Verlegung Wasserleitung/Heizrohre

28.03.2017 Sven



Hallo,
unser Haus ist endlich entkernt-jetzt geht es zum Aufbau!
Die Aussenwände sind schon neu verputzt-jetzt geht es zur Dämmung mit Multipor!

Meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit Multipor und den Übergängen vom Fundament zur oberen Geschossdecke?

Bei den Wänden Fachwerkhaus braucht man einige Tonnen zum ausgleichen.Muss es super gerade sein?
Ich habe mir einige Meinungen dazu angehört,doch jedes mal eine andere Antwort das ist zuviel-ich möchte ja schließlich weiterkommen.

Jetzt stellt sich gleich die nächste Frage: Wie verlegt man die AW-Rohre, Wasserleitungen und die Kabel wenn Multipor vollflächig an der Aussenwand ist-vor der Dämmung oder danach?

Ich freu mich über eure Antworten.

Grüße Sven



Hallo Sven,



ja wir haben Erfahrung mit dem Produkt.

Die Platten sollten möglichst vollflächig in den plastischen Mörtel geklebt werden. Sonst kann es zu Kondensatausfall hinter den Platten kommen.

Das solltest Du unbedingt vermeiden!

Die Wasserleitungen müssen frostfrei liegen.

Wie dick soll auf den Platten geputzt werden?

Grüße Gerd



Multipor auf Fachwerk



Leider muss ich hier eine Absage erteilen, was die Innendämmung auf Fachwerkkonstruktionen mit Multipor betrifft.
Zu starr und die Kontaktebene ist stets ein hoch zementärer Ausgleichsputz bzw. Kleber.
Woher habe sie diese Anregung?

Ich würde ihnen hier eher zu Heraklith oder einer Leichtlehminnenschale raten.

In Multipor darf und kann man nichts verlegen.



Klasse Udo,



Leider muss ich hier eine Absage erteilen. Das auch obwohl Dich keiner gefragt hat!!

Ja ich bevorzuge auch andere Dämmsysteme aber das wurde nicht gefragt.

Eine Leichtlehmschalke ich für mich das aufwendigste Innendämmverfahren nicht nur wegen der Lastabtragung nach unten.

Grüße Gerd



Multipor



@Udo ich würde mal gerne nachhaken. Xella hat sehr schöne Werbematerialien für Multipor im historischen Fachwerk. Leider kann ich aber nicht viel sonst dazu finden. Kapillare Leitfähigkeit ist vorhanden und das System gibt es auch komplett mit Lehm als Ausgleichsschicht, Kleber und Putz.

Ich würde es auf Fachwerk nicht nehmen, da ich denke die unterschiedlichen Bewegungen sind nicht kompatibel zueinander. Gibt es dazu Erfahrungen oder Versuche?

Ich plane Multipor für die Bereiche in denen das Fachwerk bereits durch Hohlblocksteine ersetzt wurde. Deshalb würde mich eine Meinung hierzu von Fachleuten interessieren.

Für das Fachwerk habe ich Pavadentro in Lehm gewählt und finde die Verarbeitung auch für einen Laien sehr angenehm.

Danke