Natursteinplattenverlegung im Innenbereich




Hallo Freunde,
hab folgende Frage.
Bei der Verlegung von Natursteinplatten im Dickbettmörtel, hier im speziele auf Treppen in Innenbereich.
Müssen die Platten vollflächig verklebt sein?
In welcher DIN ist die Verlegung exakt vorgegeben bzw. beschrieben?

mit bestem Dank
jens



Hallo Herr Schröters



Entsprechende DIN- sind:

Naturwerksteinarbeiten – DIN 18 332
Fliesen- und Plattenarbeiten – DIN 18 352

Wir verwenden im Treppenbereich Trass- Mörtel, vollflächig.

Obs immer notwendig ist, sei dahingestellt. Sicherer ist es auf jeden Fall, wenn die Platten nicht hohl liegen.

Gruß H. Köhler



Hallo Jens...



Ich habe dir etwas gefunden:

Verlegeart im Innenbereich:
- Bei Standardstärken: Dickbettverlegung gemäß DIN 18332 und BTI
(Deutscher Naturwerkstein Verband e. V.)
- Bei kalibrierter Unterseite: Mittelbettverlegung (Fließbett-Technik oder
Buttering-Floating-Verfahren) gemäß DIN 18332, DIN 18352, DIN
18156, DIN 18157 und BTI (DNV)

und noch was:

http://www.sv-grunenberg.de/pdf/Treppen2002.pdf

Je nach Mörtel kann es nicht schlecht sein, die Klebeseite der Stufe zu grundieren, damit der doch recht steife Mörtel nicht den Rest seines Wassers rausgesaugt bekommt.

Gruß Patrick.



Hui...



der Henryk war schneller.

Gruß Patrick.



Entschuldigung,



machmal sind wir von der schnellen Truppe ;-))

Das mit der Grundierung stimmt. Wenn man mehrere Stufen hat und die Trocknungszeit der Grundierung einhalten kann, ist das bei saugfähigen Steinen ein Vorteil. Haben wir auch schon mal gemacht. Alles Gute. henryk



Verlegung von Natursteinplatten



Ich schaue in solchen Fällen in die Fachblätter für Fliesenleger- Fachbetriebe, herausgegeben von der PCI Augsburg GmbH.
In hoch belasteten Bereichen, dazu zählen auch die Kanten von Treppenbelägen, wird generell die hohlraumfreie Verlegung im Dünn- oder Mittelbett mit dem Buttering- Floating- Verfahren und Fließbettmörtel empfohlen.
Ob Treppenbeläge im Dickbettverfahren hohlraumfrei im Kantenbereich verlegt werden können glaube ich nicht, aber ich bin kein Fliesenleger.
Der Verlegemörtel sollte auf jeden Fall auf die Steinart abgestimmt werden, um Verfärbungen des Materials zu vermeiden.

Viele Grüße





KLASSE!!!

Also schonmal besten Dank für Eure Antworten!

Im speziellen dreht es sich um folgendes;
Gewerbeimmobilie, Fertigteiltreppe im Trittbereich mit einer Granitplatte(3cm Stark mit Mörtel ca.2cm punktuell d.h. je zwei Streifen Mörtel, vorn hinten) belegt.
Die Stufen und Fugen sind Passgenau und sauber verlegt, ohne Beanstandung. Allerdings klingen sie beim begehen mit hartem Schuhwerk hohl.
Der Bauherr hat nun Angst das die Stufen wohl die Gewährleistung von fünf Jahre überstehen, aber längst nicht so dauerhaft wären wie wie bei voller satter Verlegung und beanstandet daher.
Meine Frage, berechtigt oder nicht?
Wurde gegen die Verlegerichtlinie verstoßen?
Und wenn ja gegen welchen teil?
Irgendwie bin ich Ratlos.

Vielen Dank für Eure Hilfe
gruß jens



Also...



...irgendein Natursteintreppenmensch (vielleicht finde ich die Seite nochmal) hat Auszüge dieser 18 332 auf seiner Seite. In dem Abschnitt, wo das Versetzen im Dickbett erläutert wird, geht die DIN nicht wirklich auf die "Mörtelfülle" unter dem Stein ein. Wobei es eher nach Auszügen wie gesagt aussieht. Ich glaube, wenn der Bauherr es genau wissen will, muß er mal jemand fragen, der diese DIN hat. Gleich kaufen will er sie sicher nicht.

Gruß Patrick.