Ofenbau mit Vermiculit

22.10.2007


Hallo,

hat jemand Erfahrung mit der Verwendung von Vermiculit beim Bau von Öfen? Ich möchte selber einen Ofen bauen. Da dieser im 1.OG auf einer Holzbalkendecke stehen soll darf er nicht viel wiegen. Vermiculit soll wesentlich leichter als Schamotte sein. Der Ofen soll keine grosse Wärmespeicherfähigkeit aufweisen da er mehr zum abendlichen dazuheizen als zum durchheizen gedacht ist. Für Infos wäre ich sehr dankbar.

Axel





Hallo Axel,

ich verwende Vermiculit für mein Hobby.

Aber es kühlt relativ schnell ab, wenn aufgehört wird, zu heizen. Das würde ich beim Ofenbau also mit berücksichtigen.

Grüße Annette





Hallo,

wie gesagt soll der Ofen nicht peichern sondern direkt abgeben. Wenn ich ins Bett gehe benötige ich keine Wärmeabgabe mehr in diesem Raum bis zum nächsten Abend. Daher wäre schnelle Auskühlung auch kein Hinderniss.



Vermiculit ist Kacke...



... zumindest um daraus einen Ofenmantel zu erstellen, weil es ziemlich weich gebunden ist, es sei denn du nimmst die Feuerraumplatten aus Vermiculit, die würden da schon eher gehen, sind aber auch nicht gerade billig. Sinnvoll ist beides nicht, da es sich ja um einen Dämmstoff handelt, der den Wärmedurchgang verhindert. Eventuell wäre Promatect ganz gut, das findet sich im Baustoffhandel in großen Platten in cm - Raster Stärken. Wärmedurchgang aber auch suboptimal, und nicht sooo viel leichter als Schamotte. Es gibt leichte Gusschamotteplatten, die da in Frage kämen, zu finden beim Ofenbauer der Innung auch in deiner Nähe.