Badezimmerwand - Verputzen oder Feuchtraumplatte

07.10.2009



Ein freundliches Hallo an Alle,

ich bin gerade auf der Suche nach einer Lösung für mein geplantes Badezimmer, am besten fange ich aber mal am Anfang an.

Ich renoviere gerade das Haus meiner Großmutter, dies wurde auf etwas mehr als 100 Jahre geschätzt.
Ich möchte im Erdgeschoss ein Badezimmer einrichten und habe dazu schonmal den Lehm-Stroh-Putz entfernt, sodass ich direkten Blick auf die Backsteine habe.

Meine Frage ist jetzt, sollte ich diese Wand lieber wieder Verputzen lassen oder sollte ich dort lieber Feuchtraumplatten hinstellen?

Ein paar Daten noch zu dem Haus:

- die Außenmauer ist scheinbar doppelt gemauert
- das Zimmer hat 2 Außenwände, wovon eine die Wetterseite ist
- unter dem Zimmer befindet sich ein Naturkeller

Ich hoffe ich konnte mich verstädnlich ausdrücken. :)

Würde mich über Ratschläge sehr freuen.

Schöne Grüße,
Tobi





Ich würde im Spritzwasserbereich und dort, wo das Klo hin soll (ist bei Haushalten mit Kindern oder Männern auch Spritzbereich) fliesen, sonst nur verputzen. Bei der Abdichtung von Nasszellen viel Aufwand treiben und Sorgfalt walten lassen, sonst können lästige bis teure Bauschäden auftreten.





Ups, zweimal.



Abbruch ist einfach, Aufbau schwierig...



z.B.: "....dazu schonmal den Lehm-Stroh-Putz entfernt, sodass ich direkten Blick auf die Backsteine habe.

Meine Frage ist jetzt, sollte ich diese Wand lieber wieder verputzen lassen oder sollte ich dort lieber Feuchtraumplatten hinstellen?..."

Meine Frage: Warum kloppst Du das alte Zeugs runter, wenn Du keinen Plan hast?

Gruß...J.



Empfehlenswert



ist auf jeden Fall ein hohlraumfreier Aufbau, also keine Ständerwerke und Plattenkonstruktionen.
Ein Kalk- oder Kalkzementputz mit eventuell erforderlichen Putzträgern und Bewehrungseinlagen ist als Untergrund für eigentlich alle denkbaren Gestaltungswünsche die beste Lösung. Auch die notwendigen Abdichtungen sind darauf problemlos realisierbar.
MfG
dasMaurer





Hallo Tobi,

wenn ich es richtig verstehe war zuvor in diesem Raum kein Bad? Wenn dem so ist, muss da zunächst einmal eine genauere Planung her.
Es geht nicht nur darum, wo WC und Waschbecken hängt, sondern auch dass die neue Leitungsführungen von Zuwasser, Abwasser und Heizung stimmig verläuft, der Bodenaufbau dem gewünschten Zweck entsprecht usw.
Gerade der Bereich einer Dusche/Wanne ist besonders sorgfältig hinsichtlich des Bodenaufbaues und der Abdichtung zu betrachten.

"- das Zimmer hat 2 Außenwände, wovon eine die Wetterseite ist
- unter dem Zimmer befindet sich ein Naturkeller"


=> ohne es gesehen zu haben erst einmal Tendenz zum Kalkputz mit sauberer Untergrundvorbereitung wie von Herrn Warnecke angesprochen. GK- oder sonstige Platten würde ich hier nicht verbauen, es ist nicht kontrollierbar (aber absehbar) was hinter der Vorwand passiert.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Danke für die Antworten



Erstmal vielen dank für eure Meinungen.

@Jürgen: Ich hatte bereits 4 Maler-Meister im Haus und alle meinten der Lehm-Putz müsse runter, doch leider hatten sie unterschiedliche Meinungen was das verputzen bzw. Feuchtraumplatten angeht. Deshalb habe ich schonmal den alten Lehmputz, der sowieso bereits Teilweise runterpröckelte, entfernt.

@Christoph Kornmeyer: Eine Planung für Wasserzulauf, Abwasser u.s.w. wurde bereits mit den Sanitär und Fliesen-Meistern besprochen und ist geklärt. Mir ging es nur nochmal um ein paar neutrale Meinungen hinsichtlich der Mauerverkleidung. Einige Maler-Meister hatten hierbei leider unterschiedliche Auffassungen, was die Luftzierkulation und solche Dinge angeht.


Wenn ich das also Richtig von euch verstanden habe, sollte ich wohl die Wände lieber verputzen lassen.