Innenraumdämmung bei mietwohnung

24.12.2007



erst mal an alle,
frohe weihnachten.

ich wohne in einem haus aus dem jahr 1920. das Dach ist leider vom Vermieter nicht isoliert. ich will nun anfangen die außenwände zu isolieren. alle meine außenwände sind dazu noch dachschrägen. habe nun hier schon viel gelesen aber so richtig schlau bin ich leider noch nicht.

denke mal die lösung einfach 6mm styroporplatten an die Wand und Tapete drauf bringt es nicht. nach dem lesen hier bleibt mir wohl nix anderes über als "Calciumsilikatplatten" an die wände zu kleben. kann mir einer sagen wie man kälte brücken versiegelt? problem ist das ich an die Dachfenster nicht ganz ran kann, sonst gehen diese nicht mehr auf. sprich ich werd ca. 5cm rund ums Fenster nix anbringen können. mit was kann man diese platten streichen? kann man da auch eine tapete drauf kleben?

über hilfe würde ich mich freuen.



Mietwohnung?



Hier ist der Vermieter zuständig, nicht Sie1

Sämtliche Maßnahmen die Sie tätigen sind dem Vermieter anzuzeigen bzw. mitzuteilen.
Wenn Sie selbständig handeln und es entstehen Bauschäden, werden Sie zur Haftung genommen.

Nachdenkliche Weihnachtsgrüße

Udo Mühle





der vermieter meiner ziehen sie aus, wenn mir das so nicht passt. wobei das auch nicht die lösung ist. einzige was ich machen kann ist, hinter der Heizung eine reflektionsfolie anbringen oder wie viele es gemacht haben 6mm Styropor anbringen, damit die Wärme an dieser stelle nicht extrem na außen geht.



Wenn der



Vermieter eine angemessene Wärmedämmung für unnötig hält, fragen Sie ihn doch, ob er sich an den Heizkosten beteiligt. Mal beim örtlichen Mieterbund schlaumachen.
MfG
dasMaurer





da das schlecht isoliert ist, liegen die Wohnung halt auch recht weit unten vom mietspiegel. so wie es aussieht, werd ich mit meinem bruder uns ein 2 fam. haus suchen. kann halt nur 1 bis 2 jahre noch dauern. daher die frage ob es eine recht billige lösung gibt um das etwas besser zu machen.

wer aber mal was um die heizkörper machen, damit dort nicht gleich 50% der heizleistung der körper in die wand geht. diese heizkörper sind so gebaut das sie auch zur wandseite volle wärme abgeben.



Größere Verbesserungen



an fremdem Eigentum sind nicht sinnvoll, sie zahlen nur drauf und ggf. bekommen Sie auch noch massiven Ärger mit dem Vermieter.

Vergessen Sie den Mieterbund - kein Vermieter kann zu einer Modernisierung gezwungen werden.

Kurzfristig (bis zu Ihrem geplanten Auszug) kann etwas Styropor (aber nur hinter dem Heizkörper) Ihre Heizkosten vielleicht etwas senken.

Grüße

Thomas



Strahlungskästen



Leider sind die Heizkörper "Strahlungs- und Verwirbelungskästen".
Wenn Sie einmal in anderen Wohnungen schauen, werden Sie bemerken, daß über den Heizkörpern stets die Wandflächen vergilbt sind.
Somit müßten Sie diese gesamten Flächen mit Styropor bekleben.
Nach dem Auszug aber sicherlich wieder entfernen.
Ihr Vermieter ist in der Pflicht!
Und wenn die Kosten niedrig sind, um so besser.

Den Rat vom Communarden Ulrich befolgen und den Vermieter an den erhöhten Heizkosten mit beteiligen.

Abendliche Grüße

Udo





also an den heizkosten tut er sich nicht beteiligen. ich darf aber hinter den heizkörper styropor und ne reflektionsfolie anbringen. das würde er bezahlen, also material. kostet mich nix. in meiner Küche darf ich auch ne Holzverkleidung einziehen, das zahlt der vermieter auch noch. werd das halt noch machen im sommer, dmait es im nächsten Winter nicht ganz so kalt da ist. aber schon mal danke für die infos. beste ist ein auszu in ein haus, dort kann man es selber machen :)



Also Sie wissen selber,



all das ist Flickwerk für kurze Zeit.

Wenn Sie ein eigenes Haus sanieren, können wir besser zur Seite stehen.

Grüße

Thomas



Zustimmung



Legen Sie doch diese "geringe" Investitionssumme gewinnbringend an und nutzen das gesamte dann für Euer eigenes Objekt.

Überlegende Grüße

Udo



Würde ich nicht machen.



Ist hier vielleicht die oberste Geschossdecke nicht das größere Problem? Fenster? Woher willst du wissen, wo wie viel Wärme abhaut?

Warum für die kurze Zeit noch soviel Arbeit mit fraglichen Nutzen machen?
Auch die Genehmigung des Vermieteres schützt vor Haftung wegen nicht fachgerechter Ausführung nicht!

Trotzdem viel Erfolg!

Marko