertragsfirma

Beweise denen erst mal, dass die Verträge und Preisabsprachen haben!!





Auch falsch.

Bitte lesen was ich geschrieben habe.

Ich rede hier nicht von freien Gutachtern, das sind Sie!
Nicht verwechseln.

Darum gehe ich ja nicht zu einem freien Gutachter und auch nicht zum Versicherungsgutachter sondern zu TÜV oder Dekra.
Dann ist es völlig unerheblich wie preiswert das irgendeine Hinterhofschrauberbude machen würde, ich kriege die Kohle wie begutachtet. Egal wer, und egal ob repariert wird.
Einzige Ausnahme währe das die Versicherung das Gutachten anfechtet, das ist auch legitim denn auch unabhängige Gutachter sind nicht unfehlbar, dann würde vom Gericht ein neues beauftragt aber eben wieder von einem UNABHÄNGIGEM Sachverständigen und nicht von dem einer Versicherung.

Es geht hier auch nicht um Preisabsprachen, sondern darum, das die Versicherung sich erst gar nicht in die Auftragsvergabe reinhängen darf.

Der Auftraggeber ist nämlich nicht die Versicherung, das denken immer viele und die Versicherungen tun auch alles dafür das das so ist, sondern der Versicherte, der hat sich nämlich die Schadensregulierung über seine Beiträge erkauft.



Moin Uwe und Carmen,



egal wer mit wem unter einer Decke steckt, wichtig ist doch was ihr eigentlich wollt:

-Wiederaufbauen
-Wiederaufbauen mit Verbesserungen zu vorher
-Abreissen und Neubauen
-Abreissen, Grundstück verkaufen und woanders bauen/kaufen

Seid ihr euch da einig?

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man nicht für den Rest seines Lebens an so einen Brand erinnert werden möchte, aber auch dass man an seiner Nachbarschaft bzw. der guten Lage hängt.

Jedenfalls würde ich mir die Leute suchen, die meine Interessen am Besten vertreten und das meisste von der Versicherung rausholen. Dann dürfen die auch mit Sonstwem unter die Decke, aber erst dann.

Gruss, Boris



Es hat sich was getan...



.. wir haben die "vorgeschlagene" Sanierungsfirma abgelehnt!
@Itto Ogami Ihr seid raus!!
Wollte von der Firma aus dem Saarland mal eine Referenz haben, musste 4 mal anrufen und habe bis heute - 4 Wochen her - noch keinen Rückruf bekommen. Wie lange Warte ich dann, wenn die Saniert hätten, wäre ein Problem da? Desweiteren hat diese Firma - meines Erachtens keine oder wenig Fachwissen im Bereich Fertighäuser. Als wir mit der Firma, dem Gutachter und unserem Anwalt einen Termin hatten, fragte ich wie es mit Änderungen aussieht. Wir möchten gerne Estrich im Hause mit Fussbodenheizung und Fliesen sowie einen Anbau. Bekamen wir eine niederschmetternde Antwort von dem Gutachter, was auch der Geschäftsführer der Sanierungsfirma bestätigte: "Bei einem Aufbau von nur 6 cm ist zwar ein Estrichboden möglich, jedoch keine Fussbodenheizung, wenn, dann höchstens eine elektronische. Anbau wäre schwierig, da die Aussenwände tragende Teile sind und nicht so einfach entfernt werden können."

Dann sind wir am Faschingsmontag nach Alzey gefahren um uns mal die 2. Sanierungsfirma anzuhören. Haben diese von der Firma Streif empfohlen bekommen. Die haben uns gleich mal Mut zugesprochen, das eine Sanierung gut wäre und man von dem Brandschaden später nichts mehr sehen würde - hier konnten die gleich ein Beispiel in Form von Fotos zeigen, wie so eine Sanierung aussieht und von denen durchgeführt worden ist. Auf die Fragen mit dem Estrich und der gewünschten Fussbodenheizung kam nur : "Kein Problem, da nehmen wir die Trockenestrichplatten mit integrierter Fussbodenheizung. Sehen sie, das haben wir bei dem Kunden xy schon gemacht. Und so sieht es dann aus." Dabei hat uns der Geschäftsführer auch wieder Bilder von einer solchen Arbeit zeigen können. Das selbe auch mit einem Anbau. Die haben schon mehrfach - möchte fast behaupten mehr als Hundert - solche Sanierungen / Umbauten durchgeführt. Das passt und unsere Entscheidung stand fest. Mit den Fachleuten soll unser altes Haus saniert werden.

Und heute haben wir die Zusage von der Versicherung erhalten. Plötzlich heißt es von dem Schadenregulierer, das wir die Sanierungsfirma ja frei wählen dürfen (warum hat der dann gleich "seine" Firma am Tage der Begutachtung dabei gehabt?). Jetzt wird ersteinmal geschaut, ob die Statik des Hauses noch intakt ist und wenn ja, ist nach 8 Wochen sanierung unser Haus wieder bezugsfertig.

@BAUST Bau& Sanierung Struve
Vielen Dank für die wirklich guten Tipps und der Anteilnahme. Anhand Ihrer Posts sind wir nochmals Angetrieben worden, hier auch mal dem Anwalt auf die Füsse zu treten und die Sache mal selbst in die Hand zu nehmen. Manchmal habe ich den Verdacht, das hier einige Leutchen unter einer Decke stecken.


@Dominik, Thomas, Boris
Auch Euch danke für die Anteilnahme und Tipps.

@all
Wer weiterhin Wissen möchte, wie es mit unserem Hause weiterging, kann dies in meinem Blog lesen unter wewewe punkt schmidt-blog punkt de
Hoffe Ihr findet die Webseite!!



So, nach langem nervlichem....



... hin und her tut sich nun endlich was.
Anscheinend ist - wie mir hier auch einige von Euch geschrieben haben - der Schadenregulierer der Versicherung beleidigt (mußte wohl seinen Osterurlaub selber finanzieren) das wir mit einer anderen Sanierungsfirma das Haus aufbauen lassen.
Daraufhin mußten 3 Angebote für die Entkernung des Fertighauses geschrieben werden bis endlich grünes Licht von dem Herrn kam. Jedoch unter der Voraussetzung, das er als Gutachter während der Maßnahmen dabei ist.
Also mit unserem Architekten und der Sanierungsfirma einen Termin (8.30 Uhr morgens) vereinbart und dann sollte es los gehen.
Wer war nicht da? Das A.......h von Gutachter der Versicherung. Auch telefonisch nicht zu Erreichen - das war selbst in der Vergangenheit für meinen Anwalt ein großes Problem diesen, welcher in dem Schadens-Büro für unseren Raum wohl der einzigste ist der was Entscheiden darf. Um 14 Uhr dann die Nachricht, das er einen Kollegen für diese Aufgabe beauftragt hat und dieser wird dann am nächsten Tage die Arbeiten genehmigen. WAS SOLL DAS????
Natürlich hat die Sanierungsfirma dann einfach mit den Arbeiten begonnen, wenn der Herr der Versicherung es nicht für nötig hält Termine einzuhalten, wird halt Angefangen ohne Zusage.
Also eines kann ich Euch hier sagen, diese Versicherung - vor allem der Herr Schadenregulierer - bekommt am Ende der Angelegenheit noch was von mir zu hören. Und das neu aufgebaute Haus wird garantiert nicht mehr bei denen Versichert sein. Auch alle anderen Versicherungen dieses Unternehmens - war damals von der Deutschen Vermögensberatung so ein All-Round-Paket somit also viele Policen - werden in den nächsten Tagen gekündigt.

Wer weiterhin Wissen möchte wie der Streit um unser Haus weitergeht, sieht hier nach:
www.schmidt-blog.de

Dort blogge ich alle Vorkommnisse!

Gruß an alle - vor allem an BAUST (vielen Dank für die hilfreichen Tipps!!!



Dankeschön!



Hallo Herr Schmidt,

danke nochmal für die Informationen und dass Sie uns auf dem Laufenden halten. Ist schon unglaublich, was man manchmal so erleben muss. Aber dies zeigt einmal mehr, dass Versicherungen, vor allem die dieser Strukturvertriebe, nicht halten was sie versprechen und meist in jeder Hinsicht eines sind: billig!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Nervenstärke während der Sanierung.

Eine Frage habe ich aber noch, die Balken, die man in Ihrem letzten Bild sieht, sind die neu oder sind das die Balken aus den 70er Jahren, also original? Ich frage deshalb, weil die mir optisch so aussehen, als wären sie unbehandelt, also ohne Holzschutzmitteln PCP oder Lindan.

Beste Grüße!



Es tut sich was... nur Ärger mit der Brandversicherung!!



@Dominik: Es handelt sich um die aus den 70er Jahren. Wie gesagt wurden die Wände für die Schadenermittlung geöffnet.

@all:
Ich dachte schon es geht voran, doch da habe ich mal wieder nicht mit den unfairen Machenschaften des Schadenregulierers der Brandversicherung gerechnet. Nachdem unsere Sanierungsfirma die Wände zur Schadenermittlung geöffnet hatte - der eigentliche Schadenregulierer Herr N. hatte ja keinen Bock mehr auf unseren Fall und hat seinen Kollegen Herrn F. damit beauftragt die Maßnahmen zu begleiten - hat die Sanierungsfirma wie vereinbart die Arbeiten in Rechnung gestellt. Der Kostenvoranschlag - welcher frei gegeben wurde - belief sich auf kanpp 22.000 Euro, die Endrechnung bezifferte sich auf kanpp 19.000 Euro. Als ich nach 2 Wochen noch keinen Kostenvoranschlag für die Sanierungsmaßnahmen erhalten hatte, rief ich bei der Sanierungsfirma an und was ich dort zu hören bekam, war der Gipfel.
Der Herr F. von der Brandversicherung hat einfach nochmals 7.000 Euro gestrichen und möchte nun Beweise für die Ausführung haben. WIE???
Das A......ch hat doch zu Beginn der Schadenermittlungsarbeiten zu den Bauarbeitern geprotzt: "Ich komme jeden morgen und abend um die Arbeiten zu überprüfen!" Doch die Arbeitsmoral zeigte ein anderes, er war nur 2 mal vor Ort und hat als Anweisung gegeben: "Alle Gipsplatten und die Dämmung entfernen".

Nun ist die Sanierungsfirma echt genervt und möchte nur noch beim Kostenvoranschlag, das die freigegebene Summe auf das Konto unseres Anwaltes überwiesen wird und wenn dies der Fall ist, wird mit der Sanierung begonnen.

ES IST EINE RIESEN SCHWEINEREI, SO VON DEN VERSICHERUNGEN VERARSCHT ZU WERDEN - BZW VON DEN SCHADENREGULIERERN.

Doch der Kampf geht weiter, meine Truppen stehen und wenn ich zu den Herren N. und F. nach Hause fahre.





Oh man, ich wollte wirklich nicht mit Ihnen tauschen! Einen Anwalt einzuschalten kann meines Erachtens nach noch immer sinnvoll sein.

Nochmal zu den Holzbalken. Die sehen für mich absolut unbehandelt aus, kann dazu noch jemand etwas sagen? Sind die Balken damals mit PCP/Lindan behandelt worden und war die Farbe/der Holzschutz farblos und damit im Nachhinein nicht mehr sichtbar?

Dominik





Ich denke Sie haben einen Anwalt.

Wecken Sie den mal auf.

Grüße
oliver Struve