Was angeben bei Gebäudeversicherung, wenn Fachwerk verputzt - massiv oder Lehmfachwerk?




Hallo!

Wir haben ein Haus, dessen Außenwände mit Rauhputz verputzt sind. Innen sind die Wände ebenfalls verputzt.
Die Wände bestehen im Erdgeschoß aus Lehm und Stroh gefüllten Fachwerk (60cm dick). Das Fachwerk im Dachgeschoß ist zur Hälfte mit Lehm-Stroh und Steinen gefüllt. Das Dach ist mit Ziegeln gedeckt.

Ab nächsten Monat haben wir keine Gebäude-Versicherung mehr. Da wir dort nicht dauerhaft wohnen (wir sanieren und modernisieren) hat die Versicherung uns gekündigt. Wir hatten die Versicherung vom Voreigentümer übernommen.

Das Haus galt im bisherigen Vertrag als Massivhaus. Bei der Suche nach einer Versicherung sind wir uns nicht sicher ob wir statt massiver Bauweise nicht Lehmfachwerk ankreuzen müßten.

WAs passiert im Schadenfall, wenn herauskommt, dass hinter dem Putz Lehmfachwerk steckt? Bekommen wir dann nichts?
Ein Versicherungsvertreter, der uns dort besuchte, meinte es wäre massiv, sonst würden ja alle älteren Häuser in Anhalt nicht als massiv versichert werden können. Er hätte es auch so gemacht. Hhhhhmmm?!?

Ich komme einfach nicht weiter. Kreuzen wir Lehmfachwerk an und es wäre gar nicht nötig, dann zahlen wir unnötig viel ---- kreuzen wir massiv an, dann bekommen wir, falls falsch, keine Leistungen im Schadenfall.

Dann kommt dazu, dass es ja eigentlich noch eine Baustelle ist. Das habe ich auch nirgendwo gefunden.

Kann man es als Ferienhaus versichern, da nicht ständig bewohnt?

Wie sind die Erfahrungen hier?
Gibt es irgendwelche Links?

LG Heimatlose





Hallo,

dann reden Sie doch mit dem bisherigen Versicherer, welche Versicherungsform richtig wäre.
Im Zweifel kommt der Außendienstler zur Baustelle.
In Frage kommen eine Bauleistungsversicherung sowie eine Bauherrenhaftpflichtversicherung.
> wiki

Grüße vom Niederrhein





Danke. War ein guter Tip, die alte Versicherung trotz der Kündigung anzurufen! Es wir nun wahrscheinlich sogar eine auf unsere Situation abgestimmte Vers. geben.

Wir hatten noch keinen Kontakt zur Versicherung, denn als wir den Vers-Vertreter vom Nachbarn wegen der Wandproblematik befragt haben, da hat er angeboten sich mal die Unterlagen mitzunehmen und anzusehen. Es schien alles sehr kompliziert zu sein! Der nachbarliche Versicherungsvertreter kam auf die Idee bei unserer Versicherung anzurufen (unter Angabe unserer Vers-Nr) und hat dabei gleich mal gepetzt, dass wir dort nicht dauerhaft wohnen.

Und schon kam die Kündigung wegen falscher Angaben.

LG Heimatlose